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Aktuelle Hinweise

ERD24088

 

 

Bewerbung für den Bachelorstudiengang Architektur und Städtebau

Architektur

11.06.2019 – Ab sofort ist es möglich, sich für das 1. Fachsemester im Bachelorstudiengang Architektur und Städtebau zum Wintersemester 2019/20 zu bewerben. Der Studiengang ist zulassungsbeschränkt und unterliegt einem Orts-NC. Die Bewerbung erfolgt über das Dialogorientierte Serviceverfahren der Stiftung für Hochschulzulassung. Über www.hochschulstart.de gelangen Sie zur Registrierung und Bewerbung. Die Bewerbung muss spätestens bis zum 15. Juli 2019 erfolgen!

Parallel zur Bewerbung für das NC-Verfahren kann ab sofort der Motivations- und Eignungstest bearbeitet und auch bis spätestens zum 15. Juli 2019 eingereicht werden. Der Test muss zwingend absolviert werden, da er Einschreibvoraussetzung ist. Er ersetzt jedoch nicht die oben dargestellte und unabhängig vom Test durchzuführende Bewerbung für das NC-Verfahren über das Dialogorientierte Serviceverfahren der Stiftung für Hochschulzulassung. Beides - der Test und die Online-Bewerbung - sind parallel durchzuführen!

 

Bewerbung für den Bachelorstudiengang Bauingenieurwesen

Bauingenieurwesen

11.06.2019 – Ab sofort ist es möglich, sich für das 1. Fachsemester im Bachelorstudiengang Bauingenieurwesen zum Wintersemester 2019/20 zu bewerben. Der Studiengang ist zulassungsbeschränkt und unterliegt einem Orts-NC. Die Bewerbung erfolgt über das Dialogorientierte Serviceverfahren der Stiftung für Hochschulzulassung. Über www.hochschulstart.de gelangen Sie zur Registrierung und Bewerbung. Die Bewerbung muss spätestens bis zum 15. Juli 2019 erfolgen!

 

Alexandra Apfelbaum und Silke Haps: Von »Stahlschachteln« und Bausystemen. Zum Umgang mit Stahlbauten der Nachkriegszeit

Stahlbau

07.06.2019 – Architektonische Experimentierfreude und eine neue, auch technische Aufbruchsstimmung, aber auch rein wirtschaftliche Überlegungen führten ab den 1950er-Jahren zur Entstehung zahlreicher Stahlbauten und neuartiger Konstruktionssysteme. In der aktuellen Debatte um Erhalt, Schutz und Umnutzung des Nachkriegserbes nehmen diese Bauten vor allem im Ruhrgebiet, neben den weit verbreiteten Betonarchitekturen, eine besondere und bislang kaum beachtete Position ein.
Das Buch ist der Versuch, eine breite öffentliche und fachliche Auseinandersetzung mit diesem Themenfeld anzuregen. Die Autorinnen und Autoren informieren über architekturgeschichtliche Entwicklungen zum Stahlbau und zu Bausystemen der Nachkriegszeit, über besondere Bauten in Dortmund und im Ruhrgebiet wie die Hoesch-Bungalows oder über die Entwicklung konstruktiver Systeme, in denen zahlreiche Bauten nach 1945 entstanden: Die Publikation sucht anhand ausgewählter Beiträge bauhistorisches Wissen um Bauverfahren, Werkstoffeigenschaften und bauphysikalisches Verhalten zusammenzutragen, in einen breiteren Kontext zu stellen und die Diskussion um den Umgang mit diesen Bauten zu eröffnen.

Mit Aufsätzen von Alexandra Apfelbaum, Silke Haps, Hans H. Hanke, Dieter Ungermann und Alena Patschin, Ewald Rüter, Günther Moewes, Sonja Hnilica und einer fotografischen Architekturdokumentation von Philipp Robien.

 

Haus des Monats von Prof. Gottfried Müller

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14.05.2019 – Prof. Gottfried Müller (Lehrstuhl Architekturdarstellung) hat die Ehre, im Monat Mai das "Haus des Monats" im Blog des Architekturbüros gerstmeir inić architekten BDA aus München vorzustellen. Zum ersten Mal schreibt er über ein real existierenden Haus, das allerdings fast so aussieht, als sei es von ihm entworfen.

 

Achtung: Sprechstundenausfall bei Frau Lichtenstein im Juni

Achtung

13.05.2019 – Liebe Studierende, liebe Studieninteressierte, vom 3. bis zum 17. Juni 2019 fallen die Sprechstunden bei Frau Lichtenstein urlaubsbedingt aus. Die letzten beiden Sprechstunden vor dem Urlaub finden heute am 13. Mai und nächste Woche am 20. Mai statt. Mit den regulären Sprechstunden geht es dann wieder ab dem 24. Juni los. In dringenden Fällen wenden Sie sich bitte an das Dekanatssekretariat im Raum 112 im Geschossbau II.

 

"stadt paradies sanktreinoldi" für Evangelischen Kirchentag vom 19. bis 23. Juni

Reinoldi

08.05.2019 – Die Stadtkirche St. Reinoldi erhält für den Evangelischen Kirchentag einen „temporären“ Anbau: Mehr als dreißig Meter lang, acht Meter tief und an seinen zwei seitlichen Torbauten mehr als acht Meter hoch entsteht das „stadt paradies sanktreinoldi“. Ausgeführt wird es von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Studierenden der Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen der TU Dortmund, Förderer unterstützen das Projekt großzügig. Kanzlerin Angela Merkel wird erwartet, auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, sein Amtsvorgänger Joachim Gauck und Bundesaußenminister Heiko Maas sollen vorbeischauen, wenn sie im Juni zum Deutschen Evangelischen Kirchentag kommen: Sie werden ein Holz verkleidetes Bauwerk mit einem Arkadengang aus sieben Rundbögen besuchen, das auf eine Stahlgerüstunterkonstruktion aufgebracht ist. Der Paradiesgarten wird an der Südseite der St. Reinoldi Kirche zwischen den beiden Eingängen errichtet. „Wir haben mit dem Bau an die Tradition der Paradiesgärten angeknüpft, wie sie in vielen Kirchen, zum Beispiel am Kloster Maria Laach, zu finden waren“, erläutern Vertr.-Prof. Iris Frieler (LS Baukonstruktion) und Dipl.-Ing. Kai Becker (Lehrstuhl Grundlagen und Theorie der Baukonstruktion). Die beiden gehören mit zu einem großen Team an der TU Dortmund, dass das Bauwerk konzipiert und ausgeführt hat. Aktuell stehen die meterhohen Module in einer Halle auf dem Campus Süd. Dort werden sie Anfang Mai gestrichen, dann in Containern verpackt und Anfang Juni vor der Reinoldi-Kirche aufgebaut. Geboren wurde die Idee eines Präsentationspavillons von einem Team, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Stadt Dortmund neu zu erzählen. Prof. Barbara Welzel (Fakultät Kunst- und Sportwissenschaften) und Prof. Wolfgang Sonne (Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen) gehörten im vergangenen November zu den Ideengebern ebenso wie Pfarrer Michael Küstermann von St. Reinoldi und Dr. Stefan Mühlhofer vom Stadtarchiv Dortmund. Für die Umsetzung konnten 29 Studierende und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fakultät - insbesondere der Modellbauwerkstatt - sowie mehrere Förderer gewonnen werden. Konzipiert wurde der Präsentationspavillion in Anlehnung an die architektonische Idee geschichtlicher Paradiesgärten. In der Ausführung besteht der Anbau aus einem Stahlskelett, das der Gerüstbauer C.O. Weise errichtet und kostenlos zur Verfügung stellt. Dieses „Innenleben“ wird mit Holzplatten (Förderer ist die Sperrholz Wölbert KG) verkleidet. „Es sind insgesamt 15 Tonnen Material, die unsere Förderer kostenfrei zur Verfügung stellen“, berichtet Dirk von Kölln, Leiter der Modellbauwerkstatt der Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen. Dort wurden die Platten geschnitten, dort entstanden in der Freizeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und der Studierenden die einzelnen Module. 60.000 Schrauben, von der Firma SPAX geliefert, halten den Paradiesgarten zusammen. Die Farbe für den Anstrich stellt die Firma Brillux zur Verfügung. Schließlich beteiligen sich auch noch der Bedachungsbetrieb Thorsten Scholz, das Gabelstapler-Center Kamen, die Druckerei Klenke und die Reinoldigilde zu Dortmund e.V. maßgeblich an dem Projekt. Der Leuchtenhersteller Mawa Design fördert mit seinen Leuchten das Projekt und stellt es so auch am Abend ins rechte Licht. 29 Studierende der Fakultät fertigten unter der Leitung von Prof. Paul Kahlfeldt (LS Grundlagen und Theorie der Baukonstruktion) sowie von Prof. Christian Hartz (LS Tragkonstruktionen) die Entwürfe und kümmerten sich um die Statik des Baus: Bis zu 1,2 Tonnen Zugkraft hält der Paradiesgarten stand. Dass der Paradiesgarten nur ein temporärer Bau ist, nach dem Kirchentag also abgebaut wird, hat die Initiatoren auch schon beschäftigt. „Wir haben bereits jetzt gesichert, dass mindestens 70 Prozent des verbauten Materials weiter genutzt werden“, sagt Werkstattleiter Dirk von Kölln. Das „stadt paradies sanktreinoldi“ ist eine besondere Aufgabe und kann nur realisiert werden durch das intensive Engagement aller Beteiligter. Ohne Dirk von Kölln wäre eine solche Leistung nicht händelbar gewesen, sagt Kai Becker. Sein handwerkliches Geschick sei die Basis der Realisierung und das Zusammenbringen der Förderer sein Verdienst.

 

Symposium "monumental_ Öffentliche Bauten zu Beginn des 21. Jahrhunderts" am 14.06.2019

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07.05.2019 – Unter dem Titel "monumental_ Öffentliche Bauten zu Beginn des 21. Jahrhunderts" findet am 14. Juni 2019 von 9.30 bis 18:00 Uhr im Baukunstarchiv NRW am Ostwall 7 in Dortmund ein von Prof. Heike Hanada (Lehrstuhl Gebäudetypologien) initiiertes Symposium statt. Referenten sind u.a. Adam Caruso, Donatella Fioretti, Wilfried Kuehn, Carsten Ruhl, Alexander Schwarz, Philip Ursprung und Alberto Veiga. Interessierte sind herzliche eingeladen!

 

Offene Sprechstunde am 20.05.2019 um 11:00 Uhr

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05.05.2019 – Ihr habt Anregungen, Fragen oder Beschwerden zum Studium? In der Offenen Sprechstunde nehmen sich die Mitglieder der Kommission für Qualitätssicherung der Lehre für Euch Zeit. Kommt einfach am 20. Mai um 11:00 Uhr in die Mittelzone EG im GB II. Wir freuen uns über Euer Feedback!

 

Heike Hanada: Metamorphosen. Ausstellung vom 10. Mai bis 22. Juni in der Architekturgalerie Berlin

Hanada

29.04.2019 – Die Ausstellung thematisiert Heike Hanadas permanenten Perspektivwechsel zwischen künstlerischer Intervention und architektonischer Realität, wie er sich aktuell beim jüngst eröffneten Bauhaus-Museums in Weimar zeigt. Dabei stehen sich die Themen „archetypische Monumentalität“ und „räumliche Auflösung“ mit unterschiedlichen Perspektiven gegenüber, teilweise widersprüchlich, teilweise gehen sie auseinander hervor. Bei dem mit unterschiedlichen Medien geführten Dialog bilden Gebautes und nicht Gebautes eine Art Metamorphose. So werden beispielsweise fotografische Momentaufnahmen präsentiert, in denen strenge Architekturmotive ins Surreale oder Pittoreske aufgelöst werden. Die daraus resultierenden erzählerischen Momente stehen für Hanadas künstlerische Untersuchungen, die sich auf die „uneigentlichen Eigenschaften“ von Leere, Material und Raum konzentrieren. Die Ausstellung mit „multiples“ von Zeichnungen, Objekten und "digital stills“, einer Videoprojektion aus dem Studio der Architektin, werden durch Fotografien von Andrew Alberts ergänzt. Prof. Heike Hanada hat ihr Büro hh_laboratory for art and architecture 2007 in Berlin gegründet. Im April wurde ihr Neubau für das Bauhaus-Museum in Weimar eröffnet. Seit 2018 ist sie Inhaberin des Lehrstuhls Gebäudetypologien an der Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen der TU Dortmund.

