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Sounds of silence - Prof. Mäckler glaubt an die Zukunft der dichten, urbanen Stadt im Zeitalter der E-Mobilität

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19.12.2016 – Prof. Christoph Mäckler (Lehrstuhl Städtebau) wird in einem lesenswerten Artikel zur Zukunft der Elektromobilität in der Süddeutschen Zeitung von Gerhard Matzig zitiert: (...) "Christoph Mäckler glaubt daran. Er ist fest davon überzeugt, dass den Städten eine "revolutionäre Erneuerung" bevorsteht. Erst vor wenigen Wochen hat der Frankfurter Architekt und Professor (und Begründer des Deutschen Instituts für Stadtbaukunst in Dortmund) seinen Studenten den Werbeclip gezeigt. Als Anregung. Der 65-Jährige sagt: "Wenn es gelingt, den Verkehrslärm und die Abgase in den Städten auf relevante Weise zu reduzieren, so liegt darin eine große Chance für die Rückeroberung des öffentlichen Raumes. Denken Sie nur mal an die hässlichen und eigentlich unbewohnbaren Ausfallstraßen, die wieder zu Magistralen und ersten Adressen werden könnten."

Die von Mäckler konzipierte Wanderausstellung "Plätze in Deutschland 1950 und heute: eine Gegenüberstellung" erregt schon länger Aufmerksamkeit. Sie zeigt in schlichten Schwarz-Weiß-Aufnahmen, wie sich die Ästhetik des öffentlichen Raumes von Köln über Bielefeld bis Halle infolge der allgemeinen Mobilmachung so dramatisch wie nachteilig verändert hat. Es ist, als würden die breiten, "autogerechten" Schneisen der Nachkriegszeit die Stadtgrundrisse zersägen. Zu dieser Entwicklung kommen die Emissionen, die auf den Straßen (und Schienen) erzeugt werden. Zumindest Lärm und Gestank könnten nun wieder aus den Städten verbannt werden. Etwas.

Auch für das Wohnen selbst würde sich das positiv auswirken. "Die Häuser kranken ja oft daran, dass sie der Stadt sozusagen den Hintern zeigen", sagt der Städteplaner. "Wohnräume orientieren sich zunehmend weg von den Straßen. Die Fassaden wirken entsprechend verschlossen." Tatsächlich ist die Erfindung der Schallschutzfassade gut für die Ohren - aber meist schlecht für die Augen. Mäckler sieht in der E-Mobilität die Chance zu einer Renaissance europäischer Städte. Die hätten in den vergangenen Jahrzehnten unter der infrastrukturellen Aufrüstung mehr gelitten als unter den Verheerungen zweier Weltkriege zuvor." (...)

 

WAF-Award: St. Trinitas in Leipzig ist religiöses Gebäude des Jahres 2016

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23.11.2016 – Die Herren Professoren Ansgar und Benedikt Schulz wurden für das Projekt Propsteikirche St. Trinitatis Leipzig beim World Architecture Festival (WAF), welches vom 16.-18. November in Berlin stattfand, mit einem der renommierten WAF-Awards 2016 prämiert und die neue Trinitatiskirche als „religiöses Gebäude des Jahres“ ausgezeichnet. Das World Architecture Festival (WAF) ist die globale Inspirations- und Trendplattform der internationalen Architekturszene, die mit einer Vielzahl von Konferenzen, Vorträgen, Auszeichnungen und Ausstellungen den Rahmen für das internationale Networking schafft. Zentrales Veranstaltungselement sind die Prämierungen der WAF-Awards, mit den die besten Gebäude des letzten Jahres herausgestellt werden. In diesem Jahr standen dabei über 350 Projekte aus 58 Ländern zur Wahl. Siegerprojekt in der Kategorie Religion ist der Neubau für die Katholische Propsteikirche St. Trinitatis Leipzig, der von der Jury als eine „wahre städtische Kirche“ mit einem „ausgeklügelten Konzept für einen zentralen, öffentlichen Raum“ ausgezeichnet wurde.

 

Informationsabend zum Auslandsstudium am 22. November 2016 um 18:00 Uhr

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17.11.2016 – Lust auf ein Studium oder Praktikum im Ausland? Wir geben Euch 22.11.2016 um 18:00 im Fakultätssitzungssaal im EG des GB II Informationen zur Vorbereitung und Bewerbung für das Erasmus-Programm sowie einen Überblick über unsere Partneruniversitäten. Außerdem werden Studierende unserer Fakultät, die im letzten Semester im Ausland waren, von ihren Erfahrungen an der jeweiligen Partneruniversität berichten. Alle Interessierten sind ganz herzlich eingeladen!

 

Stadtbausteine - 10 Jahre Dortmunder Architekturausstellung 2006-2015

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17.11.2016 – Die seit 2006 bis 2015 jährlich stattgefundene Dortmunder Architekturausstellung des Instituts für Stadtbaukunst widmete sich im Rahmen der Reihe Stadtbaukunst den Themen: Straßenfenster, Dach, Hauseingang, Treppe, Fassade, Ornament und Detail, Hof, Sockelgeschoss, Stein in der Fassade sowie Balkon-Erker-Loggia. Gezeigt wurden jeweils ca. 30 realisierte Werke von nationalen und internationalen Architekten, denen ein vom Architekten selbst ausgesuchtes, aber nicht selbst entworfenes Bauwerk gegenübergestellt wurde. Die diesjährige Sonderausstellung "Stadtbausteine" zeigt eine Auswahl der besten Beiträge aus den vergangenen 10 Jahren. Gezeigt werden Arbeiten u.a. von: Diener und Diener, Max Dudler, Gigon / Guyer, Andreas Hild, Jan Kleihues, Hans Kollhoff, Arno Lederer , Josep Lluis Mateo, Christoph Mäckler, Valerio Olgiati, Rapp + Rapp, Alvaro Siza, Eduardo Souto de Moura, Luigi Snozzi und Oswald Mathias Ungers.

Die Ausstellung wird vom 30. November 2016 bis zum 15. Januar 2017 in der Hochschuletage im Dortmunder U zu sehen sein. Zur Vernissage am 29.11.2016 um 18:00 Uhr sind Interessierte herzlich eingeladen.

 

Buchpräsentation St. Reinoldi in Dortmund: Forschen - Lehren - Partizipieren

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17.11.2016 – Im Rahmen der öffentlichen Vorlesung "Bild und Klang: Krieg und Frieden" am 29. November 2016 um 19:30 Uhr in der Stadtkirche St. Reinoldi Dortmund präsentieren Prof. Wolfgang Sonne (Lehrstuhl Geschichte und Theorie der Architektur) und Prof. Barbara Welzel (Seminar für Kunst und Kunstwissenschaft) das von ihnen herausgegebene Buch "St. Reinoldi in Dortmund". Interessierte sind herzlich eingeladen!

 

Face to Face in Chile: Aktuelle BauNetzWoche mit Beiträgen von Dortmunder Architekturstudierenden

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17.11.2016 – Die Chile-Exkursion, die der Lehrstuhl Baukonstruktion in diesem Jahr organisiert hat, war bereits in Form von täglichen Reiseberichten auf BauNetz Thema. Nun widmet sich die aktuelle BauNetzWoche erneut der vergangenen Exkursion: Ein ganzes Heft mit Interviews bekannter und preisgekrönter chilenischer Architekten, die von den Dortmunder Architekturstudierenden Fabio Mata, Kevin Groß-Bölting, Inga Krumme, Kirstin Ahrens, Hannah Menk, Lena Rickert, Maximilian Bierholz, Daniel Blank und Matthias Hollstein durchgeführt und hervorragend aufbereitet wurden. Die Fotos stammen von Carsten Pesch und Thilo Rohländer. Die Redaktion übernahm Franziska Wiegand (BauNetz), die die Studierenden auch während der Exkursion begleitete.

 

St. Trinitas Kirche Leipzig - Buchpräsentation in Chicago

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17.11.2016 – Die Professoren Ansgar und Benedikt Schulz präsentieren ihr neues Buch zur St. Trinitas Kirche in Leipzig in Chicago. Das "Trinity-Photobook" entstand gemeinsam mit den Fotografen Joachim Brohm und Valentina Seidel. Neben der Buchpräsentation am 1. Dezember werden die großartigen Arbeiten auch im Mana Contemporary Chicago vom 3. bis zum 30. Dezember 2016 zu sehen sein.

 

FOCUS-Spezial - Deutschlands beste Architekturbüros

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14.11.2016 – Laut dem Ergebnis einer Umfrage des Datenunternehmens Statistica gehören Petra und Paul Kahlfeldt Architekten Partnerschaftsgesellschaft zu Deutschlands Top-Architekturbüros in den Kategorien Wohnungsbau Einfamilienhäuser und Wohnungsbau Mehrfamilienhäuser. Ermittelt wurden die meistgenannten Architekturbüros in sieben unterschiedlichen Fachbereichen. Die Auswahl der Top-Architekturbüros basiert auf den Empfehlungen von ca. 1.000 Architekten, die an der Befragung teilgenommen und Empfehlungen ausgesprochen haben. Die komplette Liste aller Top-Architekturbüros ist in der Focus-Spezial Ausgabe „Architekten“ zu finden, die gemeinsam mit dem Architekturmagazin Baumeister konzipiert wurde.


 

Das neue Supplement 2015/16 ist online!

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11.11.2016 – Das vierte Supplement - der Jahresrückblick der Fakultät - steht ab sofort zum Download zur Verfügung. Dieser Jahresbericht spiegelt die im Dortmunder Modell Bauwesen zentrierten vielfältigen Aspekte und Wissensgebiete unserer Fakultät wieder. Er bildet das jährlich erscheinende Supplement zur grundlegenden Beschreibung des Dortmunder Modells Bauwesen, dem sogenannten Silberbuch, das 2014 zum 40-jährigen Bestehen unserer Fakultät in einer Neuauflage erschienen ist. Er fasst wesentliche akademische Ereignisse des jeweils vergangenen akademischen Jahres (Winter- und Sommersemester) zusammen und entreißt auch ephemere wissenschaftliche Veranstaltungen wie Vorträge oder Exkursionen dem Vergessen. Er bildet kein statistisches Jahrbuch, in dem umfassend alle Daten versammelt sind, sondern einen akzentuierten Bericht, der die wichtigsten geistigen Ereignisse des akademischen Lebens unserer Fakultät markiert.

 

Goethe-Institut stellt die 10 besten deutschen Architekten vor

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10.11.2016 – Der Architekturkritiker Falk Jaeger hat für das Goethe-Institut seine Favoriten unter den deutschen Architekten vorgestellt. Einer davon ist Prof. Christoph Mäckler. Falk Jaeger schreibt: "Ausgebildet in Darmstadt und Aachen, eröffnete Mäckler 1981 sein eigenes Büro in Frankfurt. 1987 wurde er durch sein Engagement für das „Frankfurt Projekt“ bekannt, in dem er seine Heimatstadt kritisch analysierte und Bebauungsvorschläge machte. Anfangs spiegelten seine skulptural-modernen Bauten die Einflüsse von Gottfried Böhm und Oswald Mathias Ungers wider. Daneben spielten Formen des Backsteinexpressionismus, Erich Mendelsohns elegante Moderne und abstrahierte historische Motive bis hin zu ausgeprägten Axialsymmetrien eine Rolle. Wenn er größere Komplexe wie das Torhaus am Frankfurter Westhafen, den Opernturm oder das Lindencorso und das Waldorf-Astoria-Hotel am Zoo für Berlin entwirft, geht es ihm um zeichenhafte, am Kontext orientierte Bauten, die den Ort erhöhen und seine Identität stärken. Er scheut sich nicht, den Begriff „Schönheit“ wieder in die Diskussion um die Gestaltung der Stadt einzubringen und setzt sich auch in der Lehre dafür ein, Traditionen des mitteleuropäischen Städtebaus zu reanimieren. „Rematerialisierung der Moderne“ nannte Mäckler seine Bestrebung, die bautechnisch heruntergekommene Moderne im Interesse von Solidität und Dauerhaftigkeit wieder mit herkömmlichen, handwerklichen Qualitäten der Bauproduktion zu versöhnen. Seine Häuser mit sorgfältig gemauerten Klinker- und Natursteinfassaden stehen heute im städtischen Kontext gleichwertig neben Gebäuden aus vormodernen Zeiten. Sie sind lebendige, zeitgemäße Architektur und strahlen dennoch Vertrautheit aus, atmen Geschichtsbewusstsein. Mäckler stellt unter Beweis, dass dies kein Gegensatz sein muss.

