Sprungmarken

Servicenavigation

Hauptnavigation

Sie sind hier:

Hauptinhalt

Aktuelle Hinweise

ERD24088

 

 

Die Stadt für morgen - Fachtagung in Frankfurt am Main vom 28. bis 30. Juni 2017

DIS-Logo_dunkel_Zh

26.06.2017 – Das Institut für Stadtbaukunst richtet vom 28. bis 30. Juni 2017 im Karmeliterkloster in Frankfurt am Main eine Fachtagung für Stadt­pla­ner und für Städ­te­bau poli­tisch Verant­wort­li­che sowie Archi­tek­ten mit dem Titel "Die Stadt für morgen - Die Entwick­lung von Stadt­quar­tie­ren" aus.

In vielen Stadt­ent­wick­lungs­pro­jek­ten lebt die Sied­lungs­ideo­lo­gie der Nach­kriegs­jahr­zehnte weiter: gleich­ar­tige Wohnun­gen, allsei­tige Beson­nung und Belüf­tung, mehr Grün­raum als Stra­ßen­raum, keine Tren­nung zwischen Öffent­lich und Privat. Kurz: Es fehlt das Verständ­nis für das, was Stadt ausmacht. Denn es reicht nicht, sich mit ökolo­gi­scher Nach­hal­tig­keit, ökono­mi­scher Mach­bar­keit, funk­tio­na­ler und sozia­ler Mischung für neuen urba­nen Wohnungs­bau zu beschäf­ti­gen; es muss auch unter­sucht werden, mit welchen städ­te­bau­li­chen und archi­tek­to­ni­schen Mitteln und Typen das allseits gewünschte Stadt­quar­tier errich­tet werden kann. Gegen­stand der Fach­ta­gung sind daher die elemen­ta­ren Stadt­bau­steine: der Block, der Hof, der Platz, die Straße und das Haus. Die Stadt­bau­steine im gemisch­ten Stadt­quar­tier werden den Teil­neh­mern der Tagung in Vorträ­gen und Diskus­si­ons­run­den von und mit einschlä­gi­gen Exper­ten nahe­ge­bracht. Darüber hinaus werden die kommu­na­len Steue­rungs­mög­lich­kei­ten, insbe­son­dere die Chan­cen der neuen Gebiets­klas­si­fi­ka­tion des „Urba­nen Quar­tie­res“ in der BauNVO erör­tert. Im Rahmen einer Exkur­sion werden anhand von Best Prac­tice Beispie­len in Frank­furt gelun­gene städ­te­bau­li­che Lösun­gen nach­ver­folgt.

 

"Aldo Rossi und die città analoga. Ein Kosmos von Analogien im Entwerfen" - Gastvortrag im Rahmen des Seminars Sommerakademie 2017 am 04.07.2017

Plakat Vortrag Henrike Schoper

20.06.2017 – Welchen Stellenwert hat der Begriff der Analogie im architektonischen Entwerfen? Kann man überhaupt ohne den für die Analogie charakteristischen Denkmodus in Ähnlichkeiten, Korrespondenzen und Vergleichen entwerfen? Mit seiner hypothetischen Konzeption einer città analoga gründete Aldo Rossi in den späten 1960er Jahren sein Architekturdenken auf den Modus der Analogie und suchte durch sie, Vergangenheit und Gegenwart, Kollektives und Individuelles, Logisches und Nichtlogisches in eine mögliche Entwurfsmethodik einzubinden. Während Rossi anfangs die Analogie als ein Phänomen versteht, das uns ermöglicht, vorgefundene architektonische Elemente und Formen auf kompositorischer Ebene neu zusammenzudenken, wandelt sich während seiner obsessiven Suche nach einer Entwurfsmethode sein Verständnis der Analogie grundlegend. Als ein mentaler Denkvorgang verstanden wird für Rossi das autobiografische Moment innerhalb der Entwurfsentscheidungen zum Schlüsselbegriff für die Wahl (scelta) architektonischer Entscheidungen. Henrike Schoper widmet sich in ihrem Vortrag der Entstehung und Herausbildung des hypothetischen Theoriegebäudes einer città analoga in Rossis Denken. Anhand der für die Biennale '76 in Venedig von Aldo Rossi, Bruno Reichlin, Fabio Reinhart und Eraldo Consolascio angefertigten Bildtafel La città analoga, eine mit vielfachen Bedeutungen aufgeladene und zugleich wunderbar rätselhafte Bildmanifestation, sollen exemplarisch und nachvollziehbar die programmatischen Inhalte und Deutungshorizonte seiner città analoga-Konzeption besprochen und Rossis Kosmos an Analogien im Entwerfen aufgezeigt werden.

Im Rahmen des vorbereitenden Seminars "Ein Schiff aus Stein“ für die Sommerakademie Venedig 2017 unter Leitung der Vertretungsprofessoren Olaf Schmidt und Michael Schwarz wird Dr. des. Henrike Schoper (Dresden) am 04.07.2017 um 18.00 Uhr in der Mittelzone im 1.OG GB II einen Vortrag zu "Aldo Rossi und die città analoga. Ein Kosmos von Analogien im Entwerfen“ halten. Interessierte sind herzlich eingeladen!