 

Großstadt gestalten - Urbanität im Wandel: Prof. Wolfgang Sonne im Deutschlandfunk

Wolfgang Sonne

28.04.2019 – Was können Architektinnen und Architekten tun, um eine neue Unwirtlichkeit der Städte zu verhindern? Wie können sie Lebensräume schaffen, in denen Menschen sich zu Hause fühlen? Der Architekturhistoriker Prof. Wolfgang Sonne (Lehrstuhl Geschichte und Theorie der Architektur) fordert die Abkehr von der funktionsgetrennten Stadt und mehr Vielfalt im urbanen Wohnungsbau. Im Deutschlandfunk hat er mit Jochen Rack gesprochen.

 

Studierendensymposium zum Thema BIM ein voller Erfolg

BIM

25.04.2019 – Am 17. April 2019 veranstaltete der Lehrstuhl Baubetrieb und Bauprozessmanagement ein Studierendensymposium zum Thema Building-Information-Modeling. Dabei konnten Studierende die Visionen und Ergebnisse ihrer Abschlussarbeiten sowie grundlegende Informationen zu den folgenden Themen an ihre interessierten Kommilitonen übermitteln: BIM und das Genehmigungsverfahren (Pia Hellstern), BIM im Facility Management (Mohamed Omar), BIM für die Sanitärindustrie (Matthias Werner), BIM im Bauprozessmanagement (Kai Christian Weist), BIM-Modell vs. Simulation (Özge Baskin) und BIM basierte Terminplanung (Henning Osthaus). Die gesamte Veranstaltung wurde dabei durch die vortragenden Studierenden organisiert und moderiert. Bei der anschließenden Diskussion konnten den Vortragenden diverse Fragen gestellt und eine Diskussion geführt werden. Nach Abschluss der Diskussion kamen alle Teilnehmer zu einem entspannten get-together zusammen, welches mit interessanten Gesprächen und einer Vielzahl neu geknüpfter Kontakte zum Abschluss der Veranstaltung führte. Der Lehrstuhl Baubetrieb und Bauprozessmanagement und die Organisatoren danken der Beos AG und Heitkamp Unternehmensgruppe GmbH recht herzlich für deren Unterstützung, welche die Veranstaltung in diesem Format ermöglichte. Aufgrund der sehr guten Resonanz der Teilnehmer werden weitere Veranstaltungen dieser Art in den kommenden Jahren angestrebt.

 

"Förderpreis 2018" der Stiftung Deutscher Architekten verliehen

Förderpreis

12.04.2019 – Den Nachwuchs zu motivieren, zu inspirieren und gute Architekturkonzepte öffentlich zu präsentieren – das sind die Ziele des „Förderpreises“ der Stiftung Deutscher Architekten, der am 11. April 2019 im Baukunstarchiv NRW in Dortmund zum 17. Mal an angehende Architektinnen und Architekten verliehen wurde. Drei Preise und vier Anerkennungen gingen an Absolventinnen und Absolventen der nordrheinwestfälischen Hochschulen. „Architektur und Stadtplanung stehen gegenwärtig vor großen Herausforderungen, deshalb brauchen wir begabte junge Menschen, die unsere gebaute Umwelt von morgen engagiert gestalten und planen“, erklärte der Präsident der Architektenkammer NRW und Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Ernst Uhing, in seiner Begrüßung. „Ich bin stolz darauf, dass wir mit unserem Förderpreis nun schon seit mehr als 30 Jahren angehende Architektinnen und Architekten auf ihrem Weg in den Beruf motivieren und unterstützen können.“ Insgesamt 28 Arbeiten waren von Absolventinnen und Absolventen der Fachrichtungen Architektur, Innenarchitektur, Landschaftsarchitektur und Stadtplanung aus neun nordrheinwestfälischen Hochschulen zum „Förderpreis 2018“ vorgelegt worden. Die Jury unter Leitung der Architektin und Stadtplanerin Judith Kusch lobte die ausgezeichneten Arbeiten als Beispiele für die planerische Auseinandersetzung mit gesellschaftlich relevanten Fragestellungen, die mit großer Analysetiefe, Fachkompetenz und Einfühlungsvermögen zu originellen Lösungsansätzen geführt hätten.

Eine der drei Anerkennungen ging an Kevin Groß-Bölting, der seine Masterthesis "Grassi Future" (Erweiterung des Grassi Museums in Leipzig) im WS 2017/18 bei den Professoren Ansgar und Benedikt Schulz am Lehrstuhl Baukonstruktion der Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen der TU Dortmund absolviert hat. Das Juryurteil lautet wie folgt: „Die Arbeit von Kevin Groß-Bölting befasst sich mit dem Thema Weiterbauen am Beispiel des erweiterungsbedürftigen Grassi Museums in Leipzig und besticht dabei durch ihr klar strukturiertes Entwurfskonzept. Primäres Ziel ist zum einen die Bildung einer neuen kraftvollen Adresse im städtischen Raum und Erhalt der Freiraumqualitäten des Johannesplatzes. Zum anderen soll durch eine klare und zusammenhängende Erschließung, die Alt und Neu über ein einheitliches Wegesystem verbindet und klar formulierte Zugänge zu den drei Museen schafft, ein neues Freiraumkonzept mit vielfältigen Blickbeziehungen geschaffen werden. Durch die behutsame Einbeziehung des Ortes und die Orientierung an der Genese des Bestandsbaus kann zudem die durchaus stimmige und konsequente Entwurfsumsetzung in Konzeption und Materialität bewertet werden. (…)“ Die Fakultät gratuliert Herrn Groß-Bölting zu dieser besonderen Auszeichnung!

 

BIM - Symposium von Studierenden für Studierende am 17.04.2019

Bild Symposium

10.04.2019 – Building Information Management (BIM) beinhaltet ein vollständiges digitales Informationsmanagement für die Planungs-, Bau- und Betriebsphasen von Immobilien. Ziel der Veranstaltung ist es, einen Überblick über die verschiedenen Facetten und Anwendungsmöglichkeiten von BIM und den Anwendungsstatus zu geben. Die Veranstaltung steht unter dem Motto „Von Studierenden für Studierende“ und ist vollständig von Studierenden im Masterstudium geplant worden. Die Moderation, die Vorträge und die anschließende Diskussion werden von den Studierenden selbst durchgeführt. Die Themen ergeben sich aus den Bearbeitungsthemen ihrer einzelnen Masterarbeiten zum Themenkomplex BIM. Die Einladung richtet sich daher an alle interessierten Studierenden der Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen.

 

Neues Bauhaus Museum in Weimar eröffnet

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05.04.2019 – Am 4. April wurde in Weimar anlässlich des hundertjährigen Jubiläums des Bauhauses das neue Bauhaus Museum in Weimar feierlich eröffnet. Entworfen und gebaut wurde es von Prof. Heike Hanada (Lehrstuhl Gebäudetypologien). Das Bauhaus war nicht lange in Weimar, aber es waren von der Gründung 1919 an sechs entscheidende Jahre. Mehr als 1.000 Objekte aus der Anfangszeit der Bewegung, verteilt auf fünf Etagen, werden in dem Museum gezeigt. "Das Bauhaus lebt in Weimar" so lautet das Programm rund um das Eröffnungswochenende vom 5. bis 7. April 2019.

 

Nachwuchsförderung durch Wettbewerbe Aktuell

TU Dortmund - Preisträger 2018 19

05.04.2019 – Der Verlag 'Wettbewerbe Aktuell' prämiert jedes Semester die besten Projektarbeiten zukünftiger Architektinnen und Architekten und fördert seit diesem Semester nun auch die Studierenden der Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen. Anna Langenbeck, Olivia Szwedzinski und Sven A. Schulte wurden mit dem WA-Förderpreis für ihre P2-Thesis am Lehrstuhl Baukonstruktion mit dem Thema „Lichtspielhaus in Karlsruhe Durlach“ ausgezeichnet. Sie erhalten mit einem Jahresabonnement Zugang zu allen Inhalten der WA. Der Verlag veröffentlicht u.a. Ausschreibungen und Ergebnisse von Architekturwettbewerben und gehört somit zu den Taktgebern der deutschen Wettbewerbslandschaft. Darunter fallen auch Studierendenwettbewerbe, die eine ideale Plattform bieten, sich bereits frühzeitig in Konkurrenz zu anderen Mitstreiter/innen öffentlich zu messen. Die Fakultät gratuliert den Studierenden zu diesem Erfolg und freut sich schon auf die Arbeiten der nächsten Preisträger/innen!

 

Info zu den Studienstandsgesprächen nach dem 2. Fachsemester

FacetoFace

28.03.2019 – Seit dem Wintersemester 2018/19 gibt es für die Studierenden der beiden Bachelorstudiengänge Architektur und Städtebau sowie Bauingenieurwesen ein verpflichtend zu absolvierendes Studienstandsgespräch als Teilnahmevoraussetzung zum Projekt 1 im 4. Fachsemester. Das Studienstandsgespräch dient in erster Linie als Beratungsgespräch zum Studienfortschritt. Es soll Ihnen als Hilfestellung in der Studieneingangsphase dienen und einen Überblick über den individuellen Studienstand geben und bei Schwierigkeiten im Studienverlauf mögliche Hilfen aufzeigen. Das Studienstandsgespräch erfolgt allein oder aber bevorzugt in Dreiergruppen bei der Studienkoordinatorin Frau Dipl.-Ing. Katrin Lichtenstein. Die Studienstandsgespräche finden im Sommersemester 2019 vom 24. bis 26. September statt. Ab sofort können sich die Bachelorstudierenden des 2. Fachsemesters in die Listen am Büro von Frau Lichtenstein (Erdgeschoss GB II, Raum 114) eintragen. Zum Gespräch sind ein aktueller Notenspiegel sowie die Bescheinigung, die Sie im Downloadbereich finden, mitzubringen.

 

Vorlesungsbeginn Sommersemester 2019 am 1. April

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27.03.2019 – Liebe Studierende, am 1. April ist Vorlesungsbeginn für das Sommersemester 2019. Wir werden keine Semestereinführungsveranstaltung machen, Ihnen aber alle Informationen zum Studium und dem Semesterprogramm zusammenstellen. Die Präsentation steht Ihnen ab dem 29. März (nachmittags) hier an dieser Stelle zum Download zur Verfügung. Ebenso finden Sie die Stunden- und Prüfungspläne sowie aktualisierte Modulhandbücher und WPF-Kataloge rechtzeitig zum Semesterbeginn im Download-Bereich auf der Fakultätswebseite. Bitte denken Sie daran, dass die ersten Vorlesungen auch direkt am Montag um 8:30 Uhr losgehen!

Die Fakultät wünscht allen Studierenden und Lehrenden einen guten Start ins Sommersemester 2019!

 

Iris Frieler vertritt ab dem Sommersemester 2019 den Lehrstuhl Baukonstruktion

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26.03.2019 – Dipl.-Ing. Architektin Iris Frieler übernimmt im Sommersemester 2019 die Vertretungsprofessur für den Lehrstuhl Baukonstruktion. Iris Frieler studierte Architektur an der TU Dortmund, wo sie 2011 bei Prof. Kahlfeldt mit dem Diplom abschloss. Nach dem Diplom arbeitete sie bei Max Dudler in Berlin. Seit dem Wintersemester 2013 ist sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl von Prof. Paul Kahlfeldt. Im Jahre 2016 gründete sie mit Kai A. Becker das gemeinsame Büro mikARCHITEKTUR. Das erste eigene Projekt zeigt ihr konstruktives Verständnis und das materialgerechte Fügen. Neben der Bürotätigkeit ist Iris Frieler seit 2015 in den Werkbund NRW berufen worden und hat mit dem Lehrstuhl Grundlagen und Theorie der Baukonstruktion die Forschungsgruppe „Der Geist der Baukunst“ initiiert.

Die Fakultät begrüßt Frau Vertr.-Prof. Frieler sehr herzlich in ihren Reihen und freut sich auf eine gute und erfolgreiche Zusammenarbeit! Gleichzeitig bedanken wir uns bei Christoph Ingenhoven, der die Vertretung des Lehrstuhls Baukonstruktion im Wintersemester inne hatte.

 

Internationale Frühjahrsakademie Ruhr 2019

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11.03.2019 – Die Internationale Frühjahrsakademie Ruhr 2019 wird sich in diesem Jahr unter dem Titel „Nachverdichtung“ erneut mit einem aktuellen städtebaulich-architektonischen Thema der Stadt Dortmund im Union-Viertel befassen und Konzepte entwickeln, die zur Verdichtung des Stadtraums geeignet sind. Die interessierte Öffentlichkeit ist zur Eröffnung am Montag, den 11.03.2019 ab 10 Uhr zum Vortrag von Prof. Fritz Neumeyer (TU Berlin), am Donnerstag, den 14.03.2019 um 18.15 Uhr sowie zur Schlusspräsentation am Mittwoch, den 20.03.2019 ab 11 Uhr herzlich ins Baukunstarchiv NRW eingeladen.

