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laufende

Aufgelistet sind alle Forschungsprojekte, die durch die Forschungsgeber
  • Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG, Berlin
  • Forschungsvereinigung für Stahlanwendung e.V. FOSTA, Düsseldorf
  • Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“, Düsseldorf
  • Deutscher Ausschuss für Stahlbau DASt, Düsseldorf
  • Ministerium für Städtebau und Wohnen NRW, Düsseldorf
  • Research Fund for Coal and Steel RFCS (ECSC), Brüssel
  • und diverse Industriepartner

finanziell gefördert werden.

 

Regalbau

 

Optimierte Fachbodenregale durch den Einsatz von höchstfestem Stahl

Gefördert durch: Forschungsvereinigung Stahlanwendung e. V. FOSTA, Düsseldorf (FOSTA P1512)

Laufzeit: 01.01.2021 bis 31.12.2022

Inhalt: Weltweit wird die Lagertechnik durch den boomenden Online-Handel und die begrenzten Flächenkapazitäten geprägt. Die technische Ausführung von Regalanlagen folgt der rasanten Entwicklung in der Logistik jedoch nur schleppend. Auch das Potential von modernen höchstfesten Stähle, die sich im Automobil- und Maschinenbau längst durchgesetzt haben, wird in der modernen Lagertechnik nicht ausgeschöpft, obwohl Fachbodenregale für den Einsatz von höchstfesten Stählen prädestiniert sind. Es fehlen bislang jedoch wissenschaftliche Untersuchungen.

Das Ziel des Forschungsvorhabens ist daher die Erarbeitung der werkstoffspezifischen, fertigungs- und bemessungstechnische Grundlagen zum Einsatz von höchstfesten Mehrphasenstählen in Fachbodenregalen. Hierzu wird einerseits die Eignung verschiedener hochfester Stähle für ihren Einsatz bei Fochböden und Stützen geprüft, andererseits wird durch experimentelle Untersuchungen das Trag- und Stabilitätsverhalten dieser analysiert und durch numerische Simulation Optimierungen der Stützengeometrien, deren Querschnitte bei geringstmöglichen Flächeneinsatz bestmöglich ausgenutzt werden, erarbeitet.

 

 

Dauerhafte Konstruktionen durch Einsatz von nichtrostendem Stahl

 

Dauerhafter Stahl- und Verbundbrückenbau aus nichtrostendem Stahl

Gefördert durch: Forschungsvereinigung Stahlanwendung e. V. FOSTA, Düsseldorf (FOSTA P1390)

Laufzeit: 01.01.2019 bis 30.06.2021, verlängert bis 30.06.2022

Inhalt: Bei der Beurteilung von Neubauprojekten der Infrastruktur sind neben den Kosten für den Neubau die Lebenszykluskosten infolge Instandsetzung und Wartung ein wesentliches Kriterium. Bei Stahl- und Verbundbrücken mit einer prognostizierten Lebensdauer von 100 Jahren ist der Substanzverlust durch Korrosion einer der maßgebenden Faktoren für Instandsetzungsaufwendungen. Gängige Beschichtungssysteme mit einer mittleren Lebensdauer von 25 Jahren müssen daher mehrmals während der Lebensdauer des Bauwerks erneuert werden und führen somit zu hohen Unterhaltungskosten. Durch die Verwendung von nichtrostendem Stahl kann ein lebenslanger Korrosionsschutz gewährleistet werden, so dass die Lebenszykluskosten minimiert werden. Zudem haben die nahezu unveränderlichen Oberfläche und die damit verbundene gute Optik einen positiven Einfluss auf die architektonische Wirkung der Bauwerke.
Das Ziel des Forschungsvorhabens ist die Erarbeitung und Bereitstellung der notwendigen wissenschaftlich und technisch erforderlichen Erkenntnisse zum Nachweis, Konstruktion und Fertigung von Stahl- und Verbundbrücken aus nichtrostendem Stahl im Bereich kleiner und mittlerer Spannweiten, der über 80% der Brückenbauwerke umfasst.

 

 

Verbindungen im Stahlbau

 

Anwendung von Injektionsschrauben bei der Instandsetzung von dynamisch beanspruchten Stahlkonstruktionen

Gefördert durch: Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen "Otto von Guericke“ e.V. Köln
In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Ausschuss für Stahlbau e.V. DASt, Düsseldorf

Laufzeit: 01.10.2020 bis 31.03.2023

Inhalt: Viele Brückentragwerke in Deutschland weisen infolge der in den letzten Jahrzehnten extrem angestiegenen und nicht vorhersehbaren Verkehrsbelastung in Kombination mit der Altersstruktur wesentliche Defizite in der Tragfähigkeit und Dauerhaftigkeit auf. Bei den erforderlichen Instandsetzungsmaßnahmen an Stahlbrücken bietet die Anwendung von Injektionsschrauben eine zeit- und kostensparende Alternative zu den bisher üblichen Verfahren, da die schlupffreie Scher-Lochleibungsverbindung mit einfachen Mitteln herstellbar ist. Dazu wird der Hohlraum zwischen Schraube und Lochwand mit einem Zweikomponentenharz durch eine Bohrung in der Schraubengarnitur gefüllt. Für höhere Tragfähigkeiten ist eine kombinierte Anwendung mit zusätzlicher Vorspannung möglich. In Deutschland wurden Injektionsschrauben bisher nur bei einer einzigen Reparaturmaßnahme eingesetzt, in den Niederlanden und Portugal beispielsweise schon häufiger.
Im Rahmen des Forschungsprojektes sollen alle nötigen Voraussetzungen für die Erlangung einer allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung und somit eine diskriminierungsfreie Anwendbarkeit von Injektionsschrauben bei Instandsetzungsmaßnahmen an Stahlkonstruktionen geschaffen werden..

 

 

Bewertung von Mikrostruktureffekten der Feuerverzinkung auf die Ermüdungsfestigkeit feuerverzinkter Stahl- und Verbundbrücken

Gefördert durch: Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen "Otto von Guericke“ e.V. Köln
In Zusammenarbeit mit dem Gemeinschaftsausschuss Verzinken e.V. (GAV), Düsseldorf

Laufzeit: 01.10.2019 bis 31.03.2022

Inhalt: Die Feuerverzinkung ist als Korrosionsschutz für Stahl- und Stahlverbundbrücken bestens geeignet und leistet damit einen wesentlichen Beitrag zu deren Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit. In abgeschlossenen Forschungsprojekten wurden die Auswirkung zyklischer Belastungen auf das feuerverzinkte Grundmaterial untersucht, ohne jedoch dabei die Mikrostruktureffekte der Feuerverzinkung allgemein und vollständig beschreiben zu können.
Ziel dieses Forschungsprojektes ist, diese Grundlagen zu erarbeiten. Hierzu werden Untersuchungen durchgeführt, die die Einflüsse der Mikrostruktureffekte in der Feuerverzinkung auf die Ermüdungsfestigkeit der Stahlbauteile bewerten können und eine Methode zur Detektion dieser wird überprüft. Außerdem erfolgt eine Validierung und weitergehende Untersuchungen in Form von Ermüdungsversuchen an bisher nicht in feuerverzinkter Ausführung untersuchten Konstruktionsdetails, insbesondere für den Einsatz als feuerverzinkte Stahlhohlkästen. So werden die Ergebnisse in Berechnungsnachweise einfließen und Konstruktions- und Ausführungsempfehlungen bereitgestellt.