 

Bewerbung für den Bachelorstudiengang Architektur und Städtebau

Architektur

12.06.2017 – Ab sofort ist es möglich, sich online auf der Webseite der TU Dortmund für das 1. Fachsemester im Bachelorstudiengang Architektur und Städtebau zum Wintersemester 2017/18 zu bewerben. Der Studiengang ist zulassungsbeschränkt und unterliegt einem Orts-NC. Die Bewerbung muss bis spätestens zum 15. Juli 2017 unter www.tu-dortmund.de (Studierende - Bewerbung - Online-Bewerbung)

Zusätzlich zur Bewerbung für das NC-Verfahren kann ab sofort der Motivations- und Eignungstest bearbeitet und auch bis spätestens zum 15. Juli 2017 eingereicht werden. Der Test muss zwingend absolviert werden, da er Einschreibvoraussetzung ist. Er ersetzt jedoch nicht die oben dargestellte und unabhängig vom Test durchzuführende Online-Bewerbung für das NC-Verfahren beim zentralen Studierendensekretariat der TU Dortmund!

 

Bewerbung für den Bachelorstudiengang Bauingenieurwesen

Bauingenieurwesen

12.06.2017 – Ab sofort ist es möglich, sich für das 1. Fachsemester im Bachelorstudiengang Bauingenieurwesen zum Wintersemester 2017/18 zu bewerben. Der Studiengang ist zulassungsbeschränkt und unterliegt einem Orts-NC. Die Bewerbung erfolgt über das Dialogorientierte Serviceverfahren der Stiftung für Hochschulzulassung. Über den unten stehenden Link gelangen Sie zur Registrierung und Bewerbung bei www.hochschulstart.de. Die Bewerbung muss bis zum 15. Juli 2017 erfolgen.

 

Dortmunder Absolvent zählt zu den Finalisten beim diesjährigen BDA-SARP-Award

Christopher_Palm_128219_Plan09

30.05.2017 – Der Bund Deutscher Architekten BDA und der polnische Architektenverband SARP haben den diesjährigen BDA-SARP-Award verliehen. Der bilaterale Nachwuchsförderpreis wird an Absolventen der Fachrichtung Architektur vergeben. Hauptpreis und 2. Preis gehen an Absolventinnen aus Aachen und Danzig. Der BDA-SARP-Award zeichnet jährlich herausragende Abschlussarbeiten im Fach Architektur aus. Darüber hinaus arbeiten exzellente deutsche und polnische Absolventen in einem dreitägigen Workshop zusammen. Die aus allen Nominierungen der Hochschulen ausgewählten Finalisten – jeweils neun Absolventen beider Länder – nahmen dieses Jahr an einem Workshop in Warschau teil. Die beiden Verbände möchten mit dem Preis junge Architekten fördern und den Dialog zwischen polnischen und deutschen Architekten stärken. Der BDA-SARP-Award steht unter der Schirmherrschaft von Bundesbauministerin Dr. Barbara Hendricks. Christopher Palm gehörte mit seiner Masterarbeit "Ein Haus für die Baukunst", die von Prof. Wouter Suselbeek am Lehrstuhl Grundlagen der Architektur betreut wurde, zu den herausragenden Absolventen, die für die finale Juryrunde ausgewählt wurden und nehmen den oben genannten Preisträgern am Workshop in Warschau teilnehmen durften. Herzliche Glückwünsche an Christopher Palm für diese hervorragende Leistung!

 

Hochschulpreis Holzbau für Lena Bramsiepe und den Lehrstuhl Baukonstruktion

Hochschulpreis Holzbau 2017-2

29.05.2017 – Zum zweiten Mal wurde der Hochschulpreis Holzbau an Studierende der Architektur und des Bauingenieurwesens vergeben. Die Jury würdigte drei Preisträger und verlieh zwei Anerkennungen. Die Preisverleihung war Teil der Verleihung des renommierten Deutschen Holzbaupreises 2017 am 23. Mai 2017 im Rahmen der LIGNA, der Weltleitmesse für die Forst- und Holzwirtschaft, in Hannover. Insgesamt wurde ein Preisgeld von 5.500 Euro an die ausgezeichneten Lehrstühle verteilt. Eine der drei Preisträgerinnen des von den Holzbau Deutschland Leistungspartnern ausgelobten Hochschulpreises Holzbau 2017 ist Lena Bramsiepe mit ihrem Entwurf „Wohlgefühl“, der am Lehrstuhl Baukonstruktion von den Professoren Ansgar und Benedikt Schulz betreut wurde. Mit seinem archaisch geformten Baukörper entwickelt dieses Gebäude zur psychotherapeutischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen über seine Fassade eine erstaunlich lebendige Leichtigkeit. Die schlüssige Organisation der einzelnen Geschosse und ihrer Erschließung über umlaufende Atriumgeschosse überzeugte die Jury. Die Fakultät gratuliert Frau Bramsiepe und dem Lehrstuhl Baukonstruktion zu diesem großartigen Erfolg!

 

Nachruf Jörg Fischer

IfB-B2_Joerg-Fischer

23.05.2017 – Die Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen trauert um ihren hoch geschätzten Mitarbeiter Jörg Fischer, der plötzlich und vollkommen unerwartet am 19. Mai 2017 verstorben ist. Herr Jörg Fischer war seit dem 2. Januar 2006 als Baufacharbeiter am Institut für Bauforschung beschäftigt. Seine Vorgesetzten, die Kolleginnen und Kollegen sowie auch die Studierenden, die mit Versuchen in der Experimentierhalle beschäftigt waren, werden ihn stets als überaus kompetenten, hilfsbereiten und immer gut gelaunten Mitarbeiter in Erinnerung behalten. Wir sind alle betroffen und sehr traurig. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie.

