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Forschung

Verbundprojekt "Entwicklung großformatiger Vacuum Insulated Glas Sandwiches

(VIGS) einschließlich Produktions- und Anwendungstechniken"

Teilprojekt I "Entwicklung großformatiger Vacuum Insulated Glass Sandwiches

(VIGS)"

Laufzeit: Juni 2011 bis November 2013

Das im Rahmen dieses Verbundprojektes zu entwickelnde VIGS basiert auf einem bereits in einem vorherigen Projekt entwickelten kleinformatigen VIGS (siehe abgeschlossenen Projekte). Die Weiterentwicklung des Elementes erfolgt vordem Hintergrund der Praxistauglichkeit und der Wirtschaftlichkeit, so dass nach Abschluss der beiden Teilprojekte (Teilprojekt I: TU Dortmund, Teilprojekt II: Hunsrücker Glasveredelung Wagener GmbH) ein neues hochdämmendes Fassadenpaneel für den Markt zur Verfügung steht, das hinsichtlich der bauphysikalischen, mechanischen und ökonomischen Eigenschaften optimiert wurde und für das nach Abschluss des Teilprojektes II eine Prototyp-Produktionsstätte sowie Befestigungsvarianten zur Verfügung stehen. Unmittelbar nach Abschluss des Projektes und der Auswertung besteht somit die Möglichkeit einer Massenproduktion der Elemente für den Einsatz in der Gebäudehülle. Das von der TU Dortmund geleitete Teilprojekt I hat zum Ziel, das kleinformatige VIGS zu einem großformatigen Element weiter zu entwickeln sowie Ansätze zu der Bemessung der Elemente durch theoretische und praktische Untersuchungen zu bestimmen. Das FuE-Vorhaben wird mit den Mitteln des Bundeministeriums für Wirtschaft und Technologie gefördert und unter der Projektträgerschaft des Forschungszentrums Jülich GmbH durchgeführt. Das Projekt wird mit Drittmittel der Firma Hunsrücker Glasveredelung Wagener GmbH finanziell unterstützt. Die Patentanmeldung an dem neuen Vakuumdämmelement wurde über die TU Dortmund eingereicht. Weitere Informationen zum Thema Vakuumdämmung finden Sie auf unserer entsprechenden Homepage:

www.vakuumdaemmung.de

 

 

Wärmebrückenatlas

16.08.2010 – Neben den klassischen Planungsgewerken im Wohnungsbau, welche eher auf die architektonischen und statischen Gesichtspunkte abzielen, nimmt heute der Bereich der Bauphysik, speziell der der energetischen Auslegung eines Gebäudes einen immer höheren Stellenwert für Bauherren, Planer, Gutachter und Handwerker ein. Ein Gebäude soll so zukunftssicher wie möglich sein. Angesichts steigender Energiepreise mündet dieses in der Konsequenz, ein Gebäude zu erstellen, welches bei gewünschter Form und Funktion einen minimierten Wärmeverlust aufweist. Diesem Wunsch ist nur dann zu entsprechen, wenn schon zu Beginn der Planungsphase das Gebäude hinsichtlich der Anlagentechnik und seiner Umschließungsflächen thermisch optimiert wird.