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Aktuelle Hinweise

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Wirkliche Orte - Ausstellung im Dortmunder U vom 26.10. bis zum 19.11.2017

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20.10.2017 – "Wirkliche Orte - Ein graphisches Projekt" ist eine gemeinsame Ausstellung von Studierenden der Kunst und der Architektur der TU Dortmund. In den gemeinsamen Seminaren von Prof. Bettina van Haaren (Seminar für Kunst und Kunstwissenschaften) und Prof. Gottfried Müller (Lehrstuhl Architekturdarstellung) ging es darum, die Befragungs- und Darstellungsansätze der Architektur und Kunst zu kombinieren, also die Subjektivität, den Ausdruckswillen und Verdichtungsintention mit der wissenschaftlichen Analyse, der konkreten Absicht der Untersuchung für etwas zu Bauendes und der Planzeichnung zu verbinden. Heterogene Stadtteile in Dortmund und die Stadt Leipzig wurden aufgesucht und das Alltägliche, soziale Realitäten und Stadtplanung als etwas Fremdes und Neues graphisch untersucht und neu geordnet. Ziel der Seminare war das Zeichnen als sachliche Analyse der gesellschaftlichen Bedingungen und Interaktionen, der gesteuerten Realität (durch Marketing etwa) und als Projektionsfläche von körperlichen Gefühlen, Zuständen und Ideen. Immer ist Intensität und Erkenntnisinteresse für den künstlerischen Prozess essenziell. In der Ausstellung werden die Ergebnisse der künstlerischen Forschung gezeigt. Es erscheint ein Katalog.

Zur Ausstellungseröffnung am Donnerstag, den 26. Oktober 2017 um 18:00 Uhr im Dortmunder U sind alle Interessierten herzlich eingeladen!

 

Auftaktveranstaltung zum WPF "Planen und Bauen mit BIM" am 26.10.2017

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10.10.2017 – Am 26. Oktober findet um 16.00 Uhr im Gebäude Maschinenbau III am Campus Süd die Auftaktveranstaltung zum WPF „Planen und Bauen mit BIM“ statt. Die Lehrveranstaltung konnte in den vergangenen zwei Semestern erfolgreich durchgeführt werden, wobei vor allem die regen Diskussionen über das Thema BIM gewinnbringend für Studierende als auch Lehrende sowie externe Vortragende waren. Der Lehrstuhl Baubetrieb und Bauprozessmanagement freut sich über eine große und weiter zunehmende Nachfrage durch die Studierenden der Fakultät. In der Auftaktveranstaltung werden die Veränderungen der klassischen Planungs- und Bauprozesse durch BIM aus den verschiedenen Blickwinkeln der am Bau tätigen Stakeholder konferiert. Im Anschluss an die Vorträge findet eine Podiumsdiskussion statt, bei der dem Auditorium die Gelegenheit gegeben wird, Fragen an die Vortragenden zu stellen oder Anregungen zum Thema BIM zu geben. Weiter freuen wir uns besonders auf die Preisverleihung, der durch unseren Kooperationspartner der assmann gruppe, gestifteten Preise an Studierende der vergangenen beiden Semester für besonders gute Leistungen. Vortragende sind unter anderem: Prof. Dr.-Ing. Mike Gralla (Lehrstuhls Baubetrieb und Bauprozessmanagement), Dipl.-Ing Eric Olaf Bruske (assmann gruppe), Dipl.-Ing. Arch. Christian Gremme (assmann gruppe), Dipl.-Ing. Thomas Kleist (Unibail Rodamco Germany GmbH) und Dipl.-Ing. Klaus Schmitz (Züblin).

 

Semesterbeginn Wintersemester 2017/18 am 9. Oktober 2017

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21.09.2017 – Liebe Studierende und insbesondere liebe Erstsemester! Das Wintersemester und damit Ihr Studium startet für Sie alle mit der O-Phase vom 4. bis zum 6. Oktober und dann schließlich mit dem Beginn der Vorlesungszeit am 9. Oktober 2017. Zunächst begrüßen wir alle höheren Semester der beiden Bachelorstudiengänge sowie alle Fachsemester der drei Masterstudiengänge in der Semestereinführung um 14:00 Uhr im Hörsaal 6 (HG I, Campus Süd). Um 16:00 Uhr wird dann die Einführung für die Erstsemester stattfinden, in der sich die Lehrenden vorstellen und Sie wichtige Informationen zu den einzelnen Fächern und Vorlesungen erhalten werden. Abgerundet wird der Semesterauftakt mit der Eröffnung der Werkschau um 18:00 Uhr im Rudolf-Chaudoire-Pavillon, zu der alle Studierenden und Lehrenden herzlich eingeladen sind!