 

Achtung: aktualisierte Prüfungspläne online!

Achtung

19.05.2017 – Im Prüfungsplan für das Sommersemester haben sich einige Änderungen ergeben: Unter anderem findet die Klausur Baurecht I nicht am 16.08.2017 sondern am 18.08.2017 statt. Die Klausur Baubetrieb I/II konnte auf vielfachen Wunsch auf den 28.08.2017 verschoben werden, sodass sie nun nicht mehr am gleichen Tag wie die Bauphysik-Klausur stattfinden wird. Und die Klausur Öffentliches Baurecht wurde vom 05.09.2017 auf Freitag, den 08.09.2017 verlegt.

 

Erfolgreiche Auftaktveranstaltung des WPFs "Planen und Bauen mit BIM"

bb

18.05.2017 – Die zweite Vorlesungsreihe im Wahlpflichtfach „Planen und Bauen mit BIM“ startete mit der Auftaktveranstaltung „Digitalisierung im Baubereich“ erfolgreich in das Sommersemester 2017. Mit Unterstützung des RIF e.V. Institut für Forschung und Transfer konnten die Studierenden im Anschluss an die Vorlesung in der die heutigen Möglichkeiten von Digitalisierungsstrategien im Baubereich sowie mögliche Zukunftsszenarien erläutert wurden, diese auch hautnah erleben. Bei einem Ausflug in die „CAVE“ wurde das von den Studierenden erstellte Gebäudemodell aus dem ersten Teil des WPFs virtuell besichtigt; darüber hinaus wurden die Möglichkeiten der VR am Beispiel eines virtuellen Waldes und der Weltraumstation ISS erläutert. Auch hatten die Studenten die Möglichkeit, sich ein Bild der Chancen aber auch der Grenzen bei der Nutzung einer VR-Brille am Beispiel eines virtuellen Fabrikmodells zu machen. Wir möchten uns recht herzlich für die freundliche Unterstützung beim RIF e.V. Institut für Forschung und Transfer für einen sehr gelungenen Start in das Sommersemester bedanken und freuen uns auf ein innovatives WPF mit spannenden Vorlesungen.

 

Neuauflage Urbanität und Dichte

978386922416_Shop_1024x1024

17.05.2017 – In der Geschichtsschreibung über den Städtebau im 20. Jahrhundert dominieren funktionalistische beziehungsweise avantgardistische Modelle der Stadtauflösung. Der vorliegende Titel stellt dagegen Projekte vor, die das Ideal einer dichten und urbanen Stadt zum Ziel hatten. Anhand von Plänen, Anlagen und Theorien von dichten und urbanen Städten des 20. Jahrhunderts werden Beispiele des Städtebaus analysiert und hervorgehoben, die bislang eher als Randphänomene bewertet wurden – Konzepte, die sich im Wesentlichen durch Funktionsmischung, soziale Offenheit, öffentliche Räume, städtische Architektur und Stadtkultur auszeichnen. Aus dieser Neubewertung ergibt sich auch für aktuelle Planungen die Möglichkeit, anders auf historische Beispiele zurückzugreifen und andere, den heutigen Bestrebungen nach Urbanität und Dichte besser entsprechende Beispiele als 'best practice'-Modelle zur Verfügung zu haben.

Aufgrund der großen Resonanz wurde das von Wolfgang Sonne 2014 veröffentlichte und zwischenzeitlich vergriffene Buch neu aufgelegt und außerdem ins Englische übertragen. Anlässlich der Neuauflage entstand ein Radiointerview mit Prof. Wolfgang Sonne, das am 21. April in WDR Mosaik gesendet wurde. Es kann hier nachgehört werden: http://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr3/wdr3-mosaik/audio-wie-wird-aus-wohnhaeusern-stadt-100.html

 

Neuerscheinung: Welche Denkmale welcher Moderne? Zum Umgang mit Bauten der 1960er und 70er Jahre

id-978-3-86859-443-0_welchedenkmale

15.05.2017 – Noch immer gelten Kirche, Schloss und Fachwerkhaus als Inbegriff des Baudenkmals. Doch wie steht es mit Großwohnsiedlungen, Einkaufszentren oder Campus-Unis? Seit gut zwei Jahrzehnten nimmt die Denkmalpflege in ganz Europa die Bauten der Jahre zwischen 1960 und 1980 verstärkt in den Fokus. Dennoch bleiben sie ein schwieriges Erbe: oft zu groß, schwer zu nutzen und in schlechtem Zustand. So droht die Architektur einer ganzen Generation zu verschwinden, bevor sich die Gesellschaft ihrer potenziellen historischen oder künstlerischen Bedeutung bewusst werden konnte. Welche Werte und Wahrnehmungen knüpfen sich an die Architektur der späten Moderne? Mit welchen Begründungen und Inventarisationsstrategien gelangen Bauten dieser Zeit auf die Denkmallisten? Diesen Fragen geht der im Jovis Verlag erschienene Band erstmals im europäischen Vergleich und in interdisziplinärer Perspektive nach. Eine Sammlung von Fallbeispielen ergänzt den Einblick in die Denkmaldebatten um die Spätmoderne.