 

Planen und Bauen mit BIM - Auftaktveranstaltung zur neuen Vorlesungsreihe

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09.11.2016 – Am 7. November 2016 fand im Rudolf-Chaudoire-Pavillon die Auftaktveranstaltung zu der neuen Vorlesungsreihe "Planen und Bauen mit BIM" statt. Aus den verschiedenen Blickwinkeln der am Bau tätigen Stakeholder wurden durch Vorträge und anschließender angeregter Podiumsdiskussion mit dem Publikum die einzelnen Sichtweisen der Bauprojektbeteiligten auf die Veränderungen der klassischen Planungs- und Bauprozesse durch BIM konferiert. Ausdrücklich zu danken ist den Vortragenden Herrn Dipl.-Ing. Arch. Lutz Grimsel (Geschäftsbereichsleiter Bau- und Projektmanagement FB SFI Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW), Herrn Prof. Benedikt Schulz (Schulz und Schulz Architekten / Lehrstuhl für Baukonstruktion), Herrn Dipl.-Ing. Arch. Eric Olaf Bruske (Prokurist und Leistungsbereichsleiter Projektsteuerung / Projektmanagement bei der assmann gruppe) sowie Herrn Dipl.-Ing. Arch. Christian Gremme (Bereichsleiter Planung bei der assmann gruppe), die zu dieser gelungenen Auftaktveranstaltung mit ihrem spezifischen Fachwissen beigetragen haben. Bestätigt durch die positive Resonanz wird der Lehrstuhl Baubetrieb und Bauprozessmanagement im Frühjahr 2017 ein weiteres BIM-Symposium durchführen.

 

Ausstellung Städtbaulicher Entwürfe für das Unionviertel-West

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08.11.2016 – Im Sommersemester 2016 haben rund 80 Studierende aus den Bachelor- und Masterstudiengängen Architektur und Städtebau der Fakultät am Lehrstuhl Städtebau bei Prof. Christoph Mäckler Quartiersentwürfe für das Gebiet Rheinische Straße - West / HSP-Gelände in Dortmund entwickelt. Als neues, sozial - und nutzungsgemischtes Stadtquartier knüpft das neue Unionsviertel-West direkt an die bestehende Stadt an. Besondere Gebäude auf dem ehemaligen HSP-Gelände werden erhalten und geben Zeugnis von der industriellen Geschichte des Ortes. Plätze am Emscherschlößchen, der Feldherrenhalle und an der ehemaligen Hoesch-Hauptverwaltung werden zu Kristallisationspunkten im Quartier, die Rheinische Straße als Rückgrat des Gebiets wird räumlich gefasst und aufgewertet. Allen städtebaulichen Entwürfen liegt eine konsequente Trennung von öffentlichen und privaten Bereichen zugrunde. Schwerpunkte der Ausarbeitung sind die sorgfältige Gestaltung des öffentlichen Raums als dem eigentlich gemeinschaftlichen Sozialraum der Gesellschaft und eine parzellierte, verdichtete Blocktypologie, die sowohl bezahlbaren Wohnraum, als auch überschaubare Nachbarschaften in geschützten Höfen ermöglicht.

Im Haus der Vielfalt an der Beuthstraße 21 sind nun vom 7. bis zum 14. November 2016 die ausgewählten Arbeiten von Denise Gisselmann, Dennis Glettenberg, Kevin Groß-Bölting, Carsten Pesch, Tim Theißen und Jytte Zwilling zu sehen.

 

Snapshot - Druckfrisch einer von zehn Finalisten für das schönste Buch

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26.10.2016 – Mit Snapshot öffnen die Professoren Ansgar und Benedikt Schulz zum ersten Mal ihr umfangreiches Bilderarchiv und geben mit 120 ausgewählten Motiven Einblicke, welche Themen und Vorbilder eigene Entwurfsideen angestoßen haben. Begleitet von den pointierten Kommentaren der beiden Brüder, zeigt das Album eine spezielle, ihre Arbeitsmethodik prägende Vorstellung von Architektur. Beiläufig angefertigte Schnappschüsse werden nicht selten zur entscheidenden Inspiration im Entwurfsprozess. Sie können zur Verständigung über architektonisch-konstruktive Probleme beitragen oder zweckfreie Assoziationsketten anstoßen, deren Nutzen zum Zeitpunkt des Auslösens noch gar nicht absehbar ist. Druckfrisch zur Frankfurter Buchmesse 2016 erschienen, ist Snapshot gleich zum absoluten Publikumsliebling in der Kategorie Architektur avanciert und wird auf der Shortlist für das schönste Buch 2016 geführt.

 

Ausstellung: BIG HERITAGE. Welche Denkmale welcher Moderne? Vom 11.11. bis zum 03.12.2016 in Marl

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25.10.2016 – Kirchen, Schlösser und Fachwerkhäuser gelten heute unbestritten als Baudenkmale. Wie aber wird der Wert von Großwohnsiedlungen, Einkaufszentren oder Campus-Universitäten beurteilt? Als Zeugnisse einer inzwischen abgeschlossenen Epoche nimmt die Denkmalpflege Großstrukturen in zahlreichen europäischen Ländern seit gut zwei Jahrzehnten in den Blick. Die Ausstellung „BIG HERITAGE. Welche Denkmale welcher Moderne?“ gibt einen Einblick in die Denkmal-Debatten über und den denkmalpflegerischen Umgang mit diesen Bauten. Anhand von 40 Beispielfällen aus ganz Europa wird gezeigt, dass und wie derzeit um die Denkmalwürdigkeit großer Architekturen gestritten wird. Sie stellen sie ein sperriges und nicht immer wohlwollend akzeptiertes Erbe dar. Ihre schiere Größe erschwert sowohl alternative Nutzungen als auch die bauliche Erhaltung. Welche architektonischen und sozialen Ideen liegen dieser Architektur zugrunde? Wie werden ihre Denkmalqualitäten begründet? Eine vertiefende Darstellung erfahren die beiden zeitgleich entstandenen Planstädte Marl und Halle-Neustadt, zwei Stadtplanungen, die nach 1945 in unterschiedlichen Gesellschaftssystemen im Sinn einer fortschrittsorientierten Moderne entwickelt wurden. Dieser Zukunftsoptimismus lässt sich noch heute an den erhaltenen Bauten und gestalteten Stadträumen beider Orte ablesen. Nachdem die Ausstellung im September vor Ort im Stadtzentrum von Halle-Neustadt gezeigt wurde, macht sie nun in Marler Rathaus Station. Es bietet sich an, den Ausstellungsbesuch mit einem Lokalaugenschein zu verbinden.

Die Ausstellung ist Teil des vom BMBF geförderten Verbundprojektes Welche Denkmale welcher Moderne? und wird vom Lehrstuhl Geschichte und Theorie der Architektur (GTA) der TU Dortmund in Zusammenarbeit mit der Bauhaus-Universität Weimar bearbeitet. Die Ausstellung läuft vom 11. November bis zum 3. Dezember in der Rathausgalerie in Marl. Im Rahmen der Ausstellung finden Führungen, Werkstattgespräche, Studierendenworkshops und eine Filmnacht statt. Die Details entnehmen Sie bitte dem Ausstellungsprogramm.

Zur Vernissage am Donnerstag, 10. November 2016 um 17 Uhr sind alle Interessierten herzlich eingeladen!

 

Modern Talking 2 - Diskussionsrunde zum Thema "Talentförderung" am 8. November um 18:00 Uhr

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24.10.2016 – In allen Disziplinen und gesellschaftlichen Bereichen gibt es Persönlichkeiten mit einem besonderen Verständnis und Fähigkeiten, die wie zugeschnitten für die ausgeübte Tätigkeit wirken. Jemand „hat ein Händchen für etwas“, wie man so sagt. Wir wollen diskutieren: Was ist es im Bereich der Architektur, das dieses „Händchen“ ausmacht? Wie zeigt es sich schon in den frühen Semestern an der Hochschule? Zeigt es sich vielleicht schon viel früher? Und vor allem: Wie kann man es entdecken, fördern, zur vollen Entfaltung bringen und die vorhandenen Talente noch verbessern? Zur 2. Diskussionsrunde "Modern Talking" am 8. November 2016 um 18:00 Uhr (Mittelzone 1. OG, GB II), die vom Lehrstuhl Baukonstruktion, Professoren Ansgar und Benedikt Schulz organisiert wird, sind wieder hochkarätige Gäste aus Architektur, Didaktik und Psychologie eingeladene: Prof. Regine Keller (Landschaftsarchitektin und ehem. Vizepräsidentin für Studium und Lehre an der TU München), Karl-Heinz Petzinka (Kunstakademie Düsseldorf, Klasse Baukunst), Dr. Sigrid Dany (Leiterin Bereich Hochschuldidaktik TU Dortmund), ein Vertreter des Instituts für Psychologie der TU Dortmund sowie ein Studierender unserer Fakultät.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

 

Ausstellung Architekturfotografie aus NRW vom 2. bis 5. November 2016

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24.10.2016 – Die Architekturfotografie ist aus dem Gesamtbereich der Architektur nicht mehr wegzudenken. Wie sonst könnte man geografisch ferne Baukulturen studieren, wenn keine Architekturfotos vorhanden wären. In den Architekturbüros dieser Welt gehört die Fotografie fast zum täglichen Handwerk. Bei der Ausbildung zum Architekten oder Bauingenieur ist der Einsatz von Architekturfotos unverzichtbar. Fotos informieren schneller, manchmal auch gründlicher, als Worte dies zu tun vermögen. Bilder sind an keine Sprache gebunden und daher international einsetzbar. Denken Sie nur an Bauwerke der asiatischen Kulturen, deren Bilder sind uns verständlich. An der rasanten weltweiten Verbreitung baulicher Ideen und Techniken hat die Architekturfotografie somit einen erheblichen Anteil.

Im Sommersemester 2016 waren Studierende der Fakultät in einem Seminar dazu aufgefordert, Architekturfotos zu erstellen und sich an dieses doch weite Thema heranzutasten. Das Seminar war dabei in vier Schwerpunkte gegliedert: 1. Tagfotografie (Museumsinsel Hombroich, Neuss). 2. Nacht- und Innenraumfotografie (Jahrhunderthalle Bochum). 3. Studiofotografie / Licht, Schatten, Modellfotografie (Medienlabor TU Dortmund). Der 4. Aufgabenteil beinhaltete die selbständige Bearbeitung eines eigenen Themas. Hier konnte ein Gebäude oder eine Fotoserie im Mittelpunkt der Fotos stehen. Wichtig war, dass die Studierende versuchten, ihren eigenen Stil in ihren Fotos zu finden. Durchgeführt wurde das Seminar vom Lehrgebiet Architektursdarstellung (Prof. Gottfried Müller), dem Fachbegiet CAD/Bild/Layout (Marcus Lumma) und dem Medienlabor (Detlef Podehl). Die Ergebniss sind ab dem 2. November im Rudolf-Chaudoire-Pavillon am Campus Süd zu sehen.

Zur Vernissage am Mittwoch, den 2. November 2016, 18:00 Uhr sind alle Interessierten herzlich eingeladen!

 

Baukultur-Preis Hessen für Riederwald-Projekt von Prof. Christoph Mäckler

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20.10.2016 – Prof. Christoph Mäckler (Lehrstuhl Städtebau) und sein Architekturbüro haben in der Friedrich-Liszt-Straße in der Riederwaldsiedlung (Frankfurt am Main) sechs Häuserzeilen saniert. Grüne Fensterläden, rote Ziegeldächer, kleine Anbauten und Abstellhäuschen für Mülltonnen geben der Arbeitersiedlung fortan eine klare Struktur und vor allem Privatheit, die vorher fehlte. Dafür ist das Büro mit dem Preis für Baukultur des Landes Hessen ausgezeichnet worden.

Die Fakultät gratuliert Professor Mäckler zu dieser besonderen Auszeichnung!

 

Reporting from Chile - Reiseberichte auf BauNetz

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04.10.2016 – Zwei Wochen lang berichten ab heute sechzehn Architektur-Studierende der Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen von ihren Eindrücken auf einer Reise durch den Norden Chiles. Von Iquique über Antofagasta und La Serena führt die Route nach Valparaiso und endet in der Hauptstadt Santiago. Unter der Leitung der Professoren Ansgar und Benedikt Schulz (Lehrstuhl Baukonstruktion) besucht die Gruppe ausgewählte Orte, ungewöhnliche Gebäude und besondere Landschaftsgestaltungen. Im Austausch mit chilenischen Studierenden und jungen Architekten vor Ort suchen die Reisenden nach einem Einblick hinter die Kulissen des lebendigen Architekturgeschehens dieses Landes – weit über die Projekte des seit diesem Jahr so prominenten Alejandro Aravenas hinaus. Zu schade wäre es, die Texte, Bilder und Erkenntnisse nur in einem Reader zu sammeln und damit innerhalb der Fakultät zu belassen. Anstelle herkömmlicher Referate verarbeiten, destillieren und extrahieren die angehenden Architektinnen und Architekten das Erfahrene deshalb lieber live und exklusiv für das BauNetz.