 

Concrete / 04 - Baustellenbilder Neues Bauhaus Museum Weimar am 12.02.2019

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04.02.2019 – Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums öffnet das Neue Bauhaus Museum der Berliner Architektin Heike Hanada an seinem Gründungsort Weimar Anfang April seine Türen. Das Baukunstarchiv NRW zeigt gleich zu Beginn des Jahres dazu im Rahmen einer Ausstellung Baustellenbilder von Andrew Alberts. FSB und Vitra freuen sich daher, Sie zu diesem etwas verspäteten Neujahrsempfang am Dienstag, den 12. Februar 2019, zu einem Vortrag von Prof. Heike Hanada (LS Gebäudetypologien) mit anschließendem Rundgang durch die Ausstellung, nach ins Baukunstarchiv einladen zu können.

 

Dortmunder Studierende beim Hochschultag auf der BAU 2019

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21.01.2019 – Am 18. Januar 2019 haben die Architekturstudierenden Laura Dittmar und Sven A. Schulte beim Baumeister-Hochschultag auf der BAU 2019 in München ihr Projekt “Radikalität des Einfachen”, welches sie im letzten Semester im Rahmen des WPFs Nachhaltige Konstruktionen am Lehrgebiet Ressourceneffizientes Bauen (Jun.-Prof. Dr. Jutta Albus) erarbeitet hatten und beim Wettbewerb “Studenten | Gestalten | Zukunft” eingereicht hatten, vorgestellt. Sie wurden aus über dreißig Bewerbungen ausgewählt, ihr Projekt gemeinsam mit acht anderen Termins in München vorstellen zu dürfen. Die Fakultät gratuliert den beiden zu diesem Erfolg!

 

Bau-World-Café Edition 1 - Innovationen am 14. Januar 2019

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08.01.2019 – Am 14. Januar 2019 veranstaltete der Lehrstuhl Baubetrieb und Bauprozessmanagement der Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen gemeinsam mit dem Bauindustrieverband NRW das erste Bau-World-Café mit dem Schwerpunkt Innovationen in der Bauwirtschaft. Neben der Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW Frau Ina Scharrenbach nahmen über 80 Gäste (öffentliche und nichtöffentliche Bauherren, Bauunternehmen, Verbände, Forschung sowie zahlreiche Studierende) an der Veranstaltung teil. Nach einer Begrüßung der anwesenden Gäste durch Prof. Mike Gralla wurde die Veranstaltung von Frau Ministerin Ina Scharrenbach eröffnet, die zu aktuellen landespolitischen Themen und Entwicklungen wie beispielsweise der neuen Landesbauordnung NRW, der Digitalisierung der Bauwirtschaft und den Maßnahmen bezüglich des steigenden Bedarfs an Wohnraum Stellung bezog.

Anschließend führte Prof. Mike Gralla in das Veranstaltungsformat des World-Cafés ein. Aufgeteilt in Gruppen durchliefen alle Gäste die fünf nachfolgenden Themeninseln in einem Mix aus persönlichem Impulsvortag, lebhafter Gruppendiskussion und lockerem Austausch: 1. Der multifunktionale Wandbaustoff Hochleistungsaerogelbeton - Wärmedämmverbundsystem ade!, 2. Effizientes kommunales Bauen mit Hilfe einer Inhousegesellschaft, 3. Datenmanagement für anpassungsintelligente Prozesse mit BIM - Symbiose von interdisziplinären Daten, 4. Einsatzmöglichkeiten und -grenzen bestehender Robotersysteme am Beispiel eines Seilroboters zur Mauerwerkserstellung und 5. Innovative Segmentbauweise im Brückenbau. Im Anschluss wurden die Eindrücke in einer offenen Diskussionsrunde, geleitet von Frau RA‘in Prof. Beate Wiemann ausgetauscht. Herr Dipl.-Ing. Heinrich Schulze sprach die Schlussworte und leitete in das abschließende Get-together über. Aufgrund der hervorragenden Resonanz der Teilnehmer wird es eine zweite Edition des Bau-World-Cafés im nächsten Jahr geben.

 

100 Tage TU Dortmund - Wie läuft's?

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18.12.2018 – Liebe Erstsemester der beiden Bachelorstudiengänge Architektur und Städtebau sowie Bauingenieurwesen! Sie sind nun seit fast 100 Tagen an der TU Dortmund eingeschrieben und das erste Semester ist im vollen Gange bzw. neigt sich schon bald dem Ende zu. Wie ist es bisher gelaufen? Haben Sie sich schon eingelebt? Konnten Sie bisher allen Veranstaltungen folgen? Wie sieht es mit der Prüfungsvorbereitung aus? In der folgenden Präsentation haben wir noch einmal wichtige Informationen für Sie zusammengestellt. Nutzen Sie die dort aufgelisteten Beratungs- und Unterstützungsangebote insbesondere im Hinblick auf die ersten anstehenden Klausuren. Wenn Sie Fragen, Probleme oder Kritik haben, sprechen Sie bitte Ihre direkten Betreuer/innen an und/oder Ihre Studienkoordinatorin Frau Dipl.-Ing. Katrin Lichtenstein. Wir alle hoffen, dass Sie neben dem sicherlich großen Zeit- und Arbeitsaufwand, den Sie für Ihr Studium aufbringen müssen, auch die Muße haben, Ihr Studierendenleben und die damit neu gewonnenen Freiheiten sowie die auch dazu gehörende Verantwortung und Selbstbestimmung zu genießen!

 

Berufung von Dr. Olaf Bischopink zum Honorarprofessor

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17.12.2018 – Dr. Olaf Bischopink ist seit 2011 Lehrbeauftragter am Lehrstuhl Städtebau der Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen und lehrt dort Öffentliches Baurecht. Herr Bischopink gehört als Fachanwalt zu den bekanntesten Persönlichkeiten im Baurecht in Deutschland. Er arbeitet seit 1998 als Rechtsanwalt in einer der führenden Kanzleien im Bereich des Planungs-, Umwelt- und Vergaberechts, der Kanzlei Baumeister, in Münster. Seine Erfahrungen aus Prozessvertretungen für Kommunalverbände, Bezirksregierungen und Kommunen befruchten über den Einzelfall hinaus die planungsrechtliche Diskussion und tragen kontinuierlich zur Klärung grundsätzlicher planungsrechtlicher Fragen bei. Wir freuen uns, Herrn Dr. Bischopink von nun an als Honorarprofessor an unserer Fakultät zu haben und gratulieren ihm ganz herzlich zu dieser Auszeichnung!

 

Kommen.Bleiben.Gehen - Antrittsvorlesung von Jun.-Prof. Panagiotis Spyridis am 18.12.2018

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05.12.2018 – Im Rahmen der Vortragsreihe Kommen.Bleiben.Gehen wird Herr Jun.-Prof. Dr. Dipl. Dipl. Ing. Panagiotis Spyridis (Juniorprofessur Befestigungstechnik) am 18. Dezember um 18:00 Uhr im Dorischen Saal, 1. OG, GB I seine Antrittsvorlesung zum Thema "Befestigungstechnik 2019 - Status, Fragestellungen, Visionen" halten. Im Anschluss wird zum Umtrunk eingeladen. Interessierte sind herzlich willkommen!

 

Forschungs- und Doktorandenkolloquium der Fakultät am 14.12.2018

Doktorandenkolloquium

29.11.2018 – In diesem Wintersemester findet das Forschungs- und Doktorandenkolloquium der Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen in Kooperation mit dem Seminar für Kunst und Kunstwissenschaft und der Fakultät Raumplanung der TU Dortmund am 14.12.2018 von 09:00-15:30 Uhr im Dorischen Saal (1. OG, GB I, Campus Süd) statt. Interessierte sind herzlich willkommen!

 

Kommen.Bleiben.Gehen - Antrittsvorlesung von Prof. Heike Hanada am 04.12.2018

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19.11.2018 – Im Rahmen der Vortragsreihe Kommen.Bleiben.Gehen wird Frau Prof. Dipl.-Ing. Arch. Heike Hanada (Lehrstuhl Gebäudetypologien) am 4. Dezember um 19:00 Uhr im Raum 211, 1. OG, GB II ihre Antrittsvorlesung zum Thema "Monumente" halten. Im Anschluss wird zum Umtrunk eingeladen. Interessierte sind herzlich willkommen!

 

Stefanie Danne erläutert das Phänomen "Bodenfrost"

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16.11.2018 – Dr. Stefanie Danne (LS Geotechnik) erläutert, was sich hinter dem Phänomen "Sommerfrost" verbirgt. Aktueller Anlass ist, dass in der kleinen Münsterland-Gemeinde Südkirchen eine Kirche für die Öffentlichkeit gesperrt werden musste. "Sie sei einsturzgefährdet", sagte der Pfarrer, „wegen des Sommerfrosts”. Was sich hinter dem Begriff verbirgt und dass dieser aus ingenieurtechnischer Sicht falsch und irreführend ist, beschreibt Frau Danne sehr anschaulich in einem auf der Webseite der TU Dortmund veröffentlichten Interview.

 

Das neue Supplement 2017/18 ist online!

Titel 2018

15.11.2018 – Das aktuelle Supplement 2017/18 - der Jahresrückblick der Fakultät - steht ab sofort zum Download zur Verfügung. Dieser Jahresbericht spiegelt die im Dortmunder Modell Bauwesen zentrierten vielfältigen Aspekte und Wissensgebiete unserer Fakultät wieder. Er bildet das jährlich erscheinende Supplement zur grundlegenden Beschreibung des Dortmunder Modells Bauwesen, dem sogenannten Silberbuch, das 2014 zum 40-jährigen Bestehen unserer Fakultät in einer Neuauflage erschienen ist. Er fasst wesentliche akademische Ereignisse des jeweils vergangenen akademischen Jahres (Winter- und Sommersemester) zusammen und entreißt auch ephemere wissenschaftliche Veranstaltungen wie Vorträge oder Exkursionen dem Vergessen. Er bildet kein statistisches Jahrbuch, in dem umfassend alle Daten versammelt sind, sondern einen akzentuierten Bericht, der die wichtigsten geistigen Ereignisse des akademischen Lebens unserer Fakultät markiert.

 

Dortmunder Architekturtage und Architekturausstellung No.18 am 16. November 2018

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07.11.2018 – Die 1975 ins Leben gerufenen Dortmunder Architekturtage finden dieses Jahr unter dem Titel "Stadtbaukunst – Werkstück" am 16. November 2018 im Baukunstarchiv NRW statt. Im Rahmen der Reihe Stadtbaukunst widmeten sich die Vorträge in den letzten Jahren den Themen Straßenfenster, Dach, Hauseingang, Treppe, Fassade, Ornament und Detail, Hof, Sockelgeschoss, Stein in der Fassade sowie Balkon-Erker-Loggia. Wie zuvor werden die Architekturtage auch dieses Jahr wieder durch die Dortmunder Architekturausstellung begleitet. Ausgestellt werden realisierte Werke von nationalen und internationalen Architekten, denen ein vom Architekten selbst ausgesuchtes, aber nicht selbst entworfenes Bauwerk gegenübergestellt wird.

 

Bachelor- und Master-Abschlussfeier des Jahrgangs 2018 am 9. November

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06.11.2018 – Die alljährliche akademische Abschlussfeier der Fakultät mit der Urkundenübergabe, Preisverleihung und musikalischer Untermalung durch das Streichquartett Comodo wir in diesem Jahr am 9. November 2018 stattfinden. Die Feier wird getrennt nach Bachelor- und Masterabschlüssen durchgeführt: Um 15:00 Uhr beginnt die Urkundenübergabe an die Bachelorabsolventinnen und -absolventen im Hörsaal 6, im Anschluss ab 16:30 Uhr folgt dann die Masterfeier im Rudolf-Chaudoire-Pavillon. Eine Teilnahme an der Feier kann nur nach vorheriger Anmeldung erfolgen. Die Fakultät gratuliert allen Absolventinnen und Absolventen des Jahrgangs 2018 sehr herzlich zu Ihrem Abschluss und wünscht Ihnen für Ihren weiteren Weg alles Gute, viel Erfolg und Glück!