Das Buch mit Beiträgen von Simone Bogner, Frank Eckardt, Alistair Fair, Katja Hasche, Sonja Hnilica, Torben Kiepke, Marieke Kuipers, Tino Mager, Hans-Rudolf Meier, Carsten Müller, Ingrid Scheurmann, Wolfgang Sonne, Elisabeth Timm, Bianka Trötschel-Daniels, Regina Wittmann und Agnieszka Zabłocka-Kos dokumentiert die Ergebnisse des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Verbundprojektes „Welche Denkmale welcher Moderne? Erfassen, Bewerten und Kommunizieren des baulichen Erbes der 2. Hälfte des 20. Jahrhundert“, das der Lehrstuhl Geschichte und Theorie der Architektur (GTA) der TU Dortmund in Zusammenarbeit mit der Bauhaus-Universität Weimar in den letzten Jahren bearbeitet wurde.

 

Kommen.Bleiben.Gehen - Vortrag von Prof. Christoph Mäckler am 23. Mai 2017

Plakat SS2017

15.05.2017 – Im Rahmen der Vortragsreihe Kommen.Bleiben.Gehen wird Prof. Christoph Mäckler (Lehrstuhl Städtebau) am 23. Mai um 18:00 Uhr in der Mittelzone 1.OG, GB II einen Vortrag zum Thema "Stadtweiterbau, Stadtumbau, Stadtneubau" halten. Im Anschluss wird zum Umtrunk eingeladen. Interessierte sind herzlich willkommen!

 

Deutsches Treppenmuseum Regensburg - Finissage am 18. Mai 2017

Poster A5 lang neu

04.05.2017 – Am 17. Mai wird um 18:30 Uhr die Finissage der Ausstellung der Masterarbeiten zum Thema "Deutsches Treppenmuseum Regensburg" im Untergeschoss des Historischen Salzstadel in Regensburg stattfinden. Die Masterarbeit wurde von den Professoren Ansgar und Benedikt Schulz (Lehrstuhl Baukonstruktion) im WS 2015/16 herausgegeben und betreut. Die Ergebnisse sind seit dem 17. März in Regensburg ausgestellt. Zur Finissage werden Christine Schimpfermann (Planungs- und Baureferentin der Stadt Regensburg) und Prof. Joachim Wienbreyer (Friedrich-Mielke-Institut für Scalalogie der OTH Regensburg) sprechen. Außerdem wird der Dokumentarfilm "Friedrich Mielke: Discipline and Passion, the Science of Stairs" von Stephan Trüby zu sehen sein. Interessierte sind herzlich eingeladen!

 

Kamineinweihung am Lehrstuhl Grundlagen und Theorie der Baukonstruktion

Plakat_Einweihung_Kamin_fett

25.04.2017 – Der Lehrstuhl Grundlagen und Theorie der Baukonstruktion hat im Sommersemester 2016 einen Wahlpflichschein mit dem Titel „Naturstein“ angeboten. In diesem Seminar sollte ein Natursteinkamin für den Dorischen Saal entworfen werden. Die Firma Mendiger Basalt hat dieses Vorhaben tagkräftig unterstützt. Die Exkursion zum Steinwerk, die Beratung durch Herr Krings und die Umsetzung mit Hilfe der Steinmetze von Mendiger Basalt haben dazu beigetragen, dass die Studierenden den Kamin im Dorischen Saal verwirklichen konnten. Am 25.04.2017 um 18:00 Uhr möchte der Lehrstuhl den Kamin gemeinsam mit den Studierenden und Herrn Krings einweihen. Prof. Gerhard Hausladen aus München wird hierzu einen Vortrag zum Thema "Kamin" halten. Wir freuen uns auf einen schönen Abend und laden alle herzlich ein!

 

Förderpreis der Stiftung Deutscher Architekten 2016: Anerkennung für Taina Puyn

Perspektive_Au+ƒen

19.04.2017 – Motivieren, inspirieren und gute Architekturkonzepte öffentlich präsentieren – das sind die Ziele des „Förderpreises“ der Stiftung Deutscher Architekten, der am 6. April im Haus der Architekten zum 16. Mal an angehende Architektinnen und Architekten verliehen wurde. Drei Preise und fünf Anerkennungen gingen an Absolventinnen und Absolventen der RWTH Aachen, der Peter Behrens School of Art in Düsseldorf, der msa münster und der TU Dortmund. „Wir brauchen begabte junge Menschen, die unsere gebaute Umwelt von morgen engagiert gestalten und planen“, erklärte der Vizepräsident der Architektenkammer NRW und Vorstandsmitglied der Stiftung, Klaus Brüggenolte, in seiner Begrüßung vor rund 150 Verfahrensbeteiligten, interessierten Kammermitgliedern und Gästen. Die Jury unter Leitung des Münsteraner Architekten Roland Bondzio lobte die ausgezeichneten Arbeiten als Beispiele für die planerische Auseinandersetzung mit gesellschaftlich relevanten Fragestellungen, die mit großer Analysetiefe, Fachkompetenz und Einfühlungsvermögen zu originellen Lösungsansätzen geführt hätten.