 

Sommeakademie Venedig 2016 - Reporting on Scale

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30.09.2016 – Unter dem Titel „Reporting on Scale“ fokussierte die Sommerakademie Venedig 2016, unter der Leitung der Professoren Ansgar und Benedikt Schulz (Lehrstuhl Baukonstruktion), auf die besondere stadträumliche Qualität und atmosphärische Dichte der Lagunenstadt. Hauptwerkzeug für die intensive Auseinandersetzung mit der Stadtstruktur war das allgegenwärtige Smartphone, mit dem während des zweiwöchigen Workshops über das Medium (Architektur-) Film die Divergenz in der Ausformung, Nutzung und Identität der Stadt Venedig herausgearbeitet wurde. Beteiligt an der diesjährigen Sommerakademie waren fünf Universitäten mit über 50 Studierenden der TU Dortmund, der Universität Venedig IUAV, der Technischen Universität Eindhoven, des Polytechnischen Universität Turin und der Fachhochschule Potsdam. Die beeindruckenden Filme der Studierenden sind auf einer eigens erstellten Webseite zu sehen.

 

WerkBundStadt - Interview mit Prof. Paul Kahlfeldt in der BauNetzWoche

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21.09.2016 – In der aktuellen BauNetzWoche ist ein Interview mit Prof. Paul Kahlfeldt zur WerkBundStadt erschienen. Die WerkBundStadt wird auf einem rund 29.000 Quadratmeter großen Areal eines ehemaligen Tanköllagers am Spreeufer entstehen. Insgesamt sind 1.100 Wohnungen geplant, davon etwa 330 mietpreisgebunden. 33 namhafte Architekturbüros entwickeln und gestalten das Projekt gemeinschaftlich. Dazu kommen zahlreiche Spezialisten unterschiedlicher Gestaltdisziplinen. Die Gesamtverantwortungliegt bei Claudia Kromrei (Vorsitzende Werkbund Berlin) und bei Paul Kahlfeldt (Vorsitzender Deutscher Werkbund); die Projektleitung bei Corinna Scheller. Mit der WerkBundStadt sollen stadträumlich und architektonisch die Voraussetzungen geschaffen werden für ein sozial, demografisch, kulturell und funktional vielfältiges urbanes Quartier, in dem keine Autos parken und durch das Nachbarn und Spaziergänger ungehinderten Zugang zum Spreeufer haben. Das Konzept der WerkBundStadt setzt weder auf einen klassischen Siedlungsbau, noch auf Gated Communities oder Town Houses. Seine Finanzierung erfolgt nach dem Prinzip einer sozial verantwortlichen Investorenschaft, die sich den innovativen Projektansatz zu eigen macht. Planer, Gestalter, Wissenschaftler, Künstler sowie Politik, Nachbarschaft und Unternehmen werden in den fortlaufenden Diskussionsprozess über die Gestaltung und ihre ökonomischen, ökologischen und politischen Maßstäbe eingebunden sein. Der 1907 gegründete Werkbund hat sich wiederholt der Aufgabe gestellt, modellhafte Antworten auf drängende Fragen nach zeitgemäßem städtischen Wohnen zu finden. Das bekannteste unter seinen realisierten Siedlungsprojekten ist bis heute die Werkbundsiedlung Am Weißenhof in Stuttgart. Die WerkBundStadt wird keine neue Werkbundsiedlung sein, sondern ein urbanes Quartier der Gegenwart und eine heutige Antwort auf die immer wieder gestellte und komplexe Frage: Wie wollen wir wohnen?

 

CHE Hochschulranking: Auch Masterstudierende des Bauingenieurwesens sehr zufrieden

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20.09.2016 – Die Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen der TU Dortmund erhält im aktuellen CHE Hochschulranking nach den sehr guten Bewertungen im Bachelor Bauingenieurwesen nun auch sehr gute Ergebnisse bei der Masterbefragung 2016: Mit der Studiensituation, der Betreuung und Unterstützung im Studium sind die Studierenden sehr zufrieden. Außerdem erreicht die Fakultät auch im Bereich der Ausstattung sowie dem Berufsbezug Spitzenwerte.

 

2. BA des Freiburger Augustinermuseums fertiggestellt

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05.09.2016 – Das Haus der Graphischen Sammlung ist der zweite Teil des Umbaus des Augustinermuseums. Ebenso wie der erste Bauabschnitt zeichnet sich der Entwurf von Prof. Christoph Mäckler durch eine innovative Verbindung von Alt und Neu aus. Der Neubau des Hauses der Graphischen Sammlung ist geprägt durch einen Dialog zwischen historischer Bausubstanz und zeitgenössischer Formensprache. In das historische Straßenbild fügt sich der Neubau harmonisch ein: Giebeldächer statt Flachdächer, Vor- und Rücksprünge sowie ein Wechsel der Traumhöhe lassen die Fassade lebendig erscheinen. Mit dem zentralen Wendeltreppenhaus hat Prof. Christoph Mäckler eine ästhetische und funktionale Lösung gefunden, um zwischen den verschiedenen Stockwerkhöhen der historischen Bauabschnitte zu vermitteln. In die Wand eingelassene Vitrinen und subtile Lichtregie machen auch das Treppenhaus zum Ausstellungsort.

 

Moderne Stadtplanung: Von Haus aus missglückt

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02.09.2016 – Bauherren und Architekten im Würgegriff des Bebauungsplans: Warum nur ist uns die Fähigkeit abhandengekommen, schöne und bewohnbare Städte zu bauen? Ein Denkanstoß von Prof. Christoph Mäckler (Lehrstuhl Städtebau), erschienen in der Frankfurter Allgemeiner Zeitung am 1. September 2016.

 

Nordwärts Sommerakademie Möglichkeits(t)räume vom 25. bis 26. August 2016

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29.08.2016 – Am 25. und 26. August 2016 fand die 1. Nordwärts-Sommerakademie im Big Tipi der Stadt Dortmund statt. Mit der Sommerakademie „Möglichkeits(t)räume“ wollte die Stadt Dortmund Studierende und Interessierte mit räumlich-baulicher sowie medial-künstlerischer Ausrichtung dafür begeistern, ihr kreatives Potenzial für die Umgestaltung und/oder die künstlerisch-mediale Darstellung des urbanen Raums im Dortmunder Norden einzusetzen. Gemeinsam mit Kooperationspartnern aus Wirtschaft, Forschung, Wissenschaft und Bildung sowie Aktiven und Machern sollte kreativen Ideen eine Plattform und die Perspektive auf deren Realisierung im Rahmen des Nordwärts-Projekts gegeben werden. Auch die Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen beteiligte sich unter der Führung der Vertretungsprofessoren Olaf Schmidt und Michael Schwarz vom Lehrstuhl Gebäudelehre mit einem Think Tank zum Thema "Öffentliche Räume" an diesem Projekt. Während einer gemeinsamen Sketchbook-Tour durch den Dortmunder Norden konnten erste Ideen entwickelt werden, die am nächsten Tag in interdisziplinären Teams ausgearbeitet und präsentiert wurden. Mit von der Partie waren auch Kerstin Rothmann (Wiss. MA am Lehrstuhl Gebäudelehre) und Katrin Lichtenstein (Dekanatsreferentin Studium und Lehre). Der Think Tank setzte sich aus vier Architekturstudierenden der TU Dortmund und zwei der FH Dortmund zusammen. Ergänzt wurde die Runde durch zwei Studentinnen der Raumplanung. Die Studierenden beschäftigten sich mit dem Nordausgang des Dortmunder Hauptbahnhofs und präsentierten, u.a. auch dem Oberbürgermeister der Stadt Dortmund Ullrich Sierau, vier unterschiedliche Ansätze zur Neugestaltung des Nordausgangs.

 

Fit in die Matheprüfung - Klausurcoaching in Kleingruppen

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25.07.2016 – Sie haben den Stoff in der Mathevorlesung nicht richtig verstanden oder grübeln über den Übungsaufgaben? Sie haben Bedenken, sich zu einer der anstehenden Matheklausuren anzumelden oder haben eine Klausur im ersten Anlauf nicht bestanden? Dann schnappen Sie sich Ihre Unterlagen und Übungszettel und gehen ins Mathe HelpDesk der TU Dortmund! Hier erhalten Sie von Studierenden kostenlos Unterstützung bei der Bearbeitung von Übungsaufgaben zu den mathematischen Grundvorlesungen des ersten Studienjahrs. Außerdem werden Sie in der Klausurvorbereitung unterstützt: In regelmäßig stattfindenden Kleingruppen wird systematisch der Umgang mit dem relevanten Stoff trainiert sowie die Herangehensweise an typische Aufgaben und konkrete Rechenverfahren geübt.

 

Herbstakademie Chauteau Cortils - Ausstellung der bisherigen Arbeiten

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11.07.2016 – Bei der Herbstakademie des Lehrgebiets Architekturdarstellung, die in diesem Jahr zum 5. Mal stattfinden wird, kommen Architekturstudierende und Lehrende zu einem einwöchigen Workshop auf dem herrschaftlichen Landgut Chateau Cortils im Dreiländereck Deutschland - Belgien - Niederlande zusammen. Die spannungsvolle Begegnung mit dem Ort und der Region, die Auseinandersetzung mit Themenfeldern der architektonischen Theorie und Gestaltung und der gemeinsame Dialog als Ideenschmiede haben eine experimentelle Werkstatt entstehen lassen, die in diesem Jahr auf besondere Weise durch den Schlossherrn und Architekten Boudewijn Laugs mitgetragen und gestaltet wird. Die diesjährige Akademie findet statt vom 3. bis 9. Oktober 2016. Wir skizzieren und imaginieren, konstruieren und bauen eine Woche in der schlosseigenen Werkstatt in einem kleinen Team aus 8 Studierenden eine kleine, feste und dauerhafte Einsiedelei im Waldsaum des Schlossgartens: eine cabane dans le bois.

Zur Einführungsveranstaltung und Präsentation der bisherigen Arbeiten laden wir herzlich ein am Dienstag, 19.07.2016, 17 Uhr, GB II, EG in die Räume des Lehrgebiets und lassen bei einem kleinen Umtrunk das Semester ausklingen. Wir freuen uns auf Euch!

 

Ab 2017 geänderte Bewerbungsfristen fürs Auslandsstudium mit dem Erasmus-Programm

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28.06.2016 – Liebe Studierende, aufgrund geänderter Modalitäten bei der Beantragung der Fördergelder für das Erasmus-Programm, müssen ab 2017 alle Bewerbungen für ein Auslandssemester - egal ob der Auslandsaufenthalt für das Wintersemester oder Sommersemester geplant ist - bis zum 15. März eines jeden Jahres im Dekanat eingehen. Das bedeutet, dass die Bewerbung für ein Auslandssemester im Sommersemester bereits ein Jahr im Voraus erfolgen muss! In diesem Jahr können die Bewerbungen für das kommende Sommersemester 2017 noch bis zum 15. September eingereicht werden.

 

Dortmunder Vorträge zur Stadtbaukunst No. 7 – Großstadt gestalten. Stadtbaumeister in Europa

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07.06.2016 – Die dritte Konferenz der Trilogie „Großstadt gestalten“ widmet sich den Stadtbaumeistern in Deutschlands Nachbarländern. Im Fokus stehen die Stadtbaumeister in Amsterdam, Brüssel, London, Paris, Wien und Zürich. An der Schwelle zum 20. Jahrhundert haben dort so prominente Städtebauer wie Hendrik Petrus Berlage (Amsterdam), Charles Buls (Brüssel), Gustav Gull (Zürich) oder Eugène Hénard (Paris) gewirkt. Sie haben das Gesicht ihrer Städte maßgeblich geprägt und der Disziplin Stadtbaukunst wesentliche Impulse verliehen.

Die 7. Dortmunder Vorträge zur Stadtbaukunst finden am 17. Juni 2016 im Baukunstarchiv NRW im Alten Museum am Ostwall, Oswall 7, 44135 Dortmund statt. Um Anmeldung bis zum 10. Juni 2016 wird gebeten unter: stadtbaukunst.bauwesen@dortmund.de

Eine Veranstaltung des Deutschen Instituts für Stadtbaukunst an der TU Dortmund in Kooperation mit dem Forum Stadtbaukultur der Stadt Dortmund und der DASL NRW. Gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

 

Architekturbilder - Meisterwerke aus dem Architekturmuseum der TU Berlin

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06.06.2016 – Vom 10. Juni bis zum 2. Juli 2016 werden im Baukunstarchiv NRW am Ostwall kurz vor dem Umbau des Hauses gut 130 Zeichnungen, Pausen und Fotografien besonders schöner, interessanter und charakteristischer Architekturbilder gezeigt, die ebenso für die Geschichte der Architektur wie die ihrer Darstellung stehen. Die Ausstellung reicht vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart: vertreten sind u.a. Schinkel, Stüler und Martin Gropius ebenso wie Poelzig. Zur Eröffnung am 9. Juni um 18:00 Uhr sprechen Oberbürgermeister Ullrich Sierau, der Präsident der Architektenkammer NRW Ernst Uhing, Wolfgang Sonne von der TU Dortmund und Dieter Nägelke von der TU Berlin. Interessierte sind herzlich eingeladen!

