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Lehre

DARSTELLUNGSGRUNDLAGEN

In der Darstellungslehre werden die Studierenden mit den sprachlich-analytischen Verfahrensweisen vertraut gemacht, die zum einen begriffliche Grundlagen bilden und zum anderen die Bedingungen der disziplinären Planersprache erkennen lassen. Mittels Zeichnung, Photographie und Modell erlernen die Studierenden darüber hinaus die Methoden visueller Kommunikation im Planungsprozess, um diese im Sinnzusammenhang eines Gestaltungsziels selbständig einzusetzen.

 

GESTALTUNGSGRUNDLAGEN

In der Lehre werden die sich ständig erweiternden Möglichkeiten der Kommunikationsmedien mit herangezogen. Die Gestaltungslehre beinhaltet die Wechselwirkung der Gestaltungsmittel Form, Farbe, Material und Licht sowie deren Anwendung und Untersuchung nach pragmatischen, ästhetischen und technischen Gesichtspunkten und will den Umgang mit Gestalt im architektonischen Kontext nachvollziehbar machen. Um den Studierenden einen sowohl zeitlich unabhängigen als auch quantitativ erweiterten Zugriff auf die Grundlagen der Lehre zu erlauben, wird die rechnerbezogene Kommunikation als zusätzliche Vermittlungsmöglichkeit von Lehrinhalten gefördert. Diese Vorgehensweise beinhaltet zugleich eine qualitative Erweiterung der Lehre, da dem individuell geführten Dialog zwischen Studierenden und Lehrenden in Korrekturen, Seminaren und Übungen mehr Zeit eingeräumt werden kann.

 

Die Lehrinhalte im Einzelnen richten sich im ersten Semester übergreifend an die Studierenden der Architektur und des Bauingenieurwesens. Sie umfassen Darstellungsgrundlagen wie technisches und freies Zeichnen (Linie, Fläche, Raum, Zeichen, Schrift, Modell, Körper, Licht, Oberfläche) und Gestaltungsgrundlagen (Proportion, Material, Form, Farbe, Licht) mit der Zielsetzung, ein umfassendes Basiswissen zu bilden.

Im weiteren Verlauf des Grundstudiums werden die Lehrinhalte am Beispiel eines vorgegebenen Projektthemas angewandt und vertieft. Ausgehend vom Außenraum über den Innenraum bis zum Detail, werden die Studierenden dabei angeleitet, stadträumliche Zusammenhänge zu erfassen und zu zeichnen, handwerkliche und maschinelle Fertigungsmethoden des Modellbaus zu praktizieren und sich photographische und reprographische Grundlagen in der dem Lehrstuhl angegliederten Werkstatt und dem Fotolabor anzueignen.

Wahhlpflichtveranstaltungen für Architekturstudenten der Bachelors vervollständigen das Lehrangebot. Die Schwerpunkte liegen hier auf den Fragestellungen zum Innenraumentwurf eines auszuwählenden oder vorgegebenen Projektes (P1, P2, P3), auf dem "Freien Gestalten" als dem Begreifen gestalterischer Zusammenhänge und dem direkten Umsetzen sinnlicher Erfahrung mit Hilfe von zwei- und dreidimensionalen Darstellungsmitteln sowie auf der "Experimentellen Darstellung" als Übung in der Anwendung neuer visueller Kommunikationsformen.

 



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