Taina Puyn, die ihre Masterarbeit "Stadtbibliothek Köln" am Lehrstuhl Gebäudelehre bei den Vertretungsprofessoren Olaf Schmidt und Michael Schwarz absolviert hat, erhielt eine Anerkennung. Im Juryurteil heißt es: "Eine Bibliothek im städtischen Kontext stellt eine klassische Entwurfsaufgabe in der Architekturausbildung dar. Die besondere Qualität der Arbeit von Frau Taina Puyn basiert daher nicht auf der Besonderheit der Aufgabe oder des gewählten Ortes in der Kölner Innenstadt, sondern vor allem in der handwerklichen Kompetenz der Verfasserin. Ihr gelingt eine klare und kraftvolle städtebauliche Setzung mit einer starken stadträumlichen Wirkung. Die Anmutung der dargestellten Innenräume überzeugt atmosphärisch und weist zugleich ein hohes Maß an Alltagstauglichkeit auf. Die Jury sieht in der Tiefe der Ausarbeitung eine große Qualität und gratuliert Frau Puyn sowie ihren Betreuern zu einer Anerkennung." Dem kann sich die Fakultät nur mit großer Freude anschließen!

 

Konferenz zur Schönheit und Lebensfähigkeit der Stadt No. 8

Rheingoldsaal KON

18.04.2017 – Die diesjährige Konferenz zur Schönheit und Lebensfähigkeit der Stadt No.8 des Instituts für Stadtbaukunst, die am 27. und 28. April 2017 in Düsseldorf (Rheinterasse, Joseph-Beuys-Ufer 33) stattfinden wird, steht unter dem Titel "Wie wird aus Wohnhäusern Stadt?". Wie auf allen Konferenzen wird auch dieses Mal Städtebau und Architektur der Stadt in Verbindung gesetzt, um das aktuelle Thema öffentlicher Raum in seiner Gestalt, seiner Nutzungs- und Funktionsmischung im Sinne von Quartiersbildung zu beleuchten. Hierzu werden neun Vorträge über Grundrissdispositionen, Nutzungen und Hausfassaden städtischer Wohnhäuser zu hören sein, die von Historikern, Architekten, Stadtplanern und Stadtbaudezernenten gehalten und anschließend diskutiert werden. Referenten sind: Gunther Adler, Staatssekretär BMUB; Prof. Dr. Ursula Gather, Rektorin der TU Dortmund; Barbara Ettinger-Brinckmann, Präsidentin der Bundesarchitektenkammer; Heiner Farwick, Präsident BDA Bund; Prof. Dr. Harald Bodenschatz, Berlin; Prof. Peter Zlonicky, München; Prof. Dr. Jörn Düwel, HCU Hamburg; Prof. Anna Jessen, TU Darmstadt; Prof. Dr. Georg Ebbing, HSRM Wiesbaden; Tim von Winning, Stadt Ulm; Prof. Thomas Will, TU Dresden; Prof. Arno Lederer, Stuttgart; Uwe Bodemann, Stadt Hannover uvm. Als Keyspeaker wird dieses Jahr der Fernsehmoderator Max Moor zu Gast sein.

 

WPF "Planen und Bauen mit BIM" startet in die 2. Runde

bim

12.04.2017 – Die erste Vorlesungsreihe im Wahlpflichtfach „Planen und Bauen mit BIM“, die mit einer hochschuloffenen Auftaktveranstaltung zu Beginn des Wintersemesters 2016/17 begann und zu der der Lehrstuhl Baubetrieb und Bauprozessmanagement zahlreiche Studierende sowie Vertreter aus der Baupraxis zu spannenden Vorträgen begrüßen durfte, wurde erfolgreich mit den Präsentationen der Gebäudemodelle der Teilnehmer im Rahmen eines Kolloquiums abgeschlossen. Nun geht es im Sommersemester in die 2. Runde, in der auf der Grundlage des Modells, weiterführende Inhalte wie die Management-Prozesse, rechtliche Themen sowie die nächsten Dimensionen (4D Termine, 5D Kosten) behandelt werden. Beginn ist am 21.04.2017 mit einer Einführungsveranstaltung sowie eines Besuchs der sogenannten „CAVE“ am RIF e.V. Institut für Forschung und Transfer. Hier werden die Teilnehmer des Wahlpflichtfachs hautnah ihr eigenes erstelltes Modell in der virtuellen Welt besichtigen und erleben.

Der Lehrstuhl Baubetrieb und Bauprozessmanagement möchte sich bereits vorab für die freundliche Unterstützung beim RIF e.V. Institut für Forschung und Transfer bedanken und freut sich auf eine spannende Vorlesungsreihe.

 

Semestereinführung Sommersemester 2017 am 18.04.2017 um 10:00 Uhr im HS 6

Plakat SS 2017

10.04.2017 – Die Semestereinführung für das Sommersemester 2017 wird am 18. April 2017 von 10:00 bis ca. 12:00 Uhr im Hörsaal 6 (HG I, Campus Süd) stattfinden. Im Anschluss werden die ersten Veranstaltungen und Vorstellungen der einzelnen Projekte und Seminare an den jeweiligen Lehrstühlen beginnen.

Zum Sommersemester gibt es ein paar Neuerungen: So wird die Klausur Baurecht I in beiden Bachelorstudiengängen ab sofort nach jedem Semester einmal angeboten und nicht wie bisher zweimal nur im Sommersemester. Die verpflichtend zu erbringenden Hausübungen in Stahlbau entfallen sowohl im Bachelor als auch im Master. Für Höhere Mathematik II wird wie auch bereits zum vergangenen Wintersemester in Höhere Mathematik I eine Studienleistung als Teilnahmevoraussetzung zur Klausur eingeführt. Der Objektentwurf im Master Architektur und Städtebau heißt nun Gebäudeentwurf. Außerdem gibt es wie zu jedem Semesterstart Änderungen in den WPF-Angeboten.