 

Wettbewerb zum Neubau der Deutschen Botschaft in Wien entschieden - 1. Preis für Schulz und Schulz Architekten

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19.05.2016 – Deutschland und Österreich unterhalten als Nachbarn enge und vertrauensvolle politische Beziehungen. Dies gilt insbesondere für ihre Zusammenarbeit im Rahmen der Europäischen Union oder der Vereinten Nationen. Die Deutsche Botschaft in Wien ist Sitz des bilateralen Botschafters und seit den 1970er Jahren zugleich ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE). Das bestehende Gebäudeensemble von Rolf Gutbrod aus dem Jahr 1964, ursprünglich als bilaterale Botschaft und Residenz gebaut, platzt durch die seit den 1970er Jahren stetig wachsen Aufgaben aus allen Nähten und ist in der Funktionalität des ursprünglichen Baukörpers stark beeinträchtigt. Um die zeitgemäße Unterbringung von Kanzlei und Residenz unter dem Gesichtspunkt von Sachgerechtigkeit und Wirtschaftlichkeit zu ermöglichen, hat sich die Bundesregierung für den Neubau der Liegenschaft am bestehenden Standort in innerstädtischer Lage der Stadt Wien entschieden. In der Konkurrenz der Wettbewerbsbeiträge wurde die Arbeit von Schulz und Schulz (zusammen mit DÄRR Landschaftsarchitekten) mit dem 1. Preis ausgezeichnet. Die Jury unter Vorsitz von Prof. Tobias Wulf würdigte vor allem die Entwurfsidee einer offenen „bel étage“ (siehe Perspektive mit dem Blick durch den Garten / Copyright: Schulz und Schulz), die die Räume der Botschaft mit dem bestehenden Park verwebt. Die Jury stellte diesen Ansatz als einen neuen Typus für ein offenes, mit seiner Umgebung in Kontakt tretendes Haus heraus, welches die hohen Sicherheitsanforderungen nicht zum Ausdruck der Architektur werden lässt. Dieser Kerngedanke, der zugleich Aufforderung und Chance der zukünftigen Nutzung darstellt, ist aus Sicht der Jury tragfähig, in die Zukunft gerichtet und von besonderer Nachhaltigkeit.

Eine Ausstellung aller Wettbewerbsarbeiten wird vom 29. April bis zum 13. Mai im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Straße des 17. Juni 112, in Berlin gezeigt und ist jeweils montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr geöffnet.

Die Fakultät gratuliert den Professoren Ansgar und Benedikt Schulz zu dieser großartigen Leistung!

 

Zwei Dortmunder Architekturstudentinnen erfolgreich beim 6. Bülau-Wettbewerb

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17.05.2016 – Mehr als 100 Studierende und junge Absolventen deutschsprachiger Hochschulen der Fachrichtungen Architektur, Städtebau, Landschaftsplanung, Bauingenieurwesen und Denkmalpflege haben sich mit Wettbewerbsbeiträgen am 6. Bülau-Wettbewerb der Patriotischen Gesellschaft von 1765 in Hamburg beteiligt. Die Jury, unter dem Vorsitz von Frau Dipl.-Ing. Ingrid Spengler (Spengler Wiescholek, Architekten und Stadtplaner), hat am 28. April 2016 beschlossen, drei 1. Preise und drei Anerkennungen zu vergeben. Ein 1. Preis ging dabei an Katharina Ern für ihren Entwurf „Elbforum Hamburg“. Der Entwurf von Theodora Topliyski wurde mit einer Anerkennung gewürdigt. Betreut wurden die beiden Studentinnen am Lehrstuhl Grundlagen der Architektur, Prof. Wouter Suselbeek. Wettbewerbsgegenstand war die Entwicklung von Konzepten und Ideen zur Neugestaltung und Arrondierung zwischen Hafenkante und Geesthang für den Bereich östlich und westlich des Alten Elbtunnels. Die Aufgabenstellung war zwar konkret, aber frei von wirtschaftlichen, administrativen und planerischen Auflagen und Zwängen. Wesentliche Aspekte waren dabei der stadt- und freiräumliche Bezug, mit den Zugängen zum Wasser, vom hohen Geestrücken über die verkehrsreiche Straße „St. Pauli Hafenstraße“ zur Uferkante der Elbe. Dabei sollte es neben einer Neuordnung der stadträumlichen Gegebenheiten und Schaffung einer höheren Aufenthaltsqualität im Bereich um den „Alten Elbtunnel“ an den Landungsbrücken auch um bauliche Ergänzungen der vorhandenen Bausubstanz sowie Nutzungsvorschläge für eine neue bauliche Organisation an der Wasserkante gehen. Die bestehenden Gebäude an der Wasserkante sollten sinnvoll ergänzt und zu beiden Seiten – zur Stadt und zum Wasser – in ihrer Architektur, der Nutzung und der Aufenthaltsqualität weiterentwickelt werden.

Die Fakultät gratuliert den beiden Preisträgerinnen!

 

Professoren Ansgar und Benedikt Schulz erhalten Balthasar Neumann Preis 2016

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19.04.2016 – Mit dem Balthasar Neumann Preis, dem europäischen Preis für Architektur und Ingenieurleistungen stellen die DBZ Deutsche BauZeitschrift und der Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure e.V. (BDB), Berlin seit 1994 die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Architekten und Ingenieuren heraus. Der Preis wird alle zwei Jahre verliehen und ist mit 10.000 € dotiert. Ausgezeichnet wird die beispielhaft innovative, über technisch etablierte Standards hinausgehende Zusammenarbeit verschiedener Fachdisziplinen an einem Bauwerk, das aufgrund der übergreifenden Kooperation, ganz im Sinn Balthasar Neumanns, herausragende baukulturelle und technische Qualitäten aufweist. Die ausgezeichnete Zusammenarbeit fokussiert dabei nicht allein auf partnerschaftliche Kooperationen zwischen Architekten und Tragwerksplanern, sondern auch auf die Zusammenarbeit von Architekten und planenden Ingenieuren aus verschiedenen Fachdisziplinen. Der Schwerpunkt liegt auf der Zusammenarbeit mit den TGA-Ingenieuren, um ein energetisch optimiertes Konzept zu erstellen und die Parameter des nachhaltigen Bauens zu erfüllen. Das heißt, dass neben den soziokulturellen Anforderungen auch die technischen Aspekte wie z. B. Energie- und Ressourcenverbrauch über den gesamten Lebenszyklus hinweg Berücksichtigung finden. Im Fokus steht eine partnerschaftliche Planung in den Bereichen Architektur, Tragwerk und Energie-/Nachhaltigkeitskonzept, aus der im Sinn von integrierten und integralen Prozessen eine herausragende baukulturelle und technische Qualität resultiert.

Der Neubau der Katholischen Propsteikirche St. Trinitatis in Leipzig wird den Anforderungen an den Balthasar Neumann Preis in höchstem Maße gerecht. Nicht nur die innovativen technologischen Lösungen als Ausdruck gelungener integraler Zusammenarbeit von Architekten, Tragwerksplanern und TGA-/Energieplanern überzeugten die Jury, sondern auch die herausragende baukulturelle Qualität des Entwurfs. Die anspruchsvolle Aufgabe, einen zeitgenössischen Kirchenneubau auf einem dreiecksförmigen Grundstück in prominenter Innenstadtlage von Leipzig zu errichten, hat das Planungsteam eindrucksvoll umgesetzt. Die Fakultät gratuliert den Professoren Ansgar und Benedikt Schulz zu dieser herausragenden Auszeichnung!

 

Ausstellung Deutscher Natursteinpreis

Ausstellung Deutscher Natursteinpreis

04.04.2016 – Am 19. April 2016 wird um 18:00 Uhr die Ausstellung der preisgekrönten Beiträge zum Deutschen Natursteinpreis im Rudolf-Chaudoire-Pavillon (Campus Süd) eröffnet. Neben weiteren Gästen wird Prof. Christoph Mäckler, Inhaber des Lehrstuhls Städtebau und Leiter des Instituts für Stadtbaukunst, in ein einem Festvortrag über sein Gewinnerprojekt des Zoofensters in Berlin berichten. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

Schwermut und Abenteuer des Hausbaus - Architekturkarikaturen von Gottfried Müller

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03.04.2016 – Bauten, die ihre Eigenartigkeit und ihren Witz erst auf den zweiten Blick enthüllen, sind das zeichnerische Sujet Gottfried Müllers. Dazu verfasst der Illustrator und Professor für Architekturdarstellung an der Technischen Universität Dortmund Texte, die das Gezeichnete subversiv in eine vermeintliche Wirklichkeit ziehen. Die Ausstellung „Schwermut und Abenteuer des Hausbaus“ zeigt Architekturkarikaturen von Gottfried Müller und ist vom 14. April bis zum 5. Juni 2016 in der Stuttgarter Architekturgalerie Am Weißenhof zu sehen. Der Architekturkritiker Manfred Sack bemerkte über Müllers poetische Kunst: „Es ist abenteuerlich, was er an erschütternden, rätselhaften, tragikomischen Entdeckungen gemacht hat und sie uns – in eigenhändiger Niederschrift – bekanntgibt, mit einer in Polizeiprotokollen gepflegten Sprache. Sie ist von knarrender Trockenheit und trägt nicht wenig dazu bei, uns die Häuser- und Bewohnerdramen aus den dunklen Ecken unserer Daseinswelt spannend zu machen.“ Die von Antje Krauter und Klaus Jan Philipp kuratierte Ausstellung wird am 13. April 2016 um 19 Uhr mit einem Vortrag Gottfried Müllers zum Thema „Fiktionen und die Folgen“ im Vortragssaal Neubau 2 der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart eröffnet.

 

Stifter treffen Stipendiaten

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12.02.2016 – Am 28. Januar erhielten die Stifterinnen und Stifter der Deutschlandstipendien die Gelegenheit, ihre mit einem Deutschlandstipendium geförderten Studierenden persönlich kennenzulernen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung, die wie im Vorjahr im Westfälischen Industrieklub Dortmund stattfand, standen die Urkundenverleihungen an die Stifterinnen und Stifter sowie die geförderten Studierenden. Rektorin Prof. Ursula Gather dankte allen Förderern persönlich für ihren Einsatz: „Ihr Engagement zeigt Ihre Verbundenheit mit der Technischen Universität Dortmund, und dass Sie an die Fähigkeiten unserer Studierenden glauben.“ Auch die sieben Stipendiatinnen und Stipendiaten der Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen bekamen an dem Abend ihre Urkunden von Prof. Ansgar Schulz (Lehrstuhl Baukonstruktion) mit Unterstützung der beiden Stifter Prof. Eckhard Gerber (Gerber Architekten) und Michael Freundlieb (Freundlieb Bauunternehmung) in feierlicher Atmosphäre überreicht.

Den derzeit sieben mit einem Deutschlandstipendium geförderten Studierenden der Fakultät herzlichen Glückwunsch zu dieser besonderen Auszeichnung und den Stifterinnen und Stiftern - dem Alumniverein AFAB e.V., der Bernd Jochheim Stiftung, der Freundegesellschaft der TU, der Freundlieb Bauunternehmung, Gerber Architekten und der Sparkasse Dortmund - sei an dieser Stelle nochmals außerordentlich für die Unterstützung unserer Architektur- und Bauingenieurstudierenden gedankt!