 

Dortmunder Architekturstudentin erfolgreich beim Helmut-Rhode-Förderpreis

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05.11.2018 – Zum dritten Mal hat das Düsseldorfer Architekturbüro RKW Architektur + den Helmut-Rhode-Förderpreis für Architekturzeichnungen verliehen. Gleich zwei 1. Preise und drei Anerkennungen vergab die Jury an Studierende von Architektur- und Designstudiengängen in diesem Jahr. In diesem Jahr hatte es sich die hochkarätig besetzte Jury, zu der auch die Stadtplanungsdezernentin Cornelia Zuschke und der Dortmunder Professor für Architekturdarstellung Gottfried Müller gehörten, nicht leicht gemacht. Nach langen Diskussionen wurden zwei 1. Preise an zwei Studentinnen vergeben: Einen davon erhielt Julia Stratmann, Studentin an der Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen der TU Dortmund. Ihr attestierte die Jury eine „darstellerisch perfekte und inhaltlich berührende“ Leistung. Beide 1. Preise erhielten eine Urkunde und ein Reisestipendium in Höhe von 3000,- Euro. Drei weitere Arbeiten wurden jeweils mit einem Anerkennungspreis in Höhe von 500,- Euro honoriert. Die Fakultät gratuliert Frau Julia Stratmann zu diesem außerordentlichen Erfolg!

 

Feierliche Eröffnung des Baukunstarchivs NRW am 4. November 2018

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04.11.2018 – Eins, zwei, drei Baukunstarchiv... Es ist soweit: Das Baukunstarchiv NRW hat seine Türen geöffnet. Die Eröffnugnsausstellung zeigt einen repräsentativen Überblick über die bereits bestehende Sammlung. Aus den einzelnen Beständen wird je ein Werk präsentiert. Die Spannweite reicht zeitlich vom späten 19. Jahrhundert bis in unsere Tage und räumlich von Dortmund bis nach Chicago. Mit Plänen, Zeichnungen, Modellen, Fotografien, Akten und Büchern wird die Vielfalt der Medien erlebbar, mit denen Baukunst produziert und rezipiert wird. Nicht nur die Bauten selbst, sondern auch die im Archiv aufbewahrten Medien sind Baukunst – sehen Sie selbst!

 

Kommen.Bleiben.Gehen - Abschied von Prof. Achim Hettler am 16. Oktober 2018

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08.10.2018 – Im Rahmen der Vortragsreihe Kommen.Bleiben.Gehen wird Herr Prof. Dr.-Ing. habil. Achim Hettler am 16. Oktober um 18:00 Uhr im Dorischen Saal (1. OG, GB I, Campus Süd) seine Abschiedsvorlesung zum Thema "Baugruben" halten. Prof. Hettler hatte seit 1994 den Lehrstuhl Baugrund-Grundbau inne und wird nach nunmehr fast 25-jähriger engagierter und großartiger Tätigkeit für unsere Fakultät und sein Fachgebiet in den wohlverdienten Ruhestand gehen. Die Fakultät dankt Herr Prof. Hettler und wünscht ihm alle Gute! Interessierte sind herzlich eingeladen!

 

Informationen zu Anpassungen in den Studienplänen

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02.10.2018 – Im Rahmen der Weiterentwicklung der Studiengänge Architektur und Städtebau (B.Sc.), Architektur und Städtebau (M.Sc.), Bauingenieurwesen (B.Sc.), Konstruktiver Ingenieurbau (M.Sc.) und Bauprozessmanagement und Immobilienwirtschaft (M.Sc.) hat die Fakultät einige Anpassungen zwecks Verbesserung der Lehre und Studierbarkeit ausgearbeitet. Die bestehenden Bachelor- und Masterstudiengänge bilden dabei mit ihren Ausbildungszielen, Lehrmethoden und Strukturen (Module, Prüfungsordnungen) weiterhin die Basis – sie werden lediglich zur Verbesserung des Lehrangebots und des Studienverlaufs punktuell angepasst und weiterentwickelt. Diese Anpassungen sind in überarbeiteten Modulhandbüchern und Studienverlaufsplänen sowie in Änderungsordnungen zu den bestehenden neuesten Prüfungsordnungen dokumentiert. Sie werden beginnend mit dem WS 2018/19 praktiziert. Bei den Änderungen handelt es sich hauptsächlich um Vereinfachungen der Modulbezeichnungen und Anpassungen der Leistungspunkte gemäß des tatsächlichen Workloads. Inhaltliche Anpassungen wurden im Bachelor Architektur und Städtebau im Bereich Gestaltung und CAD sowie im Bachelor Bauingenieurwesen im Bereich Statik und Dynamik vorgenommen. In den drei Masterstudiengängen wurde das Fach Tragkonstruktionen auf ein Semester gekürzt und um das Fach Digitalisierung im Bauwesen (BIM) ergänzt.

Es lässt sich leicht feststellen, dass alle bisherigen Lehrveranstaltungen und Prüfungen weiterhin angeboten werden. So ist sichergestellt, dass alle Studierenden, die in den aktuellen Prüfungsordnungen von 2014 bzw. 2012 (Master BI) eingeschrieben sind, regulär weiter studieren können. Für Studierende, die bereits eines der angepassten Fächer angefangen oder abgeschlossen haben, gelten die Anpassungen im Bereich der Leistungspunkte nicht. Sie studieren einfach weiter wie bisher. Die alten Prüfungsordungen von 2007, 2010 und 2012 laufen zum Ende des SS 2019 aus. Studierende, die ihr Studium bis dahin nicht abschließen können, werden in die aktuell geltenden Prüfungsordnungen umgeschrieben. Selbstverständlich werden dabei alle bisher erworbenen Leistungen anerkannt und dann in die neue PO 2014 übertragen.

 

Semesterbeginn Wintersemester 2018/19 am 8. Oktober 2018

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01.10.2018 – Liebe Studierende und insbesondere liebe Erstsemester! Das Wintersemester und damit Ihr Studium startet für Sie alle mit der O-Phase vom 1. bis zum 5. Oktober und dann schließlich mit dem Beginn der Vorlesungszeit am 8. Oktober 2018. Zunächst begrüßen wir alle höheren Semester der beiden Bachelorstudiengänge sowie alle Fachsemester der drei Masterstudiengänge in der Semestereinführung um 14:00 Uhr im Hörsaal 6 (HG I, Campus Süd). Um 16:00 Uhr wird dann die Einführung für die Erstsemester stattfinden, in der sich die Lehrenden vorstellen und Sie wichtige Informationen zu den einzelnen Fächern und Vorlesungen erhalten werden. Abgerundet wird der Semesterauftakt mit der Eröffnung der Werkschau um 18:00 Uhr im Rudolf-Chaudoire-Pavillon, zu der alle Studierenden und Lehrenden herzlich eingeladen sind!

Die Stunden- und Prüfungspläne für das Wintersemester 2018/19 sowie aktualisierte Modulhandbücher und WPF-Kataloge finden Sie rechtzeitig zum Semesterbeginn im Download-Bereich auf der Fakultäts-Homepage.

Die Fakultät wünscht allen Studierenden und Lehrenden einen guten Start ins Wintersemester 2018/19!

 

Prof. Anna Jessen und Prof. Ingemar Vollenweider übernehmen zum Wintersemester 2018/19 den Lehrstuhl Städtebau

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28.09.2018 – Prof. Dipl. Arch. ETH Anna Jessen und Prof. Dipl. Arch. ETH Ingemar Vollenweider übernehmen zum Wintersemester 2018/19 den Lehrstuhl Städtebau. Anna Jessen studierte Architektur an der TU München und der ETH Zürich, wo sie 1994 mit dem Diplom abschloss. Ingemar Vollenweider studierte Architektur an der ETH Zürich und schloss dort 1992 mit dem Diplom ab. Nach dem Diplom arbeitete Anna Jessen bei Diener & Diener Architekten in Basel und Ingemar Vollenweider bei Hans Kollhoff in Berlin. Im Jahre 1999 gründeten beide ihr gemeinsames Büro jessenvollenweider ag in Basel. Ihre zahlreich ausgezeichneten Entwürfe und feinst säuberlich realisierten Bauten zählen zur Spitzenklasse der zeitgenössischen Architektur. Neben der Bürotätigkeit hatte Prof. Jessen seit 2011 die Professur für Entwerfen und Raumgestaltung an der TU Darmstadt inne und Prof. Vollenweider war seit 2006 Professor für Stadtbaukunst und Entwerfen an der TU Kaiserslautern.

Die Fakultät begrüßt Frau Prof. Jessen und Herrn Prof. Vollenweider sehr herzlich in ihren Reihen und freut sich auf eine gute und erfolgreiche Zusammenarbeit! Gleichzeitig bedanken wir uns bei dem langjährigen Lehrstuhlinhaber Prof. Dipl.-Ing. Arch. Christoph Mäckler und freuen uns, dass wir weiterhin über das von ihm gegründete und erfolgreich aufgebaute Deutsche Institut für Stadtbaukunst in Verbindung bleiben werden!

 

Prof. Christian Hartz ist ab dem Wintersemester 2018/19 neuer Professor für Tragkonstruktionen

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28.09.2018 – Mit Beginn des Wintersemesters 2018/19 wird Prof. Dr.-Ing. Christian Hartz den Lehrstuhl Tragkonstruktionen innehaben. Prof. Hartz studierte Bauingenieurwesen an der TU Berlin und schloss dort 2007 mit dem Diplom ab. Nach seiner Promotion und der wissenschaftlichen Mitarbeit bei Prof. Dr. sc. techn. Mike Schlaich am Lehrstuhl für Entwerfen und Konstruieren an der TU Berlin ging er im Jahre 2013 nach Chicago und arbeitete dort bis zuletzt als Tragwerksplaner in dem renommierten und international tätigen Ingenieurbüro Skidmore, Owings & Merill LLP. Seit 2015 hatte er zusätzlich einen Lehrauftrag am berühmten Illinois Institute of Technology (IIT).

Die Fakultät begrüßt Herrn Prof. Hartz sehr herzlich in ihren Reihen und freut sich auf eine gute und erfolgreiche Zusammenarbeit! Gleichzeitig bedanken wir uns bei Prof. Dr.-Ing. Atilla Ötes, der den Lehrstuhl Tragkonstruktionen mehr als 20 Jahre sehr erfolgreich und mit hohem Engagement geleitet hat, und wünschen ihm alles erdenklich Gute für seinen wohl verdienten Ruhestand!

 

VDI-Fachkonferenz: Zukunftsprogramm Brückenmodernisierung am 27. und 28. November 2018 in Bonn

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18.09.2018 – Gemeinsam mit dem Landesbetrieb Straßenbau NRW leitet Prof. Reinhard Maurer (Lehrstuhl Betonbau) vom 27. bis 28 November 2018 die 3. VDI Fachkonferenz unter der Überschrift "Zukunftsprogramm Brückenmodernisierung" in Bonn. Themen sind unter anderem aktuelle Forschungsergebnisse zur Brückennachrechnung, innovative Bauweisen von Verbund- und Betonbrücken, Rückbaukonzepte für Brücken sowie Herausforderungen und Lösungen für Verstärkungsmaßnahmen an bestehenden Brücken. Ausführliche Informationen zu den Fachvorträgen sowie zur Anmeldung können dem unten stehenden Programm entnommen werden.

 

Auftaktveranstaltung zum WPF "Planen und Bauen mit BIM" am 18. Oktober 2018 um 16:00 Uhr

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14.09.2018 – Am 18. Oktober 2018 findet um 16:00 Uhr die Auftaktveranstaltung zur Vorlesungsreihe des Wahlpflichtfaches „Planen und Bauen mit BIM“ im Maschinenbau-Gebäude III am Campus Süd statt. Die Lehrveranstaltung konnte in den vergangenen Semestern erfolgreich durchgeführt werden, wobei vor allem die regen Diskussionen über das Thema BIM gewinnbringend für Studierende als auch Lehrende sowie externe Vortragende waren. Der Lehrstuhl Baubetrieb und Bauprozessmanagement freut sich über eine große und weiter zunehmende Nachfrage durch die Studierenden der Fakultät. In der Auftaktveranstaltung werden die Veränderungen der klassischen Planungs- und Bauprozesse durch BIM mit Vorträgen, die die verschiedenen Blickwinkel der am Bau tätigen Stakeholder wiederspiegeln sollen, konferiert. Im Anschluss an die Vorträge wird es Podiumsdiskussionen geben, an denen sich alle Anwesenden beteiligen können, um Fragen zu klären oder Anregungen zum Thema BIM zu geben. Weiter freuen wir uns besonders auf die Preisverleihung: Der durch unseren Kooperationspartner assmann gruppe gestiftete Preis geht an Studierende der vergangenen beiden Semester für besonders gute Leistungen. Vortragende sind unter anderem: Prof. Dr.-Ing. Mike Gralla (LS Baubetrieb und Bauprozessmanagement), Dr. jur. Thomas Jelitte (Kapellmann und Partner Rechtsanwälte), Dipl.-Ing. Garvin Bunnenberg und Dipl.-Ing. Christian Cramer (assmann gruppe) sowie Dipl.-Ing Klaus Schmitz (Züblin AG).