Die Stunden- und Prüfungspläne für das Sommersemester 2017 sowie aktualisierte Modulhandbücher und die neuen WPF-Kataloge finden Sie im Laufe der Woche im Download-Bereich.

Die Fakultät wünscht allen Studierenden und Lehrenden einen guten Start ins Sommersemester 2017!

 

Neue Juniorprofessur Ressourceneffizientes Bauen

1608_PRT_0_sw j

07.04.2017 – Zum Sommersemester 2017 begrüßen wir an der Fakultät ganz herzlich Frau Jun.-Prof. Dr.-Ing. Jutta Albus, die seit dem 1. April die Juniorprofessur Ressourceneffizientes Bauen innehat. Frau Albus studierte Architektur an der Technischen Universität Darmstadt und schloss dort 2003 mit dem Diplom bei Prof. Dörte Gatermann ab. Neben ihrer selbständigen Tätigkeit arbeitete sie als Architektin u.a. bei Santiago Calatrava LLC, bei Hamilton Associates, Goshow Architects in New York und bei AS&P Albert Speer & Partner in Frankfurt am Main. Seit 2009 war sie außerdem Akademische Mitarbeiterin bei Prof. Stefan Behling am Institut für Baukonstruktion der Universität Stuttgart. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in Vorfertigung und automatisierten Produktionstechnologien im Bauwesen. Zu diesem Thema promovierte sie auch gegen Ende des letzten Jahres. Frau Albus wird in der Lehre die Bereiche Baukonstruktion und Energie sowohl in der Architektur als auch im Bauingenieurwesen bereichern und nach und nach auch in die Pflichtlehre im Bachelor und Master Architektur und Städtebau eingebunden.

Wir freuen uns auf eine gute und erfolgreiche Zusammenarbeit!

 

Internationale Frühjahrsakademie 2017: Nordstadt-Modelle

Frühjahrsakademie neu

29.03.2017 – Architekturstudierende aus Dortmund, Potsdam, Turin und Eindhoven präsentierten bei der Abschlussveranstaltung der Internationalen Frühjahrsakademie am 23. März im Dortmunder U ihre Entwürfe für verschiedene Areale der Dortmunder Nordstadt. Unter dem Titel „Nordstadt-Modelle“ befassten sich rund 30 Studierende in acht Gruppen von der TU Dortmund, des Politecnico di Torino, der TU Eindhoven und der Fachhochschule Potsdam mit den Arealen Münsterstraße, Leopoldstraße und dem Burgtor. Von der neuntägigen Akademie profitieren nicht nur die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, sondern auch die Stadt Dortmund, die wie in allen vorherigen Durchgängen auch an der Vorbereitung beteiligt war und über die Resultate informiert wird. Thematisch eng verknüpft mit der diesjährigen Frühjahrsakademie hatten sich Architekturstudierende der Fakultät zurvor bereits ausführlich mit dem Areal nördlich von Arbeitsamt, Musikschule und Feuerwache in der Dortmunder Nordstadt auseinandergesetzt. Die Internationale Frühjahrsakademie wird seit 2013 von den Vertretungsprofessoren Olaf Schmidt und Michael Schwarz, Lehrstuhl Gebäudelehre, organisiert und durchgeführt.

 

Architektenforum 2017 - Bauphysik und Energieeffizienz am 15.03.2017

Bild 5

13.03.2017 – Am 15. März 2017 findet in Dortmund im großen Saal des Casinos Hohensyburg zum siebten Mal das „Architektenforum“ als eine der größten regelmäßigen Fachveranstaltungen zum Thema „Bauphysik und Energieeffizienz“ im deutschsprachigen Bereich statt. Auch in diesem Jahr haben die Veranstalter Saint Gobain (mit ihren Marken Rigips, Isover, Weber, Rigips) und das ortsansässige Bauphysikbüro ENOTherm GmbH wieder potente Vertreter aus Forschung und Wirtschaft als Referenten eingeladen. Durch das Programm des Tages, das thematisch wie immer ganz nahe am Puls der bauphysikalischen Entwicklungen bleibt, führt wie auch in den Jahren zuvor Prof. Dr. Willems vom Lehrstuhl Bauphysik und Technische Gebäudeausrüstung der Technischen Universität Dortmund. Fachlich eröffnet wird das Architektenforum mit Vorträgen zu einem komplexen Themenfeld, das direkt Einfluss auf den Entwurf des Architekten nimmt - der neuen Schallschutznorm. Weitere Vorträge widmen sich den teilweise noch auf Architekten und Fachplaner zukommenden Veränderungen im Bereich „Wärmeschutz von Gebäuden“, der digitalen Gewerke übergreifenden Datenverwaltung sowie dem Architektenrecht.

 

Leipziger Buchmesse 2017: Einladung zum Galeriegespräch am 23. März ab 19:00 Uhr im Salon Käthe

S+S

06.03.2017 – Im Kontext von Leipziger Buchmesse und Leipzig liest laden die Professoren Ansgar und Benedikt Schulz (Lehrstuhl Baukonstruktion) alle Interessierten am 23. März recht herzlich zur Buchpräsentation und Ausstellungseröffnung in den Salon Käthe ein. Im Fokus des Abends steht ein moderiertes Gespräch der beiden Architekten mit den Fotografen Valentina Seidel und Joachim Brohm, in dem der Künstler Falk Haberkorn den Besonderheiten und Wechselwirkungen der Zusammenarbeit nachspürt und seltene Einblicke in das Kirchenbau- sowie das Buchprojekt gibt. Das außergewöhnliche Fotoprojekt Trinity resultiert aus einer dreijährigen Kooperation von Fotografen und Architekten während des Neubaus der Leipziger Propsteikirche St. Trinitatis und arbeitet vielfältige narrative Bezüge auf urbaner, historischer, topografischer und gesellschaftlicher Ebene heraus. Dieser sicherlich sehr unterhaltsame Abend wird am Donnerstag, den 23. März ab 19 Uhr im Salon Käthe, Käthe-Kollwitz-Straße 56, in Leipzig stattfinden.