 

Nur kein Spektakel. Bauten von Bruno Lambart - Eine Ausstellung im Baukunstarchiv NRW am Ostwall

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02.12.2015 – Der Architekt Bruno Lambart und sein Werk stehen beispielhaft für das Öffentliche Bauen im Wandel der Bonner Republik mit beachtenswerten Beiträgen zur deutschen Nachkriegsarchitektur. Seit Beginn der fünfziger Jahre plante und realisierte Lambart rund 540 Projekte im Bereich des öffentlichen Bauens. Darunter finden sich zahlreiche Rathäuser, Bürgerzentren, Verwaltungsgebäude, Bauten für Kultur und Freizeit sowie eine große Anzahl von Schul- und Hochschulbauten. Auch wenn das Oeuvre Lambarts eine Vielzahl unterschiedlicher Bauaufgaben aufweist, kristallisierte sich bereits früh ein besonderes Interesse am Schulbau heraus, das sein gesamtes Schaffen bestimmte. Schon während seiner beruflichen Anfänge festigte sich eine rege Wettbewerbstätigkeit, auf die sich nahezu sein gesamtes Auftragsvolumen gründen sollte. Seine gestalterischen Mittel blieben dabei meist zurückhaltend und dennoch erhielt jeder Bau eine Einmaligkeit durch seine Verbindung zur Landschaft und der gebauten Umgebung. Der umfamgreiche Nachlass Lambarts befindet sich heute im Archiv für Architektur und Ingenieurbaukunst NRW (A:AI) an der TU Dortmund. Anhand originaler Pläne und Zeichnungen aus dem Archiv sowie Fotografien und Publikationen werden in der Ausstellung die wichtigsten Stationen im architektonischen Schaffen Bruno Lambarts dokumentiert und so gleichzeitig die mediale Vielfalt eines Baukunstarchivs abgebildet.

Die Vernissage findet am Freitag, den 11. Dezember 2015, um 18 Uhr im Baukunstarchiv NRW am Ostwall 7 in Dortmund statt. Die Ausstellung ist vom 11. Dezember 2015 bis 10. Januar 2016 zu sehen. Öffnungszeiten: Mi - So jeweils 15 bis 18 Uhr.

 

Bauwelt-Bibliothek am Lehrstuhl Baukonstruktion eröffnet

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01.12.2015 – Der Lehrstuhl Baukonstruktion, Prof. Ansgar und Benedikt Schulz, konnte den Bauwelt-Nachlass des Kasseler Architekten und Professors Helmut Slenszka übernehmen: rund 50 Jahre Architekturgeschichte, beginnend im Mai 1960. Mit einer Diskussionsrunde am 17. November und in Anwesenheit der Familie des Nachlassgebers wurde die umfassende Sammlung eröffnet, die nun Studierenden und Lehrenden zu Studien- und Forschungszwecken zur Verfügung steht.

 

Zwei Dortmunder Studierende gehören zu den Preisträgern beim BDA Masters 2015

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30.11.2015 – Am 24. November vergab der Bund Deutscher Architekten BDA (Landesverband NRW) den Studienpreis BDA Masters 2015 - ein Masterstipendium für Bachelorabsolventen. Die Präsentation, Jurysitzung und Preisverleihung fanden in diesem Jahr erstmalig an der Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen der TU Dortmund statt. Von den insgesamt fünf Preisen gingen gleich zwei an die TU Dortmund: Fabio Mata konnte mit seiner Bachelorarbeit "Meisterklasse Architektur - Ateliergebäude für die Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig" die Jury überzeugen, Tim Theißen mit seinem Entwurf "Tor Melaten - Aussegnungshalle am Friedhof Melaten in Köln". Beide Arbeiten wurden am Lehrstuhl Baukonstruktion von den Professoren Ansgar und Benedikt Schulz betreut. Die Fakultät gratuliert beiden Preisträgern zu dieser besonderen Auszeichnung! Die Jurybeurteilungen und Fotos der preisgekrönten Arbeiten sind auf der Homepage des BDA Landesverband NRW hinterlegt.

 

Dortmunder Student gewinnt Städtebaulichen Ideenwettbewerb 2015

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29.11.2015 – Christian Honstein von der Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen der TU Dortmund hat den Ideenwettbewerb „NEUES.wohnen am ALTEN.bergwerk ost“ der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung NRW (DASL) gewonnen. Sein Siegerentwurf sieht kleinteilige Eigentums- und Mietwohnungen vor, die sich gestalterisch an die baulichen Vorbilder in Wiescherhöfen und Umgebung anpassen. Die DASL führt mit ihrem Förderverein jedes Jahr einen Ideenwettbewerb für junge Hochschulabsolventen durch. In diesem Jahr wurden zusammen mit der RAG Montan Immobilien und der Stadt Hamm Ideen zur Nachnutzung für die 2,8 Hektar große Fläche des ehemaligen Gesundheitshauses am Bergwerk Ost gesucht. Mit seinen Überlegungen konnte Christian Honstein vom Lehrstuhl Städtebau (Prof. Mäckler) auch den Vorsitzenden des Preisgerichts, Architekt Friedrich Wolters aus Coesfeld, überzeugen. Wolters lobte vor allem die „Robustheit der städtebaulichen Figur“. Der ausgezeichnete Entwurf wird in Kürze im Bürgeramt Pelkum ausgestellt. Die Fakultät gratuliert Herrn Honstein zu diesem großartigen Erfolg!

 

Architekturstudierende aus Dortmund kommen in einem Film über Christoph Ingenhoven zu Wort

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24.11.2015 – Der Fernsehsender Arte hat am Sonntag, den 22. November 2015, einen Film über den Düsseldorfer Architekten Christoph Ingenhoven und seine "grüne" Architektur gesendet. Unter dem Titel "Eine Frage des Gewissens" geht der Film u.a. folgenden Fragen nach: Was inspiriert Ingenhoven zu seiner Architektur? Woher stammt sein Interesse an Ökologie? Wie geht er mit Rückschlägen um? Das Kamerateam reiste dabei mit Ingenhoven von der Gletscherlandschaft des Engadins zu seiner Großbaustelle nach Singapur und besuchte in Düsseldorf das von ihm entworfene Privathaus. Auch der ehemalige deutsche Bundesumweltminister Klaus Töpfer, der vor einem Jahr als Festredner bei der 40-Jahrfeier unserer Fakultät zu Gast war, erklärt, warum das Hochhaus für die Megacitys der Welt die Gebäudeform der Zukunft ist. Studenten führender deutscher, französischer und österreichischer Architektur-Universitäten, darunter die ehemaligen und noch Studierenden Sebastian Linde, Katharina Ern und Andrej Harton, äußern sich darüber, welche Bedeutung grünes Bauen für sie hat: Wird die kommende Architekten-Generation hinreichend auf die Herausforderungen ihres Berufes vorbereitet? Die Antworten, selbstgefilmt mit dem Smartphone, haben das Kamerateam erstaunt und nachdenklich gemacht.

 

Symposium "Die Bedeutung der Dinge. Wissenspotenziale von Baukunstarchiven" am 11.12.2015

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23.11.2015 – Aus Anlass des 20-jährigen Jubiläums des A:AI Archiv für Architektur und Ingenieurbaukunst NRW der TU Dortmund und des zweijährigen Bestehens des von der Stiftung Mercator geförderten Projekts "Planvoll" sowie der Gründung des Baukunstarchivs NRW findet am Freitag, den 11.12.2015, von 10:00 bis 19:30 Uhr im Baukunstarchiv NRW (Altes Museum am Ostwall) das Symposium "Die Bedeutung der Dinge. Wissenspotenziale von Baukunstarchiven" statt. Folgenden Fragen soll dabei nachgegangen werden: Welche Wissenspotenziale bietet ein Baukunstarchiv? Welche Erwartungen werden an ein Baukunstarchiv als Wissensspeicher gestellt? Und welche Wege der Wissenserzeugung und -vermittlung kann ein Baukunstarchiv gehen? Im Rahmen des Symposiums findet auch die Eröffnung der aus einer Forschungsarbeit hervorgegangenen Ausstellung "Nur kein Spektakel. Bauten von Bruno Lambart" statt. Die Anerkennung als Fortbildungsveranstaltung bei der Architektenkammer NRW ist beantragt. Um Anmeldung wird gebeten unter: gta.bauwesen@tu-dortmund.de

 

DFG fördert Graduiertenkolleg "Anpassungsintelligenz von Fabriken im dynamischen und komplexen Umfeld"

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18.11.2015 – Von April 2016 bis September 2020 fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) das Graduiertenkolleg „Anpassungsintelligenz von Fabriken im dynamischen und komplexen Umfeld“ mit mehr als vier Millionen Euro. Besonders qualifizierte Doktorandinnen und Doktoranden unterschiedlicher Fachdisziplinen können im Rahmen des neuen Graduiertenkollegs ihre Dissertationen im Bereich der Anpassungsplanung von Fabriksystemen erarbeiten. Dieses Forschungsgebiet gewinnt zunehmend an Bedeutung: Da sich das Umfeld von Unternehmen stetig verändert, sind diese immer häufiger gezwungen, ihre Fabriksysteme an die neuen Gegebenheiten anzupassen. Entscheidend sind dabei Schnelligkeit und Effizienz der Maßnahmen. Eine ganzheitliche, interdisziplinäre Herangehensweise ist dabei unverzichtbar. Diese Erkenntnis hat sich in der Praxis bereits durchgesetzt; in der Wissenschaft hingegen tauschen sich die verschiedenen Fachbereiche bislang häufig unzureichend zu diesem Thema aus. Das soll sich durch das Graduiertenkolleg ändern. Hier werden Doktorandinnen und Doktoranden verschiedener Fachrichtungen interdisziplinär ausgebildet. An der TU Dortmund kooperieren dazu die Fakultäten Informatik, Maschinenbau, Elektro- und Informationstechnik, Architektur und Bauingenieurwesen (Prof. Gralla, Lehrstuhl Baubetrieb und Bauprozessmanagement) sowie die Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät. Beteiligt ist außerdem das RIF e.V. Institut für Forschung und Transfer, das 1990 aus der Fakultät Maschinenbau der TU Dortmund hervorging. Damit sich die Doktorandinnen und Doktoranden begegnen können, steht eine kollegspezifisch gestaltete virtuelle Modellfabrik zur Verfügung. Sie dient als Lernumgebung und als experimentierbares Fabriksystem.

Sprecher des Graduiertenkollegs ist Prof. Jakob Rehof von der Fakultät für Informatik. Für Rückfragen steht Dr. Jakob Rehof, ebenfalls Fakultät Informatik, zur Verfügung.

 

Meisterklasse Architektur - Ausstellung an der HGB Leipzig

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31.10.2015 – Architektur ist die Mutter aller Künste. Dennoch ist die Lehre der Baukunst als Studiengang nicht vertreten an den sächsischen Kunsthochschulen. Dortmunder Architekturstudierende wurden daher von den Leipziger Architekten Ansgar und Benedikt Schulz, Professoren für Baukonstruktion an der TU Dortmund, gebeten darüber nachzudenken, wie sie selber ihren Studienort gestalten würden, wenn dieser plötzlich an der renommierten Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst sein könnte. Der dafür vorgeschlagene Freiraum zwischen der HGB und der Galerie für Zeitgenössische Kunst ist ein sehr schöner Ort, und die hohe Kunst des sensiblen Einfügens von etwas Neuem war gefragt.

Die Ausstellung der Bachelor-Abschlussarbeiten der Dortmunder Studierenden ist vom 6. bis 20. November im Festsaal der HGB Leipzig zu sehen.

 

Wichtige Mitteilung: Neuregelung Prüfungsan- und -abmeldung sowie Verfahrensweise im Krankheitsfall ab WS 2015/16

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11.10.2015 – Liebe Studierende, ab dem Wintersemester 2015/16 gibt es neue Regelungen zur Prüfungsanmeldung, Prüfungsabmeldung und Verfahrensweise im Krankheitsfall, die für alle Studierenden aller Studiengänge der Fakultät gelten. Die zugehörigen Änderungen in den Prüfungsordnungen liegen noch im Rektorat und werden zeitnah von uns auf die Homepage gestellt. Wichtigste Neuerung ist für Sie, dass Sie sich zukünftig auch wieder von Prüfungen abmelden können, was bisher nicht möglich war. Die Regelungen sind in dem Merkblatt zusammengefasst und werden auch im Downloadbereich unter Prüfungstermine erläutert. Bitte lesen Sie sich die Regelungen sorgfältig durch!

 

Ausstellung Architektur 50 - Eckert Negwer Suselbeek Architekten in Bologna

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02.10.2015 – "Architektur 50" begleitet die Ausstellung der Projekte des Büros Eckert Negwer Suselbeek Architekten aus Berlin. Wie die anderen, zu dieser analogen, Ausstellungen wird auch diese durch die Architekturfakultät in Bologna initiiert, die mit dieser Widmung wichtiger Architekten aus dem Panorama zeitgenössischer Architektur die Aktivitäten ihres Fachbereichs bereichert.

 

Neue Vertiefungsrichtung "Baubetrieb" im Master Konstruktiver Ingenieurbau ab dem WS 2015/16

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12.09.2015 – Ab dem Wintersemester wird es im Master Konstruktiver Ingenieurbau eine neue vierte Vertiefungsrichtung mit dem Titel "Baubetrieb" für alle Studierenden der Prüfungsordnung 2014 geben. Die neue Vertiefung ist ein attraktives Angebot für Studierende des Bauingenieurwesens, die die klassische Tragwerksplanung mit den für die spätere Berufsausübung so wichtigen baubetrieblichen und bauverfahrenstechnischen Abläufen des Bauwesens verknüpfen möchten.