Wir wünschen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des diesjährigen WPFs viel Erfolg und freuen uns auf viele gemeinsame Diskussionen zum Thema BIM!

 

Vernissage zur Ausstellung "Radikalität des Einfachen" am 2. Oktober 2018 in Mülheim an der Ruhr

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13.09.2018 – Am 2. Oktober 2018 findet um 18 Uhr die Vernissage zur Ausstellung „Radikalität des Einfachen“ in Mülheim an der Ruhr statt, in der studentische Arbeiten präsentiert werden, welche sich im Rahmen des WPFs „Nachhaltige Konstruktionen“ unter Leitung von Jun.-Prof. Dr.-Ing. Jutta Albus (Juniorprofessur Ressourceneffizientes Bauen) im Sommersemester 2018 an der TU Dortmund mit der Weiternutzung der Wertstadt-Immobilie in Mülheim an der Ruhr beschäftigt haben. Die Arbeiten setzen sich intensiv mit dem Themenfeld des „Einfachen Bauens“ auseinander, hinterfragen und analysieren gängige Tendenzen beim Umgang mit Bestandsimmobilien und skizzieren alternative und ressourcenschonende Konzepte zum Um- und Weiterbau mit Vorbildcharakter.

 

Filmabend und Finissage zur Ausstellung "BIG HERITAGE. Welche Denkmale welcher Moderne?" am 26.September 2018

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11.09.2018 – Zum Abschluss der Ausstellung "BIG HERITAGE. Welche Denkmale welcher Moderne?", die seit dem 31. August in der Liebfrauenkirche in Duisburg zu sehen ist, werden im Rahmen der Finissage am 26. September zwei Dokumentarfilme gezeigt, die die Wahrnehmung von zwei Großbauten der Nachkriegsmoderne thematisieren und nach Strategien der Weiterentwicklung fragen: „Pallasseum – Unsichtbare Stadt“ (2016), ein Film von Manuel Inacker über einen denkmalgeschützen Großwohnungsbau in Berlin, und „Das Ihme-Zentrum – Traum Ruine Zukunft“ (2016), ein Film von Constantin Alexander über einen multifunktionalen Großkomplex in Hannover, um dessen Zukunft aktuell gerungen wird. Anschließend gibt es die Möglichkeit zur Diskussion mit den Filmschaffenden und einen Umtrunk. Interessierte sind herzlich eingeladen!

 

Jun.-Prof. Dr. Jutta Albus spricht zum Thema "Prefab Housing" am 20. September 2018 in München

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10.09.2018 – Am 20. September 2018 stellen Expertinnen und Experten aus Forschung und Praxis ihre neuesten Erkenntnisse und aktuellen Projekte zum Thema "Modulares Bauen - Große Bandbreite, vielfältige Potenziale" in München vor. DETAIL und die Forschungsinitiative Zukunft Bau des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) diskutieren gemeinsam mit Architektinnen und Architekten die Möglichkeiten des elementierten Bauens und beantworten Fragen zur Planung und Umsetzung. Jutta Albus (Juniorprofessur Ressourceneffizientes Bauen) spricht auf der Konferenz zum Thema "Prefab Housing. Produktionsprozesse und -technologien im vorgefertigten Wohnungsbau".

 

Nachruf Professor Josef Eibl

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09.09.2018 – Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. Dr. techn. h.c. Josef Eibl, 1936 geboren in Parsberg, studierte Bauingenieurwesen an der TU München. Er war einer der ersten an der Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen (damals noch Abteilung Bauwesen) tätigen Professoren: Zunächst hatte er von 1974-77 die Professur für Baumechanik-Statik inne und dann bis 1982 die Professur für Beton- und Stahlbetonbau. Von 1978-80 war er auch Dekan der Fakultät. 1982 erhielt er den Ruf an die Universität Karlsruhe, wo er bis zu seiner Emeritierung im Jahre 2000 Ordinarius des Lehrstuhls für Massivbau und Leiter des Instituts für Massivbau und Baustofftechnologie war. Neben den üblichen Problemen des Stahl- und Spannbetonbaus waren die Dynamik (Stoß- und Explosionsbeanspruchungen, Erdbeben), Silobauwerke, der Brückenbau sowie numerische Methoden Schwerpunkte seiner dortigen Tätigkeiten. Viele Jahre gab er den Beton-Kalender heraus. Der Bauingenieur Josef Eibl erhielt zahlreiche Auszeichnungen, war Mitglied in vielen Kommissionen und DIN-Ausschüssen, anerkannter Gutachter, Sachverständiger und Prüfstatiker. Am 4. September 2018 ist Professor Josef Eibl verstorben. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Unser tief empfundenes Mitgefühl gilt seinen Angehörigen.

 

Ausstellung "2:1 - Perfect Scale, Schulz und Schulz mit Stefan Müller" vom 8. bis 23. September 2018 in Köln

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03.09.2018 – Vom 8. bis zum 23. September findet in Köln die Ausstellung "2:1 - Perfect Scale, Schulz und Schulz mit Stefan Müller" statt. Die Ausstellung mit Plandarstellungen von den Professoren Ansgar und Benedikt Schulz (LS Baukonstruktion) und Fotografien von Stefan Müller zur Propsteikirche St. Trinitatis Leipzig fokussiert auf den idealen Maßstab im architektonischen Schaffen. Ausgewählte Bildpaare zeigen das Zusammenspiel der Architekten mit dem Fotografen Stefan Müller. Er fotografiert die Bauten von Schulz und Schulz und setzt sich mit deren Herangehensweise auseinander, aus Form, Material, Raum und Licht Bauwerke entstehen zu lassen. Zur Eröffnung der Ausstellung am Sonntag, den 9. September 2018 analysieren Nils Ballhausen und Doris Kleilein (Jovis Verlag) im Gespräch mit den Architekten Ansgar und Benedikt Schulz sowie Prof. Paul Böhm aktuelle Positionen zum zeitgenössischen Sakralbau. Die Veranstaltung ist der Abschluss einer ganzen Reihe von Gesprächen mit Prof. Wilfried Kuehn, Prof. Andreas Meck, Jost Haberland und Prof. Mario Botta über aktuelle Positionen zum Sakralbau. Diese Positionen sind zugleich Grundlage für die Publikation „Religion und Stadt“, die fünf wichtige Sakralbauten vorstellt. Das Buch erscheint im Jovis Verlag und wird während der Eröffnung der Ausstellung am 9. September zum ersten Mal öffentlich präsentiert. Interessierte sind herzlich eingeladen!

 

Dortmunder Absolvent belegt 2. Platz beim Campus Masters Wettbewerb

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30.08.2018 – Carsten Pesch hat mit seiner Masterarbeit "Grassi Future", die im WS 2017/18 von den Professoren Ansgar und Benedikt Schulz (LS Baukonstruktion) betreut wurde, den 2. Platz beim Campus Masters Wettbewerb von BauNetz belegt. Die Jury beurteilt die Arbeit wie folgt: "Als markanter Blickpunkt sticht die Erweiterung des Grassimuseums in Leipzig heraus. Gelangt man von der Stadt Richtung Grassi, positioniert sich der Neubau selbstbewusst an der Spitze des Johannisplatzes. Die Gebäudefluchten des massiven Baukörpers nehmen Bezug auf die beiden Portalbauten des Bestandes. Somit ergibt sich eine schmale Fassade zur Stadt und eine breite zum eigentlichen Grassiportal. Um auf die Asymmetrie des Bestandes und des Johannisplatzes zu reagieren liegen sich die Front und Rückfassade nicht parallel gegenüber, sondern richten sich jeweils zu einer Seite im 90° Winkel aus. Die Höhenentwicklung folgt dem Konzept, dass zur Stadt hin eine hohe stehende Fassade ausgebildet wird und zum Portal die Höhen des Bestandes aufgenommen werden und man so eine liegende Fassade erhält." Herzlichen Glückwunsch an Herrn Pesch!

 

Zehn Regeln für unsere Städte - Artikel von Prof. Wolfgang Sonne in der Welt am Sonntag

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22.08.2018 – Prof. Sonne (Lehrstuhl Geschichte und Theorie der Architektur / Deutsches Institut für Stadtbaukunst) erläutert in der aktuellen Welt am Sonntag Nr. 33 vom 19. August 2018 zehn Regeln für unsere Städte und geht dabei auf die Problematik ein, warum in Deutschland bei vielen neuen Wohnvierteln, die aufgrund des aktuellen Baubooms entstehen, städtebauliche Fehler gemacht werden und wie diese vermieden werden können. "Alle reden vom Wohnungsbau - doch wir bauen Container und Strukturen, Würfel und Regale. Alle reden vom Stadtquartier - doch wir bauen Siedlungen, monofunktional, banal, ohne schöne Straßen und Plätze." Ein Manifest für schönere Stadtquartiere.

 

Neuerscheinung: Städtebau der Normalität - Der Wiederaufbau urbaner Stadtquartiere im Ruhrgebiet

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21.08.2018 – Mit dem Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg werden meist Siedlungen und Stadtlandschaften verbunden. Doch es hat in dieser Zeit auch im Ruhrgebiet eine Richtung gegeben, die einer explizit urbanen Vorstellung folgte. Diese meist aus den Stadterweiterungen des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts hervorgegangenen Quartiere, bestehend aus Straßen, Plätzen und Blockrandbebauung mit einer Funktionsmischung, waren nach dem Krieg zwar vielfach stark beschädigt, jedoch keineswegs ausge­löscht. Als dichte, gemischte Stadtquartiere wieder­aufgebaut, prägen sie noch heute die Struktur vieler Ruhrgebiets­städte entscheidend. Sie stehen für einen absichtsvoll normalen Städtebau, der in diesem Buch erstmals mit Texten namhafter Experten und Fotografien von ­Matthias Koch präsentiert wird. Die von Wolfgang Sonne und Regina Wittmann (LS Geschichte und Theorie der Architektur) herausgegebene Publikation dokumentiert die Forschungsergebnisse des von der DFG geförderten Forschungsprojektes "Städtebau der Normalität".

 

Ausstellung "BIG HERITAGE. Welche Denkmale welcher Moderne?" vom 31.08. bis zum 29.09.2018 in Duisburg

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06.08.2018 – Kirchen, Schlösser und Fachwerkhäuser gelten heute unbestritten als Baudenkmale. Wie aber wird der Wert von Großwohnsiedlungen, Einkaufszentren oder Campus- Universitäten beurteilt? Zwei Drittel des Gebäudebestands in Deutschland wurden zwischen 1949 und 2000 errichtet, mehr als die Hälfte davon allein bis 1980. Die häufig als „Betonklötze“ geschmähten Bauten der Nachkriegsjahrzehnte sind heute Zeugnisse einer abgeschlossenen Epoche. Als solche nimmt sie die Denkmalpflege in zahlreichen europäischen Ländern seit gut zwei Jahrzehnten immer mehr in den Blick. Die Ausstellung „BIG HERITAGE. Welche Denkmale welcher Moderne?“ gibt anhand ausgewählter europäischer Beispiele einen Einblick in die Denkmal-Debatten um Bauten der Nachkriegsmoderne. Anhand ausgewählter Objekte aus ganz Europa wird gezeigt, dass und wie derzeit um die Denkmalwürdigkeit großer Architekturen gestritten wird. Geht es um soziale Errungenschaften, um Kunst oder um technischen Fortschritt? Welche Bedeutung messen Fachleute den Gebäuden bei? Verbinden die Bewohner*innen damit Erinnerungen, gar ein Gefühl von Heimat? Aus welchen Motiven heraus erfahren diese Bauwerke eine besondere Wertschätzung?

