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Städtebau

Zu Beginn des Jahrhunderts gilt es, in der Architektur und im Städtebau Europas für jene Elemente der Moderne einen Ersatz zu schaffen, deren Existenz das Leben in und mit der Stadt einschränkt oder gar zum Erliegen bringt. Die zunehmende Geschwindigkeit unserer Transportsysteme sowie die rasante Entwicklung der neuen Medien werden nicht zu einer neuen, sich der Geschwindigkeit anpassenden Architektur, sondern zu einer gesellschaftlichen Reaktion führen, in deren Zentrum die Suche nach Tradition und Ortsgebundenheit steht. Grundlage einer solchen Ortsgebundenheit für die Architektur und den Städtebau ist:

  • die Aufhebung der Trennung der städtischen Funktionen "Wohnen" und "Arbeiten",
  • die Rückkehr zur Raumbildung der vormodernen Stadt,
  • das Wissen um den Alterungsprozess des Bauwerkes und seiner Materialien,
  • die Rematerialisierung der Fassade und ihre Wiedergewinnung als stadtraumbildendes Element,
  • die Anerkennung des Steildaches als Element der Moderne,
  • die Abkehr von der Architektur als Skulptur.

 



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Lehrstuhl Städtebau

Campus Süd, GB II, Raum 218

Telefon: (+49)231 755-2075

 

Univ.-Prof. Christoph Mäckler

Dipl.-Ing. Architekt