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Symposium Architektur_Kultur_Ruhr 1945–1975. Bausteine für ein modernes Ruhrgebiet

Interinstitutionelles Symposium des Arbeitskreises Architektur45+_Ruhr

25. – 27. Februar 2010, Dortmund

Seidensticker1971

(W. Seidensticker, W. Spantzel, H. Budde, W. Gutsmann, H. Jung, Haus der Erwachsenenbildung (Volkshochschule), Essen 1971, Foto: Hans Grempel, A:AI Archiv für Achitektur und Ingenieurbaukunst NRW, Nachlass Wilhelm Seidensticker)

 

Wie in kaum einer anderen Region Deutschlands zogen das Planen und Bauenim Ruhrgebiet der Nachkriegszeit einen Modernisierungsschub und eine Beschleunigung städtischer Entwicklung nach sich. Die beachtenswerte Wiederaufbauleistung nach 1945 sowie die Architektur und der Städtebau aus der Konsolidierungsphase als  Wachstumsregion bis in die 1970er Jahre haben das Bild und die Struktur des Ruhrgebiets entscheidend geprägt. Mit neuen Bauaufgaben vor allem in den Bereichen von Bildung, Kultur und Sport wurden neue Schwerpunkte in der Industrieregion gesetzt.

In der aktuellen Selbstbeschreibung und Außendarstellung des Ruhrgebiets spielt diese Nachkriegsentwicklung jedoch kaum eine Rolle. Auch wurde bislang kein Versuch unternommen, sie über eng gezogene architektur- und städtebaugeschichtliche Fragestellungen hinaus als das zu deuten, was sie vor allem war: Ein Beitrag zum kulturellen und politischen Aufbruch der Region und zur Gewinnung eines regionalen Selbstbildes und Selbstverständnisses.

Vorrangiges Ziel des Symposiums ist es, bisherige und weiterführende Forschungsansätze zur Interdependenz von architektonischem Wiederaufbau und kultureller Identitätsbildung im Ruhrgebiet von 1945 bis in die 1970erJahre zu bündeln und einen interdisziplinären Diskurs anzustoßen. Dabei geht es zum einen um die ganze Bandbreite architektonischer und städtebaulicher Fragestellungen: von der kritischen Betrachtung vergangener Planungsfehler bis zur Würdigung qualitätvoller Ergebnisse. Zum anderen wird nach dem Kulturverständnis, nach dem ideengeschichtlichen Umfeld, nach den Gesellschaftsvorstellungen sowie nach historischen Kontinuitäten und Diskontinuitäten gefragt.

 

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Laufzeit:

2008–2010

 

Projektleitung:

Prof. Dr. Wolfgang Sonne

 

Mitarbeit:

Dipl.-Ing. Regina Wittmann

 

Kooperationspartner u.a.:

Fachhochschule Dortmund (Fachgebiet Baugeschichte und Denkmalpflege),
Ruhr-Universität Bochum (Kunsthistorisches Institut)

 

Gefördert durch:

M:AI Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW,
Gerda Henkel Stiftung,
Gesellschaft der Freunde der TU Dortmund,
Stiftung Deutscher Architekten,
BDA Dortmund,
BDA Landesverband Nordrhein-Westfalen,
Sparkasse Dortmund.