Die Ausstellung ist ein Produkt des im Zeitraum 2014-2017 vom BMBF geförderten Verbundprojektes „Welche Denkmale welcher Moderne?“ und wurde vom Lehrstuhl Geschichte und Theorie der Architektur (GTA) der TU Dortmund in Zusammenarbeit mit der Bauhaus-Universität Weimar erarbeitet. Sie wurde zuvor in Halle-Neustadt und in Marl gezeigt. Die Ausstellung wird nun zum dritten Mal in Kooperation mit dem BDA Rechter Niederrhein im Rahmen der Kampagne „Big Beautiful Buildings“ zum Europäischen Kulturerbejahr 2018 in der Liebfrauenkirche in Duisburg gezeigt. Die Ausstellung ist vom 31.08.2018 bis zum 26.09.2018 in der Liebfrauenkirche in Duisburg zu sehen. Weitere Details zur Ausstellung und dem dazugehörigen Begleitprogramm entnehmen Sie bitte dem Ausstellungsprogramm. Zur Vernissage am Donnerstag, den 30. August 2018 um 18 Uhr sind alle Interessierten herzlich eingeladen!

 

Großer DAI Preis für Baukultur an Schulz & Schulz

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01.08.2018 – Der Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V. (DAI) verleiht alle zwei Jahre den Großen DAI Preis für Baukultur, der in diesem Jahr an die renommierten Architekten und Universitätsprofessoren Ansgar und Benedikt Schulz geht. Die Preisverleihung findet am 22. September ab 19:00 Uhr im GRASSI Museum Leipzig statt. Der Große DAI Preis für Baukultur wird für besondere Verdienste um die Baukultur in Deutschland verliehen und zeichnet die Preisträger für ihr Lebenswerk aus. Der Preis ist die bedeutendste Ehrung dieser Art. Mit diesem Preis reihen sich die Brüder Schulz in die klangvolle Liste der bisherigen Preisträger ein, zu denen Fritz Leonhardt, Rolf Gutbrod, Frei Otto, Stefan Polónyi, Oswald Mathias Ungers, Axel Schultes, Albert Speer, Volkwin Marg, Norman Foster, David Chipperfield, Jörg Schlaich, Gerhard Wittfeld sowie Jórunn Ragnarsdóttir und Arno Lederer gehören. Die Fakultät gratuliert den beiden Professoren zu dieser besonderen Auszeichnung!

 

Reproduktives Entwerfen - Sommerakademie und Summertalks vom 20. bis 31.08.2018 in Berlin

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16.07.2018 – Vom 20. bis zum 31. August veranstaltet der Lehrstuhl Städtebau in Kooperation mit der Beuth Hochschule Berlin, der Universität Siegen und der HSRM Wiesbaden die zweite „Reproduktives Entwerfen“ Sommerakademie in Berlin. Hier werden die Studierenden Zukunftsvisionen für den Platz der Luftbrücke in Tempelhof erarbeiten. Begleitend finden, jeweils um 19:00 Uhr, öffentliche Abendvorträge im Haus 1 am Waterloo-Ufer in Berlin Kreuzberg statt. Es sprechen: Caroline Fiechter (Fiechter & Salzmann Architekten / Zürich), Helmut Kleine-Kraneburg (Gruber Kleine-Kraneburg Architekten / Frankfurt, Universität Kaiserslautern), Tobias Nöfer (Nöfer Architekten / Berlin), Tobias Zepter (Tobias Zepter / Berlin), Jan Kleihues (Kleihues + Kleihues / Berlin, FH Potsdam) und Kyung-Ae Kim + Max Nalleweg (Kim Nalleweg Architekten / Berlin).

 

Projektstart zur Neugestaltung des Vereinsgeländes FC Schalke 04

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12.07.2018 – Das Projekt der Herren Professoren Ansgar und Benedikt Schulz (LS Baukonstruktion) für die Neugestaltung des Vereinsgeländes FC Schalke 04 ist offiziell gestartet. Der FC Schalke 04 schafft damit eine einzigartige Vereinsinfrastruktur, die mit Arena, Parkstadion, Tor auf Schalke sowie der kompletten Leistungszentrums- und Verwaltungsstruktur eines internationalen Topclubs auf einem Gelände bündelt. Am 09.07.2018 konnte der FC Gelsenkirchen-Schalke 04 e.V. die Finanzierung des Bauvorhabens Berger Feld II sichern und den Grundstein für die erfolgreiche Vereinsentwicklung legen. Bereits 2012 konnten die Herren Professoren Ansgar und Benedikt Schulz mit ihrem Architekturbüro Schulz und Schulz in Leipzig den Architektenwettbewerb für die Neugestaltung des Vereinsgeländes auf dem Berger Feld für sich entscheiden und sind seitdem mit den Planungen beauftragt.

 

Gastvortrag E2A Architekten am 17.07.2018 um 18:00 Uhr

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10.07.2018 – Der Lehrstuhl Grundlagen und Theorie der Baukonstruktion (Prof. Dr.-Ing. Paul Kahlfeldt) hat für Dienstag, den 17. Juli 2018 um 18:00 Uhr das international bekannte Schweizer Architekturbüro E2A Architekten zu einem Gastvortrag in den Rudolf-Chaudoire-Pavillon eingeladen. Im Anschluss an das P1-Abschlusskolloquium werden Piet und Wim Eckart, die ihr Büro 2001 in Zürich gründeten, zum Thema "Architektur ist Konstruktion" sprechen. Interessierte sind herzlich eingeladen!

 

Dortmunder Absolvent erhält Auszeichnung beim BDA-SARP-Award 2018

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09.07.2018 – Der Bund Deutscher Architekten BDA und der polnische Architektenverband SARP haben den diesjährigen BDA-SARP-Award verliehen. Der mit 3.000 € dotierte bilaterale Nachwuchsförderpreis wird an Absolventen der Fachrichtung Architektur vergeben. Der Hauptpreis ging an eine Absolventin der RWTH Aachen. Darüber hinaus wurden zwei besondere Auszeichnungen, zwei Auszeichnungen und eine Erwähnung nach Warschau, Stuttgart, Dortmund, Münster und Breslau vergeben. Der BDA-SARP-Award zeichnet jährlich herausragende Abschlussarbeiten im Fach Architektur aus. Die aus allen Nominierungen der Hochschulen ausgewählten Finalisten – jeweils neun Absolventen beider Länder – nahmen an einem Workshop in Berlin teil. Die beiden Verbände möchten mit dem Preis junge Architekten fördern und den Dialog zwischen polnischen und deutschen Architekten stärken.

Eine Auszeichnung ging in diesem Jahr an Kevin Groß-Bölting, dessen Vorschlag zur Erweiterung des Grassi-Museums in Leipzig im Rahmen seiner Masterarbeit bei den Professoren Ansgar und Benedikt Schulz am Lehrstuhl Baukonstruktion dei Jury überzeugen konnte: "Ausgehend von der derzeit geringen Präsenz des Grassi-Museums im Stadtraum schlägt die Arbeit einen Erweiterungsbau auf dem Platz vor dem Gebäude vor, der als „Portal“ des Museums fungiert. Kombiniert wird dieser neue Zugang mit einer stringenten Überarbeitung der Wegführung im gesamten Museum. Die Jury sieht durch die expressive Artikulation des neuen Bauteils im „Art Deco“-Stil eine Kontinuität zum Bestandsbau. Der Entwurf verbinde die Innenraumgestaltung harmonisch mit dem öffentlichen Raum der Stadt."

Die Fakultät gratuliert Herrn Groß-Bölting sehr herzlich zu dieser renommierten Auszeichnung!

 

Kommen.Bleiben.Gehen - Abschied von Prof. Atilla Ötes am 10.07.2018

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19.06.2018 – Im Rahmen der Vortragsreihe Kommen.Bleiben.Gehen wird Herr Prof. Dr.-Ing. Atilla Ötes (Lehrstuhl Tragkonstruktionen) am 10. Juli um 18:00 Uhr in der Mittelzone im EG des GB II am Campus Süd seine Abschiedsvorlesung zum Thema "Im Auftrag des Dortmunder Modells Bauwesen" halten. Prof. Ötes hat seit dem WS 1997/98 den Lehrstuhl Tragkonstruktionen inne und wird nach nunmehr 21-jähriger engagierter und großartiger Tätigkeit für unsere Fakultät und sein Fachgebiet in den wohlverdienten Ruhestand gehen. Interessierte sind herzlich eingeladen!

 

Nachruf Professor Helge Bofinger

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14.06.2018 – Wir trauern um unseren langjährigen Kollegen Prof. Dipl.-Ing. Arch. Helge Bofinger, der am 7. Juni 2018 nach schwerer Krankheit verstorben ist. Helge Bofinger lehrte lange Jahre an der Fakultät Bauwesen (heute Architektur und Bauingenieurwesen) unserer Universität: 1979-81 als Lehrstuhlvertretung von Josef Paul Kleihues Entwerfen und Architekturtheorie sowie 1986-2004 als Professor für Entwerfen und Gebäudetheorie in der Nachfolge von Harald Deilmann. Bofinger hatte mehrere internationale Gastprofessuren inne. Seine Lehre war von seinem großen persönlichen Engagement und dem aufmerksamen Eingehen auf die individuellen Entwurfsvorstellungen der Studierenden geprägt.

Helge Bofinger wurde 1940 in Stettin geboren. Nach dem Architekturstudium an der TU Braunschweig machte er sich 1969 mit seiner Frau Margret Bofinger in Braunschweig selbstständig. 1974 gründeten sie eine Zweigstelle in Berlin, 1975 verlegten sie das Braunschweiger Büro nach Wiesbaden. Sein bekanntester Bau ist das Willy-Brandt-Haus in Berlin, das als Sitz der SPD-Parteizentrale wöchentlich in den Fernsehnachrichten zu sehen ist. Es ging aus einem Wettbewerb für die IBA Berlin 1984/87 hervor und wurde schließlich 1992-96 realisiert. Wichtige weitere Bauten sind das Deutsche Filmmuseum in Frankfurt am Main 1979-84 und das Rathaus-Carré in Saarbrücken 1992-98. 1984 hatte Bofinger zwar den ersten Preis für den Messeturm in Frankfurt am Main gewonnen, sein Entwurf wurde jedoch nicht umgesetzt. Ein Produkt des Dortmunder Modells Bauwesen, der gemeinsamen Ausbildung von Architekten und Bauingenieuren, ist der Fernmeldeturm Scharnhorst in Dortmund, den er 1987-92 zusammen mit seinem Ingenieurkollegen Stefan Polònyi errichtete und für den er 1992 den Deutschen Ingenieurbaupreis erhielt. Bofingers Werke verbinden die konstruktive Auffassung seiner Studien- und Lehrjahre mit den künstlerischen und städtebaulichen Ambitionen der Postmoderne.

Helge Bofinger engagierte sich vielfältig für die kulturelle Bedeutung der Architektur. Er verfasste Bücher und kuratierte Ausstellungen. Er war ein langjähriger Unterstützer des Deutschen Architekturmuseums in Frankfurt am Main. Besonders am Herzen lag ihm die Unterstützung seiner alten Fakultät an der TU Dortmund: Er gehört zu den engagierten Förderern des Baukunstarchivs NRW und dessen Einrichtung im ehemaligen Museum am Ostwall in Dortmund. Der TU Dortmund und dem Baukunstarchiv hat er auch seinen Nachlass mit einer großzügigen Spende vermacht. Dort werden wir sein Werk und sein Andenken pflegen.

 

Ausstellung Time Space Existence / Outside In zur 16. Architektur Biennale Venedig vom 25.05. bis 25.11.2018 im Palazzo Mora in Venedig

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25.05.2018 – Die Professoren Ansgar und Benedikt Schulz (Lehrstuhl Baukonstruktion) freuen sich, zur 16. Architektur Biennale Venedig wieder mit einem eigenen Beitrag im European Cultural Centre in Venedig vertreten zu sein und laden ganz herzlich zur Preview-Party von Time Space Existence und ihrer Ausstellung Outside In am 24. und 25. Mai 2018 jeweils von 18 bis 22 Uhr in den Palazzo Mora ein. Die Ausstellung wird vom 26. Mai bis 25. November 2018 im European Cultural Centre, Palazzo Mora in Venedig zu sehen sein. Seien Sie dabei und feiern Sie mit!

 

Stadtbaumeister-Trilogie: Großstadt gestalten jetzt als limitierte Sonderausgabe im Schuber erhältlich

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25.05.2018 – In vielen Großstädten ist das frühe 20. Jahrhundert mit den Namen bekannter Stadtbaumeister verbunden, die das Stadtbild entscheidend mitgeprägt haben und ihrerseits zu herausragenden Personen der jeweiligen Stadtgeschichte geworden sind. Die Trilogie Großstadt gestalten, die von Markus Jager und Wolfgang Sonne (LS Geschichte und Theorie der Architektur / Institut für Stadtbaukunst) herausgegeben wurde, widmet sich dem Werk dieser Stadtbaumeister in regionaler, nationaler und internationaler Perspektive. Namhafte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler stellen dieses Werk in historischen Untersuchungen vor. Im Anschluss diskutieren die heutigen Stadtbaumeister dieser Städte die Frage, welche Anregungen aktuell aus dem Wirken der Stadtbaumeister des frühen 20. Jahrhunderts gezogen werden können. Keinesfalls waren damals die Herausforderungen kleiner oder einfacher als heute – und dennoch stellten sich die Verantwortlichen die Aufgabe, die rapide wachsenden Großstädte zu Orten des guten Lebens und der schönen Räume umzugestalten.