Um die Vertiefung Baubetrieb im Master Konstruktiver Ingenieurbau zu absolvieren, müssen in den Vertiefungsmodulen 410 und 411 alle Fächer aus der neuen Fächergruppe E des WPF-Katalogs erfolgreich abgeschlossen werden. Die Masterarbeit kann an allen Ingenieur-Lehrstühlen verfasst werden, sollte aber baubetriebliche Fragestellungen beinhalten. In den Wahlpflichtmodulen 413 und 414 können weiterhin WPFs aus allen Fächergruppen des Katalogs und bis zu 9 CR an anderen Ingenieurfakultäten bzw. in anderen Ingenieurstudiengängen belegt werden. Das neue Modulhandbuch und den zugehörigen WPF-Katalog finden Sie ab sofort im Downloadbereich.

 

Sommerschule "Veränderliche Festkörper"

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11.09.2015 – Vom 4. bis zum 10. Oktober 2015 findet die Deutsch-Französische Sommerschule „Veränderliche Festkörper – Änderung der Mikrostruktur durch Deformation und Optimierung“ im Jugendgästehaus Bollendorf in der Nähe von Trier unter Leitung des Fachgebietes Numerische Methoden und Informationsverarbeitung der Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen der TU Dortmund statt. Eine Gruppe aus deutschen und französischen Mathematik- und Mechanik-Professoren stellt theoretische Modelle und numerische Methoden zur Beschreibung und Optimierung der Mikrostruktur vor. Das Ziel hierbei ist es, die Materialien so zu entwerfen, dass sie die Anforderungen im praktischen Einsatz optimal erfüllen. Diese Thematik aus dem Bereich der Materialmechanik wendet das Grundlagenwissen der Mechanik auf technisch relevante Ingenieurprobleme an.

Die Veranstaltung richtet sich gleichermaßen an Studierende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Interessierte aus der Industrie. Um vorherige Anmeldung wird gebeten.

 

Platz den Plätzen! Von der Kunst schöne Stadträume zu planen - Bayern 2 radioThema

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15.07.2015 – Auf die Frage, welche Plätze sich besonderer Beliebtheit erfreuen, werden meistens historische Beispiele genannt: der Petersplatz in Rom, die Piazza della Signoria in Florenz, die Grand Place in Brüssel, der Rynek Glówny in Krakau, der Gendarmenmarkt in Berlin oder der Marienplatz in München. Nach wie vor sind es fast ausnahmslos über Jahrhunderte bewährte Stadträume wie diese, die als identitätsstiftende Orte der Repräsentation und Begegnung wahrgenommen werden. Die Architektur des 20. Jahrhunderts hingegen hat keinen einzigen gelungenen Platz hervorgebracht, meint der Architekt Christoph Mäckler. Eine provokante These, der es nachzugehen lohnt. Denn tatsächlich ist es nicht zu leugnen, dass es fast allen nach 1945 neu geplanten Stadtquartieren an urbaner Qualität mangelt. Warum ist das so? Welchen Einfluss können Stadtplaner eigentlich noch nehmen in Zeiten zunehmender Kommerzialisierung des öffentlichen Raums? Diesen Fragen widmet sich ein Radiobeitrag von Katinka Strassberger.

 

Stadtbild und Energie - Bericht über das Forschungsprojekt in der aktuellen mundo

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06.07.2015 – Eine der größten bislang ungelösten Herausforderungen in der aktuellen Stadtentwicklung bildet die Frage, wie die Gebäude unserer Städte in ihrer Energiebilanz optimiert und an die EnEV angepasst werden können, ohne die tradierten und von der Breite der Bevölkerung geschätzten Stadtbilder zu zerstören. Die heute gängige Methode, vorhandene Bausubstanz mit Dämmschichten einzupacken, die oftmals aus ölbasierten Materialien hergestellt sind, kann ökologisch bautechnisch, ästhetisch, ökonomisch, sozial und politisch nicht überzeugen. Hier ist ein grundsätzlich anderer Ansatz gefragt. Es geht darum, mit dauerhaft haltbaren Materialien, die auch in der Langzeitperspektive mit Herstellung, Instandhaltung und Entsorgung eine günstige Energiebilanz aufweisen, vorhandene bauliche Situationen energetisch zu verbessern und gleichzeitig die städtebauliche Situation in ihrer Qualität zu bewahren oder zu optimieren. Es ist ganz undenkbar, dass etwa durch eine Bundesverordnung Fachwerkstädte hinter Dämmstoffen verschwinden, die dann ihrerseits nach wenigen Jahren von Grund auf saniert werden müssen. Das Forschungsprojekt geht davon aus, dass für eine nachhaltige Lösung die energietechnischen Fragen mit städtebaulichen Fragen zusammen behandelt werden müssen, um reduktionistische Fehlleistungen wie etwas die Prädominanz der Verkehrsplanung in der verkehrsgerechten Stadt der 1960er Jahre zu vermeiden.

Eine ausführliche Darstellung des Projekts, das von Prof. Christoph Mäckler gemeinsam mit Michael Kaune und Markus Motz am Institut für Stadtbaukunst wird, ist soeben in der aktuellen mundo, die sich dem Thema "Zukunftsstadt" widmet, erschienen.

 

Dortmunder Absolvent gehört zu den neun ausgewählten deutschen Finalisten beim BDA-SARP-Award 2015

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22.06.2015 – Florian Gast gehörte mit seiner Masterarbeit "Stadtbad an der Ringstraße in Köln", betreut durch Prof. Christoph Mäckler (Lehrstuhl Städtebau), zu den exzellenten Absolventen, die beim BDA-SARP-Award 2015 für die finale Juryrunde ausgewählt wurden und am Workshop in Warschau teilnehmen durften.

Der BDA-SARP-Award zeichnet jährlich eine herausragende Abschlussarbeit im Fach Architektur aus. Darüber hinaus arbeiten die besten deutschen und polnischen Absolventen in einem dreitägigen Workshop zusammen. 18 aus allen Nominierungen der Hochschulen ausgewählte Finalisten – jeweils neun Absolventen beider Länder – nahmen dieses Jahr in Warschau teil. Die beiden Verbände möchten mit diesem Preis junge Architekten fördern und den Dialog zwischen jungen polnischen und deutschen Architekten stärken. Abschließender Höhepunkt des Zusammentreffens war die Preisverleihung am 15. Juni 2015. Der Präsident des BDA, Heiner Farwick, SARP-Präsident Mariusz Scisło sowie Claas-Dietrich König aus dem Kulturreferat der Deutschen Botschaft in Polen vergaben die Auszeichnungen.

Die Fakultät gratuliert den Preisträgern und allen Finalisten zu dieser besonderen Auszeichnung!

 

Innovation zum Anfassen: Lehrstuhl Stahlbau mit Forschungsergebnissen auf dem Innovationstag Mittelstand des BMWi in Berlin

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22.06.2015 – Mit einer Leistungsschau "im Grünen" präsentierten sich am 11. Juni 2015 rd. 300 Austeller aus ganz Deutschland unterschiedlichster Branchen auf dem 22. Innovationstag Mittelstand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) in Berlin. Im Zentrum des Interesses standen neuartige Produkte, Verfahren und Dienstleistungen unterschiedlichster Technologiebereiche und Branchen, deren Entwicklung vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) finanziell unterstützt wurde. Der Lehrstuhl Stahlbau der TU Dortmund war auf dem Gemeinschaftsstand der Forschungsvereinigung Stahlanwendung e.V. und dem Gemeinschaftsausschuss Verzinken e.V. vertreten. Die Stahlindustrie und die Verzinkungsindustrie stellten dort ihre innovativen Forschungsergebnisse zum Einsatz der Feuerverzinkung im Stahl- und Verbundbrückenbau aus, die federführend am Lehrstuhl Stahlbau erzielt und im Jahr 2014 mit dem Otto von Guericke-Preis ausgezeichnet wurden. Hierfür wurden Großexponate gebaut und umfangreiches Informationsmaterial bereitgestellt. Auf diesem Weg konnten den Besuchern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft die Vorzüge dieser nachhaltigen Bauweise praxisnah verdeutlicht werden. Ein Nachfolgeprojekt zur "Ermüdungsfestigkeit von feuerverzinkten Verbunddübelleisten" läuft aktuell in Kooperation mit der RWTH Aachen.

In 22 Jahren hat sich der Innovationstag zum attraktiven Treffpunkt für den Mittelstand entwickelt. Die Veranstaltung „im Grünen“, die 1994 mit 20 Ausstellern begann, hatte in diesem Jahr über 1.700 Besucher, darunter 25 Mitglieder des Deutschen Bundestages (MdB) und zahlreiche Vertreter aus Bundes- und Landesministerien. So informierte sich unter anderem auch Matthias Machnig, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, umfassend bei Prof. Ungermann über die Vorteile der neuartigen und nachhaltigen Bauweisen (Foto). Er diskutierte mit Forschern und Industrievertretern über den Einsatz von feuerverzinkten Stahl- und Verbundbrücken als Lösung der aktuellen Herausforderungen im Brückenbau. Er zeigte sich beeindruckt von den wirtschaftlichen Vorzügen dieser Bauweise. Es wurde deutlich, dass die verzinkte Ausführung von Brücken bereits bei den Erstkosten wirtschaftlicher als herkömmliche Beschichtungen ist. Die Lebenszykluskosten dieser Bauwerke können zusätzlich gesenkt werden sowie die externen Kosten, die z.B. durch Staus aufgrund von Wartungsarbeiten unter Betrieb der Brücke entstehen, um 20% reduziert werden können. Im Vergleich zu konventionellen Brückenbauweisen, kann durch den Einsatz der Feuerverzinkung zusätzlich eine Einsparung von 20% bei den CO2-Emissionen erreicht werden.

Die präsentierten Forschungsvorhaben wurden über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert. Neben dem Staatssekretär informierten sich zusätzlich eine Vielzahl weiterer Mitglieder des Bundestages über die Eigenschaften von feuer-verzinkten Stahl- und Verbundbrücken. Die Bauweise zeigte sich dabei als positiver Lösungsansatz für eine Vielzahl der an deutschen Bundesautobahnen, Landstraßen und kommunalen Straßen stehenden 120.000 Brückenbauwerke, von denen ein Großteil kurz- bis mittelfristig renovierungsbedürftig ist.

 

Ausstellung "Die Bedeutung der Dinge. Wissenspotenziale eines Baukunstarchivs"

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02.06.2015 – Die Ausstellung "Die Bedeutung der Dinge. Wissenspotenziale eines Baukunstarchivs", die am 11. Juni 2015 um 18 Uhr im Dortmunder U eröffnet wird, feiert das 20-jährige Bestehen des Archivs für Architektur und Ingenieurbaukunst NRW (A:AI) der TU Dortmund und präsentiert das Projekt "Planvoll", das anhand der Sammlungsbestände des A:AI innovative Modelle der objektbasierten Lehre entwickelt hat. Die Ausstellung findet an zwei Orten statt: auf dem Campus Stadt der TU Dortmund im U sowie in der Stadtkirche St. Reinoldi. In den Blick genommen werden auch Bauten auf dem Weg zwischen den zwei Standorten. Einen inhaltlichen Fokus bildet der Wiederaufbau der städtischen Hauptkirche St. Reinoldi nach dem Zweiten Weltkrieg. Verantwortlicher Architekt war Herwarth Schulte, dessen Nachlass im A:AI aufbewahrt wird. Den methodischen Fokus bilden die Erkenntniswege im Baukunstarchiv sowie die innovativen Lehrkonzepte verschiedener Fächer mit den "Dingen" des Archivs.

"Planvoll" wird im Rahmen der Initiative "SammLehr – an Objekten lehren und lernen" von der Stiftung Mercator gefördert. Das Projekt hat zwei Jahre lang Modelle und Methoden der Lehre mit den Objekten des A:AI in verschiedenen Disziplinen und Studiengängen erprobt, um die Universitätssammlung künftig fest in der Lehre zu verankern. Es geht von der methodischen Annahme aus, dass die Bedeutung der Sammlungsobjekte aus den sinnlich wahrnehmbaren Eigenschaften der Objekte entspringt. Es nutzt die universitätsweite Struktur der "Diversitätsdialoge in Studium und Lehre" und eröffnet den Dialog zwischen Studierenden der Architektur (Bauingenieurwesen, Städtebau) und Lehramtsstudierenden des Faches Kunst in den Bereichen Kunstgeschichte und Kunstdidaktik sowie Studierenden des Masterstudienganges Kulturanalyse und Kulturvermittlung, um so die Dialogfähigkeit zwischen verschiedenen Wissenschaftskulturen zu stärken. Die Projektleitung liegt bei Prof. Dr. Wolfgang Sonne (Lehrstuhl Geschichte und Theorie der Architektur) und Prof. Dr. Barbara Welzel (Lehrstuhl für Kunstgeschichte).