 

Ausstellung "Architektur begreifen - Modell Raum Konstruktion" im Dortmunder Inhouse

WiSe1617_Ausstellung Modellbau_Plakat

07.02.2017 – Die Ausstellung „Architektur begreifen – Modell Raum Konstruktion“ zeigt Architekturmodelle verschiedener Epochen und Bautypologien, welche von Architektur- und Bauingenieurstudierenden in zwei Semestern erstellt wurden. Der Lehrstuhl Grundlagen und Theorie der Baukonstruktion von Professor Kahlfeldt hat in enger Zusammenarbeit mit der Modellbauwerkstatt unter der Leitung von Dirk von Kölln ein Konzept erarbeitet, welches den Studierenden die Arbeit mit dem Modell und dem Material Holz begreifbarer macht. Der Architekt plant den dreidimensionalen Raum und fügt die Dinge zu einer sinnhaften Konstruktion zusammen. Er erarbeitet sich an Hand von Zeichnungen einen imaginären Entwurf und versucht die Gedanken auf dem Zeichenpapier zu fixieren und festzuhalten. Diese Entwurfs- und Konstruktionszeichnungen sind das Abbild des noch theoretischen Baukörpers. Erst im Modell lassen sich alle Feinheiten, Fügungspunkte und Proportionen differenziert ablesen. Durch das Erbauen eines Architekturmodells begreift man die Kraft des dreidimensionalen Baukörpers. Die Studierenden hatten die Aufgabe sich in ausgewählte Entwürfe bedeutender Gebäude ein zudenken und diese an Hand der Entwurfszeichnungen in das Modell zu übersetzen. Die festgelegten Bauten aus dem Wintersemester 2014 / 15 sind teils fiktive teils gebaute Entwürfe der Revolutionsarchitektur, im Sommersemester 2015 stand der Typus des Rundbaues im Fokus. Eine Erweiterung stellt der Kirchenbau von Borromini in Rom dar. Dieses Gebäude ist eine Meisterleistung. Die komplexe Geometrie der Ellipse wurde in höchster Perfektion von den Studierenden und Dirk von Kölln in das Modell übersetzt. Der Blick in das Modell lässt den Betrachter staunen.

Im Blickpunkt der Ausstellung stehen Modelle in verschiedenen Maßstäben. Neben den Modellen werden die Abdrucke der Originalzeichnung und die Zeichnungen der Studierenden zu den jeweiligen Entwürfen präsentiert. Die Ausstellung zeigt somit eine besondere Auseinandersetzung mit Ikonen der Architektur. Im September 2015 wurden die Modelle bereits 2 Wochen lang im alten Museum am Ostwall gezeigt. Die Ausstellung läuft vom 18.02. bis zum 05.04.2017 im Dortmunder Inhouse an der Rosemeyerstraße 14.

 

Geschichte im Ersten: Unsere Städte nach '45

Frankfurt_Altstadt-Markt_Kanalbau

07.02.2017 – Der Zweite Weltkrieg hat die deutschen Städte verwüstet, doch Experten meinen, dass der Wiederaufbau mehr Bausubstanz vernichtet hat als der verheerende Bombenkrieg. Wie konnte das passieren? Deutsche Architekten um Rüstungsminister Albert Speer hatten schon vor 1945 Wiederaufbaupläne in der Schublade. Von allem Nazi-Pomp entschlackt, kamen sie nach dem Krieg zum Einsatz. Ihre Vorbilder hatten sie dabei in den Prinzipien des modernen Städtebaus der 1920er Jahre. Die fortschrittliche Stadt sollte von Licht und Luft durchflutet sein; breite Straßen sollten sich durch die autogerechte Stadtlandschaft ziehen. Dieser Vision wurden oft die Reste der historischen Innenstädte geopfert.

Die ARD zeigt diese sehenswerte zweiteilige Radio-Bremen-Dokumentation, in der auch Prof. Christoph Mäckler (LS Städtebau) zu Wort kommt, am 6. und 13. Februar jeweils um 23:30 Uhr.

 

Gleich mehrere Meldungen der Fakultät in der aktuellen unizet der TU Dortmund

ERD42719

07.02.2017 – Neben u.a. der Buchpräsentation "St. Reinoldi in Dortmund" von Prof. Wolfgang Sonne und Prof. Barbara Welzel und der Auszeichnung der Professoren Ansgar und Bendedikt Schulz für ihren Kirchenneubau St. Trinitas in Leipzig widmet die aktuelle unizet der TU Dortmund der Modellbauwerkstatt der Fakultät einen ganzseitigen Bericht. Unter dem Titel "Architektur (be)greifen" bauen Studierende der Fakultät seit mehreren Semestern historische Architekturmodelle anhand von Fotos und alten Plänen nach. Betreut wird dieses Projekt von Prof. Paul Kahlfeldt (LS Grundlagen und Theorie der Baukonstruktion) und von Dirk von Kölln, dem Leiter der Modellbauwerkstatt.

