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Forschung

Einsatz von Vakuumsandwichelementen in der Gebäudehülle

Laufzeit: September 2006 bis Juni 2010

Zu Beginn des Projektes befand sich das Thema Vakuumdämmung in den Anfängen: VIP und VIS waren bereits auf dem Markt erhältlich, jedoch noch ohne bauaufsichtliche Zulassung. Aus vorangegangenen und parallel geführten Forschungsprojekten konnten jedoch Randbedingungen für den Einsatz der Elemente in der Gebäudehülle abgeleitet werden. Der Vorteil der Vakuumdämmung liegt in der hochdämmenden Eigenschaft bei filigranem Querschnitt. Insbesondere unter dem Aspekt der stetig steigenden energetischen Anforderungen an die Gebäudehülle finden die neuen Elemente wachsendes Interesse bei den Bauherren. Negative Kritik an den Vakuumelementen bezieht sich stets auf die hohen Investitionskosten und insbesondere in Zusammenhang mit den VIP, auf dessen eingeschränkte Praxistauglichkeit. Bezogen auf die negative Kritik der Elemente war es die Aufgabe des o.g. Forschungsvorhabens, die Einsatzmöglichkeit dieser Elemente bautechnisch, bauphysikalisch und ökonomisch im Rahmen einer Analyse zu untersuchen. Mit Abschluss dieser Untersuchung konnten effiziente Einsatzgebiete der Vakuumdämmung hervorgehoben werden. In einem nächsten Schritt wurde ein neues Vakuumdämmelement entwickelt: das Vacuum Insulated Glass Sandwich VIGS. Im Rahmen der Entwicklungsarbeiten war es die Aufgabe, ein praxistaugliches, hochdämmendes und kostengünstiges Element zu entwickeln. Die Entwicklung konnte mit Ende der Projektlaufzeit erfolgreich abgeschlossen werden. Das Element besteht aus zwei architektonisch gestaltbaren Glasdeckschichten, einem Stützkern aus Glasfasern und einem umlaufenden Randverbund aus Stahl und Viton, der das Element dampf- und diffusionsdicht verschließt. Der Abschlussbericht ist über die TIB Hannover einsehbar. Das FuE-Vorhaben wurde mit den Mitteln des Bundeministeriums für Wirtschaft und Technologie gefördert und unter der Projektträgerschaft des Forschungszentrums Jülich GmbH durchgeführt.Das Projekt wurde mit Drittmitteln der Firmen Stoverotec GmbH in Lauingen und Ludwig Häußler GmbH in Speyer finanziell unterstützt. Die Patentanmeldung an dem neuen Vakuumdämmelement wurde über die TU Dortmund eingereicht. Weitere Informationen zum Thema Vakuumdämmung finden Sie auf unserer entsprechenden Homepage:

www.vakuumdaemmung.de