Die Ausstellung wird bis zum 5. Juli 2015 an den beiden Standorten Campus Stadt der TU Dortmund im U und in der Stadtkirche St. Reinoldi gezeigt.

 

Gastvortrag „Bauen für den Massenkonsum“ am 18. Mai 2015 um 12:00 Uhr

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08.04.2015 – Im Rahmen des Seminars Geschichte und Theorie der Architektur wird Dr. Olaf Gisbertz von der TU Braunschweig am 18. Mai 2015 um 12:00 Uhr (Raum 131, EG, GB I, Campus Süd) einen Vortrag zum Thema „Bauen für den Massenkonsum. Shopping Center der Boomjahre in der Bundesrepublik“ halten. Alle interessierten Studierenden und Lehrenden sind herzlich eingeladen.

 

Internationale Frühjahrsakademie Ruhr

Forum StadtbaukulturKLEIN

07.04.2015 – Am 27. April 2015 stand das Forum Stadtbaukultur Dortmund ganz im Zeichen der Internationalen Frühjahrsakademie Ruhr. Nach der Einführung durch den Dekan Prof. Wolfgang Sonne berichteten die Vertretungsprofessoren Olaf Schmidt und Michael Schwarz: Den Gedanken, die eigene Stadt und ihre Baukultur mit internationalem Blick zu betrachten, zum Gegenstand der kritischen Auseinandersetzung von Architekturstudierenden und ihren europaweit tätigen Professorinnen und Professoren zu machen, haben die beiden Dortmunder Architekten Olaf Schmidt und Michael Schwarz als Vertretungsprofessoren des Lehrstuhls Gebäudelehre an der TU Dortmund 2012 in Venedig anlässlich der dortigen und tradierten Sommerakademie gefasst. Nach den ersten Durchgängen in den Jahren 2013: „Die B1“ und 2014: „Der Wall“ haben sie auch in diesem Frühjahr die erfolgreiche Reihe unter dem Titel „Der Hellweg“ in den Räumen des ehemaligen Museums am Ostwall fortgesetzt. Gemeinsam mit dem Politecnico di Torino, der Technischen Universiteit Eindhoven und der Kunstakademie Düsseldorf wurde in einem Workshop der Hellweg im Dortmunder Innenstadtbereich als städtischer Raum analysiert und interpretiert. Zusammen mit Prof. Silvia Malcovati aus Turin, Prof. Christian Rapp aus Eindhoven und Prof. Max Dudler aus Düsseldorf führten die international tätigen Lehrstühle die Ergebnisse der Bestandsaufnahmen zu verschiedenen, im Vorfeld definierten Themen, zusammen und leiteten aus den persönlichen und mitunter ganz neuen Sehweisen mögliche städtebauliche Interventionen sowie architektonische Reaktionen für den Raum und seine einzelnen Orte ab.

 

Erneut Dortmunder Architekturstudent Preisträger beim BDA Masters

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02.12.2014 – Zum siebten Mal vergab der Bund Deutscher Architekten BDA, Landesverband NRW, am letzten Donnerstag, den 27.11.2014, seinen Studienpreis – den BDA Masters. Insgesamt sind in diesem Jahr 27 Arbeiten des WS 2013/14 und des SS 2014 von allen teilnahmeberechtigten Hochschulen in Nordrhein-Westfalen eingereicht worden. Die Jurysitzung fand an der Hochschule Bochum, Fachbereich Architektur statt. Zu den fünf Preisträgern gehört Philip Dörge, der mit seiner hervorragenden Bachelorarbeit „Dortmund II – Bunker in der Ruhrallee“, die am Lehrstuhl Grundlagen der Architektur von Prof. Wouter Suselbeek und Stéphane Lippitsch betreut wurde, die Jury überzeugen konnte. In der Jurybeurteilung heißt es: „Die Arbeit zeichnet sich aus durch die spannungsvolle Komposition aus dem flachen Bauvolumen des bestehenden Hochbunkers und dem Klosterwohnturm. Die Gebäudekomposition besetzt den Ort selbstbewusst und tritt in einen Dialog mit der angrenzenden Bebauung.“

Die Fakultät gratuliert Herrn Dörge zu dieser Auszeichnung! Die Jurybeurteilungen und Fotos der preisgekrönten Arbeiten sind auf der Homepage des BDA Landesverband NRW hinterlegt.

 

Recycle Ostwall 7: Doppelausstellung 6. Dezember 2014 – 1. Februar 2015

Recycle Ostwall

02.12.2014 – Der Lehrstuhl Geschichte und Theorie der Architektur GTA ist Mitveranstalter einer Doppelausstellung im Alten Museum am Ostwall. Um die zukünftige Nutzung oder den Abriss des seit einigen Jahren leer stehenden Hauses wird bekanntermaßen seit Längerem gestritten. Die Kultur des Umnutzens und Umbauens steht im Zentrum der aktuellen Veranstaltung. Muck Petzet forderte 2012 auf der Architekturbiennale in Venedig das Selbstverständnis der Architektenschaft heraus: Könnte es sein, dass der geringstmögliche Eingriff der beste ist? Unter dem Titel „Reduce, Reuse, Recycle“ präsentierte der Deutsche Beitrag zur 13. Architektur-Biennale in Venedig 16 ausgewählte Architekturen, die sich durch einen affirmativen Umgang mit alltäglichen Situationen auszeichnen und zugleich für beispielhafte Umbaustrategien stehen. Der besondere Fokus liegt dabei auf dem Wert der „Ressource Architektur“, den der Bestand als Grundlage für die Gestaltung der Zukunft darstellt. Exemplarisch sei der Umbau eines Hörsaalgebäudes an der Universität Erlangen-Nürnberg genannt, mit dem die Vertretungsprofessoren des Lehrstuhls Baukonstruktion Ansgar und Benedikt Schulz die strukturelle Schönheit des Altbaus als Basis für eine behutsame Erweiterung und Neuinterpretation des Bestands definieren.

Seiner Ausstellung fügt er nun das Haus am Ostwall mit seiner Umbaugeschichte als neues Beispiel hinzu. Genau diese Umbaugeschichte ist das Thema der zweiten Ausstellung, einer Kooperation des Lehrstuhls mit der Landesinitiative Stadtbaukultur NRW 2000, dem Veranstalter. Hier werden Forschungsergebnisse aus Sonja Hnilicas Buch Das Alte Museum am Ostwall. Das Haus und seine Geschichte (Klartext Verlag 2014, ISBN: 978-3-8375-1307-3) als Parcours durch das Haus aufbereitet.
Wir laden herzlich ein zur Ausstellungseröffnung am 5. Dezember um 18:30 Uhr im Alten Museum am Ostwall in Dortmund.

 

Die erste Dortmunder Architekturausstellung von 1976 im Dortmunder U

DAA 1976

02.12.2014 – Anlässlich ihres 40-jährigen Jubiläums zeigt die Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen die 1. Dortmunder Architekturausstellung, die der Fakultätsmitbegründer Josef Paul Kleihues 1976 im Museum am Ostwall realisiert hat. In dieser Ausstellung wurden die damals kommenden Stars der internationalen Architektur erstmals in Deutschland ausgestellt und leiteten damit eine Wende im Architekturdiskurs in Deutschland ein. Im Dortmunder U werden nun aus den Beständen des A:AI Archiv für Architektur und Ingenieurbaukunst NRW der TU Dortmund die alten Ausstellungstafeln wieder gezeigt - und damit ein Stück Architekturgeschichte Dortmunds und der Welt.

Die Ausstellung ist noch bis zum 4. Januar 2015 zu sehen.

 

Die Fakultät feiert 40 Jahre Dortmunder Modell Bauwesen

Festakt

02.12.2014 – Die Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen feierte am 27. November 2014 mit einem internationalen Symposium und einem Festakt ihr 40-jähriges Bestehen. Unter der Überschrift „Die Geburt der Architektur aus dem Geist der Konstruktion“ widmeten sich Referentinnen und Referenten von der Harvard University, der ETH Zürich und verschiedenen deutschen Hochschulen, darunter Antoine Picon, Ulrich Pfammater, Klaus D. Kapellmann, Meinhard von Gerkan, Victor Schmitt, Mike Schlaich und Dietmar Eberle, dem Zusammenspiel von Architekten und Ingenieuren sowie den Problemen der heutigen Baukultur. In der abschließenden Podiumsdiskussion, moderiert von Aita Flury, beschäftigten sich Petra Kahlfeldt, Jan Kleihues, Arno Lederer, Heinrich Schnetzer, Werner Sobek und Gesine Weinmiller mit der Frage, wie sich die Baukultur in Zukunft gestalten soll. Das seit der Gründung 1974 durch die Architekten Harald Deilmann und Josef Paul Kleihues sowie die Bauingenieure Stefan Polónyi und Hermann Bauer in Dortmund praktizierte integrierte Ausbildungsmodell aller am Baugeschehen Beteiligten kann hier richtungsweisend sein.

Beim anschließenden Festakt würdigten auch Prorektorin Barbara Welzel, Oberbürgermeister Ulrich Sierau und Staatssekretär Michael von der Mühlen sowie die Alumni Andreas Iding, Annette Hillebrandt, Manfred Curbach und Ursula Holthaus-Sellheier den interdisziplinären Ansatz und das projektorientierte Studium im Dortmunder Modell Bauwesen. Den eindrucksvollen Abschluss der Feierlichkeiten bildeten die Vorträge des Gründungsvaters Stefan Polónyi sowie des Bundesministers a.D. Klaus Töpfer.

 

Carbón y Acero - Internationaler Studierenden-Workshop zu Gast im SANAA-Gebäude

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03.11.2014 – Unter dem Titel „Carbón y Acero - Kohle und Stahl“ fand auf dem Gelände der Zeche Zollverein vom 22. bis 24.10.2014 ein internationaler Architektur-Workshop von Studierenden der Technischen Universität Dortmund und der Argentinischen FADU (Fakultät für Architektur Design und Urbanismus) aus Buenos Aires statt. Thematisch im Mittelpunkt stand dabei die Nach- und Umnutzung industriekultureller Strukturen und der unterschiedliche Umgang mit diesen in den jeweiligen Ländern. Neben der Besichtigung herausragender Projektbeispiele auf dem Gelände der Zeche Zollverein und in der weiteren Umgebung wurde im Rahmen der Workshop-Arbeit die Vielfalt möglicher Umnutzungsstrategien in internationalen Teams anhand von beispielhaften Entwürfen untersucht. Für die Bereitstellung der Räumlichkeiten im SANAA-Gebäude durch die Folkwang Universität und die freundliche und zuvorkommende Unterstützung der Beschäftigten des Bereichs Industrial Design sei an dieser Stelle von Seiten der Organisatoren herzlichst gedankt. Lehrstuhl Baukonstruktion, Prof.-Vertr. Ansgar und Benedikt Schulz

 

Master-Studierende der Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen gewinnen den 3. MUC Real Estate Award

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13.10.2014 – Ein interdisziplinäres Team aus fünf Studierenden der Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen der TU Dortmund hat den 3. Real Estate Award des Flughafens München gewonnen und sich gegen 12 andere Universitäten und Hochschulen durchgesetzt; die feierliche Preisverleihung fand auf der Expo Real in München statt. Der Jubel der Studierenden Linda Sehlbach, Anna Wortmann, David Hüßler und Dag Ortkrass (alle Masterstudiengang Bauprozessmanagement und Immobilienwirtschaft) sowie Marius Schreilechner (Masterstudiengang Architektur und Städtebau) war groß, als sie den mit 5.000 Euro dotierten ersten Preis des 3. MUC Real Estate Awards entgegen nahmen. Gemeinsam mit Herrn Professor Dr. Ivan Čadež und der Betreuerin Eva-Maria Heinendirk vom Lehrstuhl Immobilienwirtschaft und Bauorganisation freuten sie sich über den Sieg bei der ersten Teilnahme an diesem internationalen Wettbewerb. Der zweite Platz wurde an die Universität Innsbruck vergeben, Platz 3 ging an die Technische Hochschule Nürnberg. Den Sonderpreis für ökologische Belange erhielt die TU Wien.