 

Forschungs- und Doktorandenkolloquium der Fakultät am 3. Februar 2017

gta

30.01.2017 – In diesem Wintersemester findet das Forschungs- und Doktorandenkolloquium der Fakultät im Rahmen des Annual Meetings des EAHN (European Architectural History Networks) am 3. Februar 2017 unter dem Titel "Situated Architectural History and Theory" statt. Das Kolloquium in englischer Sprache bringt Forscher aus den Bereichen Architekturgeschichte und -theorie verschiedener Fakultäten in NRW zusammen, die aus ihren aktuellen Projekten berichten und darüber diskutieren. Veranstaltet wird es unter der Leitung von Prof. Dr. Christoph Grafe (Bergische Universität Wuppertal) und Prof. Dr. Wolfgang Sonne (TU Dortmund). Interessierte sind herzlich willkommen!

 

Die Renaissance des Erkers - Artikel von Prof. Christoph Mäckler im aktuellen Mundo

Wohnhaus in Kronberg_Foto Christoph Ma¦êckler_Original

12.01.2017 – Prof. Christoph Mäckler, LS Städtebau, plädiert in der aktuellen mundo, dem Magazin der TU Dortmund, für eine Wiederentdeckung der Gestaltungsvielfalt an der Grenze zwischen innen und außen: "Durchgehende Glasfassaden sind typisch für moderne Büro- und Geschäftshäuser, wie sie jeder aus den Innenstädten von Frankfurt oder Berlin kennt. Sie sehen elegant aus, wirken aber oft anonym und abweisend. Woran liegt das? Durch das Spiegeln im Tageslicht wird aus dem vermeintlich transparenten Glas eine Trennwand, die das Innere des Gebäudes von der Außenwelt abschirmt. Beim Berliner Kaufhaus „Galeries Lafayette“ an der Friedrichstraße ist der geschlossene Eindruck der bis zum Bürgersteig reichenden Glasfassade so perfekt, dass selbst die Eingänge optisch nur schwer wahrgenommen werden können. Die Folge: Die Ladenbesitzer müssen ihre Eingänge mit roten Läufern im Straßenraum und Buchsbäumchen markieren. Für den Dortmunder Hochschullehrer ist das Berliner Kaufhaus nur eins von vielen Beispielen einer Architektur, die die wichtigen Qualitäten der städtebaulichen Elemente aus den Augen verloren hat. Öffnungen wie Hauseingänge und Fenster sind für den 65-Jährigen zentrale „Stadtbausteine“.

 

Fachkonferenz STADTQUARTIER 2020 am 02.02.2017

Stadtquartier_Aktuell

12.01.2017 – "Die Stadt, in der wir leben, braucht eine neue Formel! Nach 100 Jahren funktionaler Trennung müssen Wohnen und Arbeiten wieder zusammenrücken. Doch die Stadt, wie wir sie bauen, zerfällt weiter in ihre Bestandteile. Die städtische und die architektonische Mischung kommt nicht zustande. Was wir brauchen ist eine neue Architektur für integrative Konzepte…" So titelten die Veranstalter für den Bauwelt Kongress 2016.

STADTQUARTIER 2020 erarbeitet mit bis zu sieben deutschen Städten gemischtgenutzte Quartiere und wird sie in ihrer Ausführung begleiten. Mit den konkreten Projekten werden die rechtlichen und ökonomischen Rahmenbedingungen, wie auch Hemmnisse, nachverfolgt und es wird überprüft werden, wie bezahlbarer Wohnraum entsteht und wie sich Mischung und Dichte im Modellversuch tatsächlich auswirken. Das Deutsche Institut für Stadtbaukunst wird im Rahmen dieses Forschungsprojekts untersuchen, wie eine solche neue Architektur aussehen muss und welche konkreten Strategien und Gebäudetypologien dieses Ziel unterstützen. Gemeinsam mit dem BBSR, der Stadt Freiburg i. Br. und dem BMUB wird STADTQUARTIER 2020 am 02.02.2017 in Freiburg i. Br. im Rahmen einer Fachkonferenz vorgestellt und diskutiert werden.

 

Ausstellung "Plätze in Deutschland 1950 und heute - Eine Gegenüberstellung"

Nordhorn_Meldung

12.01.2017 – "Eine Stadt soll so gebaut sein, um die Menschen sicher und zugleich glücklich zu machen." (Aristoteles nach Camillo Sitte)

Stadträume sind Ausdruck unserer Kultur. Sie prägen unser tägliches Leben. Ihre Schönheit und Lebensfähigkeit zu fördern, muss ein grundlegendes Ziel unseres gesellschaftlichen Handelns werden! Die Ausstellung des Instituts für Stadtbaukunst stellt historische und aktuelle Fotografien deutscher Plätze gegenüber, um auf Fehlplanungen und Versäumnisse der Stadtgestaltung hinzuweisen. Ab dem 18. Januar 2017 wird die Ausstellung in der Städtischen Galerie in Nordhorn zu sehen sein. Als weitere Stationen sind Trier, Leipzig, Magdeburg, Rostock und Bonn geplant.

 

Nebeninhalt

KONTAKT

Technische Universität
Dortmund

Fakultät Architektur
und Bauingenieurwesen

GB II, Campus Süd
August-Schmidt-Str. 8
D-44221 Dortmund
Lageplan

Fon +49(0)231-755 2074
Fax +49(0)231-755 5279