 

Sonja Hnilica spricht am 17. Mai um 18:00 Uhr im um 18:00 Uhr im MKK über "Laborversuche für die Stadt der Zukunft: Die Architektur der Neuen Universitäten“

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09.05.2018 – Sonja Hnilica widmet sich im Rahmen des Vortrags dem Phänomen der Großstrukturen im Hochschulbau. Dreißig Universitäten wurden in der Bundesrepublik Deutschland in den 1960er bis 1980er Jahren neu gegründet und neu gebaut. In zahlreichen Städten entstanden Großstrukturen auf der grünen Wiese. Für keine andere Bauaufgabe investierte der Staat so viel öffentliches Geld. Der Bau der neuen Universitäten war gewissermaßen ein Laborversuch für den Städtebau der Zukunft. Die beispiellosen Investitionen der öffentlichen Hand eröffneten Architekten Möglichkeiten, ihre kühnsten städtebaulichen Träume zu erproben.

Der Vortrag findet im Rahmen der langjährigen Ringveranstaltung „Stadtgespräche im Museum“ statt, einer Kooperation zwischen TU Dortmund und dem MKK Museum für Kunst und Kulturgeschichte Dortmund statt. Anlässlich des 50jährigen Jubiläums der TU Dortmund geht es in der interdisziplinären Reihe dieses Jahr um „Universitätsstädte“. Seit Gründung der ersten Universitäten in Europa im Mittelalter gehen Stadt und Universität – "town and gown" – vielfältige und enge Beziehungen ein. Weitere architekturbezogene Vorträge stehen auf dem Programm: So wird am 12. Juli Dr. Hans-Dieter Nägelke unter dem Titel „Einheitswunsch und Spezialisierungszwang“ über Hochschulbau im Kaiserreich sprechen.

 

Prof. Müller übernimmt den Vorsitz des Prüfungsausschusses der Fakultät

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24.04.2018 – Ab sofort ist Prof. Gottfried Müller, Lehrgebiet Architekturdarstellung und CAD, neuer Vorsitzender des Prüfungsausschusses der Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen und übernimmt damit das Amt von Prof. Achim Hettler, das dieser lange Jahre sorgfältig und gewissenhaft ausgeführt hat, wofür ihm die Fakultät sehr dankbar ist. Der Vorsitzende des Prüfungsausschusses ist wichtiger Ansprechpartner für die Studierenden und Lehrenden in allen Prüfungsbelangen. Studierende, die einen Härtefallantrag stellen, eine Sondergenehmigung beantragen oder einen Widerspruch gegen eine Prüfungsbewertung einlegen möchten, können sich an den Prüfungsausschussvorsitzenden wenden. Prof. Müller ist außerdem ab sofort auch neuer BAföG-Beauftragter der Fakultät. Sie finden Prof. Müller im Erdgeschoss des GB II im Raum 116. Frau Funke, die das Sekretariat von Prof. Müller leitet, ist Ihnen bei Fragen jederzeit behilflich und nimmt Ihre Anträge gerne entgegen.

 

"Der Glaube an das Große in der Architektur der Moderne" ist Buch der Woche in "der architekt"

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23.04.2018 – Die Publikation "Der Glaube an das Große in der Architektur der Moderne. Großstrukturen der 1960er und 1970er Jahre", die auf Sonja Hnilicas (Lehrstuhl Geschichte und Theorie der Architektur) Habilitationsschrift basiert, ist in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "der architekt" das Buch der Woche. Das im März erschienene Buch widmet sich den Megabauten der sechziger und siebziger Jahre und zeigt dabei die unterschiedlichen Denkansätze, nach denen man die gewaltigen Bauwerke konzipierte und gestaltete. Die Autorin macht damit deutlich: Die schiere Größe in der Nachkriegsarchitektur wurde bislang zu Unrecht vernachlässigt.

 

Düsseldorfer Konferenz zur Schönheit und Lebensfähigkeit der Stadt No.9 am 26. und 27. April 2018

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19.04.2018 – Die Düsseldorfer Konferenz wird sich in diesem Jahr dem Thema "Heimat Stadtquartier" widmen. Mit der Wohnungsknappheit in den Metropolregionen ist das Stadtquartier als Heimat in aller Munde – eine große Herausforderung für den neuen, städtischen Wohnungsbau in Deutschland, denn die Quartiersentwürfe müssen den Anforderungen von schönen, sozial und funktional gemischten Stadtquartieren gleichermaßen gerecht werden. Wir brauchen das Stadtquartier als Heimat jetzt! Welche Haustypologien können zu funktionaler Mischung und sozialer Vielfalt beitragen? Wie kann eine Differenzierung zwischen öffentlichem und privatem Stadtgrundriss gelingen? Auf welche Weise können charaktervolle, städtische Platz- und Straßenräume entwickelt werden? Wie können Kommunen und Entwickler ein solches urbanes Stadtquartier realisieren? Anhand dieser Leitfragen soll auf der Konferenz zur Schönheit und Lebensfähigkeit der Stadt No.9 interdisziplinär diskutiert werden, wie die in den letzten Düsseldorfer Tagungen entwickelten Ideen zum Stadtquartier umgesetzt werden können – jeweils am konkreten Beispiel einer Stadt. Am Austausch beteiligt sind Vertreter der folgenden Disziplinen: Wohnungswirtschaft (Wohnungsbauunternehmen und -genossenschaften), Öffentliche Hand (Politik, Kommunen, Planungsdezernenten) und weitere Fachexperten (Wissenschaftler, Architekten, Stadtplaner).

 

Umzug des A:AI Archivs für Architektur und Ingenieurbaukunst NRW ins neue Baukunstarchiv im ehemaligen Museum am Ostwall perfekt!

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05.04.2018 – In einer Feierstunde wurde der Kooperationsvertrag zwischen der TU Dortmund – Kanzler Albrecht Ehlers vertrat die Universität – und der Baukunstarchiv-GmbH mit ihrem Vorsitzenden Ernst Uhing besiegelt. Damit geht die umfangreiche Archivsammlung der Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen auf dem Gebiet der Architektur und Ingenieurbaukunst, das A:AI Archiv für Architektur und Ingenieurbaukunst NRW, für eine Vertragslaufzeit von zunächst 30 Jahren auf die Baukunstarchiv-Gesellschaft über. Die Sammlung umfasst insbesondere architektonische Entwürfe, Zeichnungen, Pläne und Modelle sowie Fotografien, Akten und gedruckte Werke (Archivalien) verschiedener prominenter Architektinnen und Architekten und Bauingenieurinnen und Bauingenieure. Mit dem Kooperationsvertrag werden diese Archivalien der Öffentlichkeit sowie der Forschung und Lehre in einem „angemessenen Rahmen“ am Standort Dortmund zugänglich gemacht. Hierfür stellt die Stadt Dortmund das alte Museum am Ostwall miet- und abgabenfrei zur Verfügung. Das Land, die Stadt und der Förderverein für das Baukunstarchiv NRW bringen Mittel auf, um eine Revitalisierung und Nutzbarmachung des früheren Museums für Archivflächen zu ermöglichen. Für den Betrieb des Archivs wurde eine gemeinnützige GmbH gegründet. Partner der Gesellschaft sind die Architektenkammer NRW, die Ingenieurkammer-Bau NRW, die Stiftung Deutscher Architekten sowie der Förderverein für das Baukunstarchiv NRW. Durch ihre Beiträge sichern sie jährlich den laufenden Betrieb der Gesellschaft. „Der Kooperationsvertrag ist der Beginn einer vertrauensvollen Zusammenarbeit zum Wohle der Universität und des Baukunstarchivs“, sagte Albrecht Ehlers, Kanzler der TU Dortmund.

 

Prof. Heike Hanada übernimmt zum Sommersemester 2018 den Lehrstuhl Gebäudelehre

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23.03.2018 – Ab dem Sommersemester 2018 wird Frau Prof. Dipl.-Ing. Arch. Heike Hanada den Lehrstuhl Gebäudelehre an unserer Fakultät inne haben. Frau Hanada studierte Architektur an der Universität der Künste Berlin und erwarb als DAAD-Forschungsstipendiatin in Japan einen Mastertitel bei Hidetoshi Ōno. 1993–97 forschte sie im Rahmen eines Stipendiums an der Universität Tokio im Fachgebiet Architectural and Urban Design. 1999–2006 war sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Bauhaus-Universität Weimar für das Fachgebiet Entwurf und Theorie der Gebäudelehre zuständig. 2007 gründete sie das Architekturbüro heike hanada_laboratory of art and architecture. Im internationalen Realisierungswettbewerb für die Erweiterung der Stadtbibliothek Stockholm von Gunnar Asplund aus dem Jahr 1928 setzte sich Frau Hanada mit ihrem Entwurf "Delphinium" gegenüber tausend internationalen Architekten durch und gewann 2008 den ersten Preis. 2010 erfolgte ihre Berufung zur Professorin für das Fach Grundlagen der Gestaltung im Fachbereich Architektur und Städtebau der Fachhochschule Potsdam. 2012 erhielt sie in Zusammenarbeit mit Benedict Tonon den ersten Preis im international ausgeschriebenen Architekturwettbewerb für ein neues Bauhaus-Museum in Weimar, welches sich zurzeit im Bau befindet.

Die Fakultät begrüßt Frau Prof. Heike Hanada sehr herzlich in ihren Reihen und freut sich auf eine gute und erfolgreiche Zusammenarbeit! Gleichzeitig bedanken wir uns bei den Vertretungsprofessoren Olaf Schmidt und Michael Schwarz, die den Lehrstuhl Gebäudelehre lange Zeit so gut vertreten haben, und freuen uns, dass sie der Fakultät noch weiterhin erhalten bleiben werden!

 

Ausstellung "Der Geist der Baukunst" vom 9. bis 12. April im Rudolf-Chaudoire-Pavillon

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23.03.2018 – Die Forschungsinitiative „Der Geist der Baukunst“ ist ein Zusammenschluss von bedeutenden Baukonstruktionslehrstühlen der deutschen Hochschullandschaft. Im Rahmen dieser Forschungsinitiative wurde in dem Sommersemester 2017 eine gemeinsame Aufgabe über die Grenzen der eigenen Hochschule hinaus bearbeitet. Der Fokus der Aufgabenstellung und Forschungsinitiative wurde auf die Fragestellung „Wie stellt sich Baukonstruktion in der heutigen Zeit dar?“ gelegt. Ziel war es, ein mehrgeschossiges Gebäude in Trier zu planen, welches an der Ecke Rahnenstraße/Weberbach als Kopfbau eine Zeile abschließt und als Wohn-­ und Geschäftshaus fungieren soll. Um die unterschiedlichen Entwürfe betrachten zu können, werden einige studentische Arbeiten an den beteiligten Hochschulen der Forschungsinitiative ausgestellt. Von Montag, dem 09.04.2018 ab 15.00 Uhr bis Donnerstag, dem 12.04.2018 werden die Arbeiten im Rudolf-­Chaudoire-­Pavillion am Campus Süd zu sehen sein. Interessierte sind herzlich eingeladen!

 

Internationaler Buchpreis für "Urbanity and Density" von Prof. Wolfgang Sonne

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21.03.2018 – Das Buch "Urbanity and Density in Twentieth Century Urban Design" von Prof. Wolfgang Sonne (LS Geschichte und Theorie der Architektur) hat den IPHS Book Prize 2018 gewonnen. Der Preis wird alle zwei Jahre von der International Planning History Society als "1st prize for the most innovative book in planning history written in English" vergeben und wird im Juli 2018 in Yokohama überreicht. Es handelt sich um den renommiertesten internationalen Preis, der für das weltweit beste Buch in Planungs- und Städtebaugeschichte vergeben wird. Die Konkurrenz war diesmal besonders hoch, wie die Jury ausdrücklich hervorhebt: "The finalist was chosen among excellent research works. The last choice, therefore, had to be not simply on the identification of innovative aspects but on the identification of the most promising one."