Der Flughafen München lobt den MUC Real Estate Award bereits zum dritten Mal aus. Dabei entwickeln Studierende in interdisziplinären Teams aus Architekten und Ingenieuren mit Schwerpunkt Immobilienwirtschaft ein umfassendes Planungs- und Projektentwicklungskonzept für ein vorgegebenes Areal auf dem Flughafen München; in diesem Jahr war das Areal rund um den Besucherpark Gegenstand der Arbeit. Die Studierenden entwarfen ein Konzept, dass die Anforderungen der verschiedenen Nutzungen wie Health, Wellness, Event und Sport unter Berücksichtigung der E-Mobilität miteinander verbindet. Die hochkarätige, interdisziplinäre Jury war von der Arbeit der Dortmunder Studierenden angetan, da neben dem Entwurf insbesondere das gelungene Marketingkonzept sowie das professionelle Wirtschaftlichkeitsmodell und der Business Plan die Jury überzeugen konnten.

Wir freuen uns, dass die Ausbildung im Rahmen des Dortmunder Modells erfolgreiche Basis für diese hervorragende Arbeit war und gratulieren den Studierenden der Fakultät sehr herzlich.

 

Otto von Guericke Preis 2014 für den Lehrstuhl Stahlbau

OvG-Preisverleihung

13.10.2014 – Sanierungsstau bei Brücken: Bundesweit sind viele Bauwerke so marode, dass sie nur eingeschränkt befahrbar sind. Sperrungen und kilometerlange Verkehrsstaus sind die Folge. Farben und Lacke schützen Stahl- und Verbundbrücken vor Korrosion. Nach rund 25 bis 30 Jahren müssen diese Beschichtungen jedoch mit hohem finanziellem Aufwand erneuert werden. Die Ingenieure Peter Lebelt vom Institut für Korrosionsschutz Dresden, Dennis Rademacher von der Technischen Universität Dortmund und Fabian Simonsen von der Staatlichen Materialprüfungsanstalt Darmstadt haben ein Verfahren entwickelt, das es ermöglicht, die Feuerverzinkung im Brückenneubau anzuwenden. Sie garantiert einen langlebigen, wartungsfreien und robusten Korrosionsschutz von 100 Jahren. Das entspricht der rechnerischen Lebensdauer einer Brücke.

Die AiF Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen würdigte diese Innovation mit dem Otto von Guericke-Preis 2014. Er wurde dem Forscherteam in einer Festveranstaltung anlässlich des 60jährigen Bestehens der AiF in Berlin am 8. Oktober verliehen. Die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung wird alljährlich für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) vergeben. Die vorwettbewerbliche IGF wird im Innovationsnetzwerk der AiF und ihrer 100 Forschungsvereinigungen organisiert und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit öffentlichen Mitteln gefördert.

Im Rahmen des ausgezeichneten IGF-Vorhabens, das die AiF-Forschungsvereinigungen Stahlanwendung, Gemeinschaftsausschuss Verzinken und Deutscher Ausschuss für Stahlbau koordiniert hatten, erbrachten die Wissenschaftler erstmals den bauingenieursmäßigen Nachweis, dass feuerverzinkte Stahlbauteile auch bei zyklisch belasteten Konstruktionen sicher eingesetzt werden können. Im Mittelpunkt ihrer interdisziplinären Untersuchungen standen zum einen Simulationen, zum anderen experimentelle Untersuchungen. „Wir haben darüber hinaus durch viele Experimente festgestellt, dass feuerverzinkte Brücken auch unter dynamischer Verkehrsbelastung enorme ökologische und ökonomische Vorteile gegenüber klassisch beschichteten Brückenbauwerken bieten.“, erklären Lebelt, Rademacher und Simonsen. Zusätzlich konnten sie durch Bauteilproben, die an Brücken ausgelagert wurden, klimatische Einflussfaktoren bestimmen. Die Daten bildeten eine weitere Grundlage bei der Bewertung von Korrosionsbelastungen. Die Ergebnisse bestätigen, dass Zinküberzüge einen Korrosionsschutz von 100 Jahren gewährleisten können. Mit dem Bau der ersten feuerverzinkten Stahlverbundbrücke im Zuge der Erweiterung der A44 Kassel-Erfurt werden bereits im laufenden Jahr die erarbeiteten wissenschaftlichen Forschungsergebnisse unmittelbar in die Praxis umgesetzt.

 

Ende der Diplomstudiengänge

Baustellenschild AVZ

25.09.2014 – Zum 30.09.2014 enden an der Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen die beiden Diplomstudiengänge Architektur und Städtebau sowie Bauingenieurwesen. Eingeführt wurden sie vor genau 40 Jahren zum WS 1974/75 mit der Gründung der damaligen Abteilung Bauwesen an der noch jungen Universität Dortmund. Mit der Bologna-Erklärung aus dem Jahre 1999 wurde beschlossen, bis zum Jahr 2010 zweistufige und modularisierte Studiengänge im europäischen Raum einzuführen – an unserer Fakultät wurden die Bachelorstudiengänge zum WS 2007/08 eingeführt, die konsekutiven Masterstudiengänge folgten zum WS 2010/11. Die Umstellung von Diplom auf den Bachelor/Master – und das zeigte sich erst nach einigen Semestern Erfahrung mit den neuen Studiengängen – konnte nicht wie einst gedacht 1:1 erfolgen. Und so arbeitet die Fakultät noch heute an der Verbesserung der Studienverläufe und –inhalte in ihren Bachelor- und Masterstudiengängen. Das Dortmunder Modell Bauwesen, die gemeinsame Ausbildung von Studierenden der Architektur und des Bauingenieurwesens, ist und bleibt dabei seit der Gründung der Fakultät vor 40 Jahren zentrales Element.

 

Studierende entwerfen Tribüne für Landgestüt

Henstparade

24.09.2014 – Warendorf. Mehr Komfort für die Besucher der Hengstparaden im NRW-Landgestüt in Warendorf – das könnte schon bald Realität werden. Studierende der Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen der Technischen Universität Dortmund haben sich der Thematik angenommen und am Rande der Hengstparade am Sonntag ihre Entwürfe für einen Neubau beziehungsweise Umbau der Zuschauerplätze rund um den Paradeplatz präsentiert. Die Betreuung der Studierenden erfolgte durch den Lehrstuhl Baukonstruktion, Vertretungsprofessoren Ansgar und Benedikt Schulz.

 

Pressekonferenz und Buchpräsentation: Das Alte Museum am Ostwall. Das Haus und seine Geschichte

Museum am Ostwall- Hnilica - Klartext

18.09.2014 – Anlässlich einer Buchneuerscheinung veranstaltet der Lehrstuhl Geschichte und Theorie der Architektur (GTA) gemeinsam mit dem Klartext Verlag Essen eine Pressekonferenz. Sonja Hnilica, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Geschichte und Theorie der Architektur, hat die Baugeschichte des Alten Museums aufgearbeitet und stellt diese umfassend und erstmalig in der Neuerscheinung „Das Alte Museum am Ostwall. Das Haus und seine Geschichte“ zusammen. Sie kommt zu dem Schluss, dass es ein großer Fehler wäre, das Haus aufzugeben und scheint damit den Nerv der Bevölkerung zu treffen – und belegt dies aus der Baugeschichte heraus. Das Dortmunder Museum am Ostwall war als Ort der Gegenwartskunst europaweit bekannt. Gründungsdirektorin Leonie Reygers holte die weite Welt in die vom Bombenkrieg verwüstete Industriestadt. Das Museumsgebäude, das Reygers 1949–1957 aus einer Kriegsruine aufbaute, erscheint als typischer Nachkriegsbau. Doch gehört es gleichzeitig zu den ältesten öffentlichen Bauwerken der Dortmunder Innenstadt. Das Haus wurde 1872–1875 als Königliches Oberbergamt errichtet und 1911 zum städtischen Museum umgebaut.

Ein spannendes und aktuelles Thema, das am 30.09.2014 um 11.00 Uhr im Haus Landeskirchlicher Dienste, Olpe 35, in Dortmund vorgestellt wird.

 

"Die Stadt zuerst!" - Kölner Erklärung zur Städtebau-Ausbildung

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09.07.2014 – Städtebau ist geprägt von sozialen, ökonomischen, ökologischen, historischen, technischen und architektonischen Aufgaben. In diesem umfassenden Sinne existiert heute in der Bundesrepublik keine Städtebauausbildung. Stattdessen werden die einzelnen Aufgaben des Städtebaus in so unterschiedlichen Studiengängen wie Architektur, Stadtplanung, Raumplanung und Bauingenieurwesen getrennt voneinander gelehrt. Damit fehlt in der heutigen Praxis die vormals vorhandene umfassende Kompetenz des Städtebauers!

Um einen Prozess der Ausbildungsreform in Gang zu setzen, kamen auf Initiative von Peter Zlonicky und Christoph Mäckler hochrangige Vertreter der Disziplinen Architektur, Stadt- und Raumplanung sowie Baugeschichte aus den Bereichen der Hochschullehre und der Stadtplanungsämter zusammen und verfassten gemeinsam die Kölner Erklärung.

Die gemeinsamen Verfasser und Unterzeichner sind: Dipl.-Ing. Franz-Josef Höing, Baudezernent Stadt Köln Prof. Christoph Mäckler, Deutsches Institut für Stadtbaukunst an der TU Dortmund Prof. Markus Neppl, KIT/Universität Karlsruhe Prof. Dr. Franz Pesch, Universität Stuttgart Prof. Dr. Wolfgang Sonne, Deutsches Institut für Stadtbaukunst an der TU Dortmund Prof. Ingemar Vollenweider, TU Kaiserslautern Prof. Kunibert Wachten, RWTH Aachen Prof. Jörn Walter, Oberbaudirektor Freie und Hansestadt Hamburg Prof. em. Peter Zlonicky, TU Dortmund

 

„Bibliotheken für Lehre und Forschung“ – Übernahme der Nachlassbibliothek von Dr.-Ing. Paulhans Peters durch das Archiv für Architektur und Ingenieurbaukunst NRW (A:AI) an der TU Dortmund

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11.02.2014 – „Eine bessere Wissensvermittlung ist (…) nicht nur eine Frage der besseren Technik, sondern vor allem eine Frage der besseren Einsicht“, so schrieb Paulhans Peters, der als Chefredakteur der Zeitschrift „Baumeister“ jahrzehntelang den Architekturdiskurs in Deutschland prägte, 1969 in seinem Vorwort über Bibliotheksbauten, Bestandsaufstellung und deren Zugänglichkeit. Diesem Gedanken folgend, konnte 2012 die private Nachlassbibliothek mit über 3.000 Büchern, Broschüren und Fachzeitschriften des 2011 verstorbenen Architekten und Architekturkritikers dank einer großzügigen Schenkung der Witwe, Dr.-Ing. Ursula Henn (München), für das Archiv für Architektur und Ingenieurbaukunst NRW (A:AI) gewonnen werden. In enger Kooperation mit der Bibliothek Architektur und Bauingenieurwesen der TU Dortmund erfolgte zunächst eine Sichtung des Bestandes. Mit der Neuaufstellung und die Aufnahme in den Katalog der Universitätsbibliothek ist die Nachlassbibliothek nun erstmalig für die Lehre und Forschung zugänglich.

 

Dortmunder Modell Bauwesen erhält Würdigung

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11.02.2014 – Bei dem Wettbewerb „competition online – die innovativsten Projekte, die kreativsten Fakultäten“ hat die Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen mit ihrem Lehrkonzept, dem Dortmunder Modell Bauwesen, eine Würdigung erhalten. Insgesamt wurden 52 Beiträge von Architektur- und Ingenieurfakultäten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz eingereicht. Vergeben wurden drei Preise, zwei Würdigungen und ein Projekt kam in die engere Wahl.

 

Umfangreiche Förderung für Forschungsprojekt zur Architektur der Spätmoderne

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31.01.2014 – Am 1. Februar 2014 startet an der Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen der Technischen Universität Dortmund das dreijährige Projekt „Welche Denkmale welcher Moderne?“ Es erforscht interdisziplinäre Bewertungsstrategien und partizipative Wege der Kommunikation und Aneignung des baulichen Erbes der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Wie wird die Architektur der Spätmoderne zum Denkmal? Welche Erwartungen und Konflikte sind damit verbunden? Wie kann das baukulturelle Erbe heute weiterentwickelt werden, ob man dieses nun als Denkmal oder als Dokument einer gescheiterten Vision betrachtet? Mit diesen Fragen beschäftigt sich ein vierköpfiges Team. „Welche Werte verbinden wir mit den Bauten dieser Zeit – und wie kann auch weniger Wertvolles sinnvoll weiterentwickelt werden? “, fasst Prof. Dr. Wolfgang Sonne, Lehrstuhl Geschichte und Theorie der Architektur, den Dortmunder Projektansatz zusammen.

 

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