Das 2017 bei DOM publishers in Berlin erschienene Buch, aus einem von der DFG geförderten Projekt entstanden, sei nicht nur außergewöhnlich in seiner wissenschaftlichen Leistung, sondern zudem auch herausragend in seiner Produktionsqualität: "Sonne’s book is extraordinary, beautifully produced and breathtaking in its scope." Es behandelt eine bislang vernachlässigte Linie im Städtebau der Moderne, den Entwurf und die Produktion von dichten und urbanen Stadträumen, die sich an den kulturellen Traditionen des Städtebaus orientieren und dennoch zugleich moderne Stadtanlagen schaffen. Mit diesem neuen Blick wird nicht nur die Geschichte des Städtebaus im 20. Jahrhundert neu geschrieben, sondern es werden auch Referenzen für aktuelle Planungsprobleme bereitgestellt. In den Worten der Jury: "Through its comparative and analytical approach Sonne's book, as a mature piece of work having a deeply pondered familiarity with the conventional historiographies, introduces a new, innovative perspective in Western planning history, by bringing to the foreground a topic that is no doubt highly relevant also for contemporary urban design practice."

 

Internationale Frühjahrsakademie 2018

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06.03.2018 – Der Lehrstuhl Gebäudelehre, Prof. Vertr. Olaf Schmidt und Prof. Vertr. Michael Schwarz, der Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen an der Technischen Universität Dortmund hat im Jahr 2013 die erste „Internationale Frühjahrsakademie Ruhr“ mit dem Titel „Una Strada Orribile“ - die B1“ ins Leben gerufen und mit dem Politecnico di Torino durchgeführt. Aufgrund der erfolgreichen Auftakt-Veranstaltung konnten ab 2014 die Universiteit Eindhoven und die Kunstakademie Düsseldorf hinzugewonnen werden. 2014 wurde „Der Wall“, 2015 „Der Hellweg“, 2016 „Stadtplätze“ und 2017 „Nordstadt-Modelle“ Dortmunds untersucht.

Die Frühjahrsakademie 2018 wird sich nun unter dem Titel „Stadt-Brachen“ erneut mit einem aktuellen städtebaulich-architektonischen Thema der Stadt Dortmund, die Brachfläche des ehemaligen Südbahnhofes, befassen und Konzepte entwickeln, die zur Verdichtung des Dortmunder Stadtraums geeignet sind. Die interessierte Öffentlichkeit ist zur Eröffnung am Montag, den 12.03.2018 ab 10 Uhr im Rudolf-Chaudoire-Pavillon, sowie zur Schlusspräsentation am Mittwoch, den 21.03.2018, ebenfalls ab 10 Uhr im Dortmunder U, herzlich eingeladen.

 

"Von Stahlschachteln und Bausystemen. Zum Umgang mit Stahlbauten der Nachkriegszeit" - Tagung am 16. März 2018

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26.02.2018 – Das ehemalige Restaurant „Buschmühle“ im Westfalenpark Dortmund, ein Stahlbau der Architekten Otto-Heinz Groth, Werner Lehmann und Wolfram Schlote, errichtet 1959 anlässlich der Bundesgartenschau im Westfalenpark, bildet den Rahmen für die Tagung „Von Stahlschachteln und Bausystemen. Zum Umgang mit Stahlbauten der Nachkriegszeit“ am 16. März 2018 von 13 bis ca. 21 Uhr. Das Gebäude ist nur ein Beispiel für zahlreiche Stahlbauten und -konstruktionssysteme, die den technischen Aufbruch und eine neue Experimentierfreude seit Beginn der 1950er Jahre symbolisieren. Beteiligte am Stahlbau, darunter auch an Versuchen im Fertighausbau, waren Architekten und Ingenieure bis hin zur Montanindustrie. Stahlbauten nehmen in der aktuellen Debatte um Erhalt, Schutz und Umnutzung des Nachkriegserbes daher vor allem im Ruhrgebiet neben den großflächig verbreiteten Betonarchitekturen eine besondere – weitgehend vom öffentlichen Diskurs und der fachlichen Auseinandersetzung kaum beachtete – Position ein. Dortmund bildet nicht nur geografisch, sondern auch thematisch aufgrund zahlreicher historischer wie aktueller Forschungsfelder den Ausgangspunkt. Die Veranstaltung sucht anhand ausgewählter Beiträge aus dem Dortmunder Raum bauhistorisches Wissen um Bauverfahren, Werkstoffeigenschaften und bauphysikalischem Verhalten zusammen zu tragen, in einen breiteren Kontext zu stellen und die Diskussion um den Umgang mit diesen Bauten zu eröffnen. Sie richtet sich an alle, die vor der Herausforderung stehen, die Gebäude zeitgemäß zu erhalten, zu sanieren und zu nutzen, aber gleichzeitig die spezifischen Besonderheiten in Bautechnik und Materialität zu bewahren.

 

Ausstellung 2:1 - Perfect Scale vom 19.02. bis 02.03.2018 in Stuttgart

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06.02.2018 – Die Ausstellung "2:1 - Perfect Scale. Positionen zum zeitgenössischen Sakralbau", die vom 19.02. bis zum 02.03.2018 in der BDA Galerie Wechselraum in Stuttgart zu sehen sein wird, zeigt das Zusammenspiel der Architekten Ansgar und Benedikt Schulz (Lehrstuhl Baukonstruktion) mit dem Fotografen Stefan Müller im Projekt Katholische Propsteikirche St. Trinitatis in Leipzig. Exemplarische Architekturzeichnungen von Schulz und Schulz stehen den fotografischen Interpretationen von Stefan Müller gegenüber und geben ausgewählte Einblicke in den Kirchenneubau. Zur Vernissage am 19. Februar erweitert die Position des Architekten Mario Botta die gezeigten Standpunkte. Auf zwei Impulsvorträge von Benedikt Schulz und Mario Botta folgt ein moderiertes Gespräch, mit dem Fabio Magnago den architektonischen, stadträumlichen und symbolischen Elementen des zeitgenössischen Sakralbaus nachspürt. Interessierte sind herzlich eingeladen!

 

BDA Auszeichnung guter Bauten 2017 - Anerkennung für Vertr.-Prof. Michael Schwarz

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30.01.2018 – "Architektur ist kein Erfüllungsjob, Architektur ist eine Haltung. Und genau das ist bei den eingereichten Arbeiten der zum 7. Mal ausgelobten „Auszeichnung guter Bauten“ des BDA Dortmund Hamm Unna klar erkennbar. Die ausgezeichneten Arbeiten zeigen, dass die Größe der Aufgabe nicht das Kriterium dafür ist, wie intensiv man sich mit dem Potential der Architektur beschäftigt. Sie zeigen, dass jede Aufgabe die Möglichkeit bietet, eine herausragende architektonische Qualität zu erzeugen, unabhängig von Aufgabenstellung, Budget oder effizienter Flächenausnutzung. Am 10. Oktober 2017 traf sich die Jury zur Beurteilung der 38 eingereichten Projekte: Christine Bonatz (Referat Baukultur des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe, Münster), Erasmus Eller (Eller+Eller Architekten, Düsseldorf), Hanns Ziegler (Staab Architekten, Berlin), Tim Rieniets (StadtBauKultur NRW) und Ulrike Pape (pape+pape architekten, Kassel). Fünf Auszeichnungen und drei Anerkennungen hat die Jury ausgesprochen. Die fünf mit einer Auszeichnung bedachten Projekte überzeugen durch ihre im besonderen Maße außergewöhnliche Qualität. Die drei mit einer Anerkennung gewürdigten Arbeiten zeichnen sich vor allem durch die guten konzeptionellen Ansätze und deren konsequente Umsetzung aus." Eine dieser Anerkennungen ging an das Büro Profs. Spital-Frenking + Schwarz Architekten, deren Mitinhaber Michael Schwarz zurzeit die Professorenvertretung für den Lehrstuhl Gebäudelehre an der Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen innehat, für den Neubau des Gemeindezentrums St. Dionysius in Dortmund. Herzlichen Glückwunsch!

 

Ein Schloss im Norden Dortmunds - Wissenschaftliche Tagung am 2. und 3. Februar 2018 in der Schlosskirche Bodelschwingh

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16.01.2018 – Das Kleinod Schloss Bodelschwingh bildet in Dortmund und im Ruhrgebiet einen herausragenden Erinnerungsort, der das oftmals auf die Zeit der Industrialisierung eingeschränkte Bild der Region um eine zentrale Dimension bereichert: Das Ruhrgebiet war auch eine Region blühender Adelskultur mit eindrucksvollen Schloss- und Kirchenbauten, einzigartigen Sammlungsensembles sowie hochwertigen Objekten materieller Adelskultur. In Bodelschwingh ist dies nicht allein Vergangenheit, sondern zugleich auch Gegenwart. Das Baudenkmal „Wasserschloss“ ist in bemerkenswert vollständiger Weise erhalten: Um die eigentliche Wasserschlossanlage sind die paradigmatischen Elemente eines Adelssitzes trotz des schwerwiegenden Eingriffes des Autobahnbaus im Wesentlichen erhalten und nachvollziehbar. Mit dem Vorhof, der Vorburg, dem Landschaftspark von europäischer Gartenbaubedeutung, der einzigartigen Familiengrablege im Schlosspark, der Schlosskirche und dem sich darum ansiedelnden Dorf, den Wege- und Wasserlaufverbindungen ins Umland ist ein spätmittelalterlich-frühneuzeitlicher Kulturzusammenhang in überraschender Komplexität ablesbar. Zugleich dokumentiert der Bau in seiner kontinuierlichen (Um-)baugeschichte die durchgehende Nutzung vom 14. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Besondere historische Bedeutung hat Haus Bodelschwingh aus verschiedenen Gründen entfaltet; hervorzuheben ist die Bedeutung als überregionaler Gerichtsort im europäischen Geflecht adliger Gerichtsbarkeit. Wichtiges Ziel der Tagung ist es, Schloss Bodelschwingh als europäischen Erinnerungsort zu kontextualisieren.

Die Tagung versteht sich als ein Baustein im Kompetenzfeld Metropolenforschung der Universitätsallianz Ruhr und richtet sich gleichermaßen an Wissenschaftler/-innen wie an Studierende sowie an die städtische Öffentlichkeit. Veranstalter sind die TU Dortmund (Institut für Kunst und Materielle Kultur sowie Lehrstuhl für Geschichte und Theorie der Architektur), die Conrad-von-Soest-Gesellschaft, das Stadtarchiv Dortmund und die Stiftung Denkmalswerte Kirchen Dortmund. Interessierte sind sehr herzlich eingeladen!

 

Kommen.Bleiben.Gehen - Antrittsvorlesung von Jun.-Prof. Jutta Albus am 23.01.2018

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10.01.2018 – Im Rahmen der Vortragsreihe Kommen.Bleiben.Gehen wird Frau Jun.-Prof. Dr.-Ing. Jutta Albus (Juniorprofessur Ressoureceneffizientes Bauen) am 23. Jaunuar um 18:00 Uhr im Dorischen Saal, 1. OG, GB I ihre Antrittsvorlesung zum Thema "Ressourceneffizienz - Konstruktive und Technologische Potentiale in Architektur und Bauwesen" halten. Im Anschluss wird zum Umtrunk eingeladen. Interessierte sind herzlich willkommen!

 

Neue Juniorprofessur Befestigungstechnik

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01.01.2018 – Zum neuen Jahr begrüßen wir an der Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen ganz herzlich Herrn Jun.-Prof. Dr. nat. techn. Dipl. Dipl. Ing., CEng - MICE Panagiotis Spyridis, der ab sofort die neue Juniorprofessur Befestigungstechnik innehat. Herr Spyridis hat 2006 an der Universität Thessaloniki sein Studium des Bauingenieurwesens abgeschlossen. Von 2006-2011 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am renommierten Institut für Konstruktiven Ingenieurbau der Universität für Bodenkultur BOKU Wien bei Prof. Bergmeister. Dort fertigte er seine Dissertation aus dem Themenfeld der Befestigungstechnik (Verhalten von Ankergruppen unter Querlast) an, die als ausgezeichnet bewertet wurde. Zusätzlich absolvierte er 2010-2013 in Wien ein Masterstudium zur Projektkoordination im Tunnelbau, das er ebenfalls mit Auszeichnung abschloss. Zuletzt war er für das Österreichische Ingenieurbüro Dr. Sauer & Partner in Großbritannien tätig und arbeitete überwiegend an der anspruchsvollen numerischen Modellierung von Tunneltragwerken. Herr Spyridis wird uns ab sofort mit seinem umfangreichen Wissen im Bereich Befestigungstechnik in Forschung und Lehre bereichern.

Wir freuen uns auf eine gute und erfolgreiche Zusammenarbeit!

 

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