Die Stunden- und Prüfungspläne für das Wintersemester 2017/18 sowie aktualisierte Modulhandbücher und WPF-Kataloge finden Sie rechtzeitig zum Semesterbeginn im Download-Bereich auf der Fakultäts-Homepage.

Die Fakultät wünscht allen Studierenden und Lehrenden einen guten Start ins Wintersemester 2017/18!

 

Bruno Lambart. Architektur im Wandel der Bonner Republik

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20.09.2017 – Öffentliches Bauen im Nachkriegsdeutschland ist geprägt von Identitätsfindung und drückt den Versuch einer Gesellschaft aus, ein neues nationales Sein zu kreieren. Das baukulturelle Erbe der Bonner Republik, eben jene Architektur, die in Stein, Glas und Beton seit 1949 in der BRD entstanden ist, erzählt viel über den Wandel dieser Jahre. Einer, der sich zu Beginn des Wiederaufbaus öffentlichen Bauaufgaben widmet, ist der Architekt Bruno Lambart. Von Düsseldorf aus, wo er bis 1959 in einer Bürogemeinschaft mit Günter Behnisch arbeitet, plant und realisiert er Rathäuser, Bürgerszentren und Verwaltungsgebäude. Besonders Schul- und Hochschulbauten haben es ihm angetan. Und so finden sich in seinem rund 50-jährigen Schaffen unzählige Beispiele, die den behutsamen Umgang mit dieser Bauaufgaben belegen und viel von Lambarts Bemühen veranschaulichen, eine harmonische Verbindung von Maßstäblichkeit und Umgebungsbezug herzustellen.

Die Architekturhistorikerin Alexandra Apfelbaum hat den Nachlass Bruno Lambarts erschlossen, der sich heute im Archiv für Architektur und Ingenieurbaukunst NRW (A:AI) an der TU Dortmund befindet. Anhand von Plänen, Zeichnungen und Fotografien, dokumentiert sie erstmals vollständig seine Bauprojekte zwischen 1949 und 1990 und schafft damit ein beachtliches Nachschlagewerk. Da sie gleichzeitig seine Biografie nachzeichnet und die beruflichen Anfänge, ebenso wie Lambarts etablierte Architekturauffassung vor dem Hintergrund der Zeit und seiner Vorstellungen hinsichtlich Material und Konstruktion in den Blick nimmt, gelingt ihr eine großartige Monographie, die Profis und interessierte Laien gleichermaßen ansprechen dürfte. Bruno Lambart ist 2014 im Alter von 90 Jahren gestorben. Mit annährend 540 realisierten und projektierten Bauten hat er ein architektonisches Œuvre hinterlassen, das die Baugeschichte der Bonner Republik unmittelbar erfahrbar macht. Die Publikation geht aus der Dissertation von Alexandra Apfelbaum bei Prof. Wolfgang Sonne am Lehrstuhl Geschichte und Theorie der Architektur hervor und ist im Verlag Kettler erschienen.

 

Architektur sammeln: Das Baukunstarchiv NRW am Ostwall - Vortrag von Prof. Wolfgang Sonne am 5. Oktober 2017

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20.09.2017 – Bauten stehen gewöhnlich fest an einem Ort, Häuser lassen sich schwerlich sammeln: Wenn man von den Sonderfällen bauwütiger Herrscher und Immobilienmogule absieht, leisten einzig Freilichtmuseen das Geschäft einer didaktischen Zusammenstellung von gebauten Architekturen. Doch um Bauen zu können und Bauten vermitteln zu können, werden eine Vielzahl von Medien produziert: Zeichnungen, Modelle, Fotografien, Beschreibungen, Berechnungen und vieles andere mehr. Von der künstlerischen Perspektivdarstellung bis zum banalen Aktenordner kann das Überlieferungsmaterial reichen, das die Architekturproduktion und -rezeption dokumentiert. Was sammelt das Baukunstarchiv NRW, das 2018 am Ostwall in Dortmund eröffnet wird? Was wird dort erforscht? Und wie wird es präsentiert? Im Rahmen der Ringveranstaltung "Stadtgespräche im Museum", einer Kooperation der TU Dortmund und des Museums für Kunst und Kulturgeschichte, wird Prof. Wolfgang Sonne (LS Geschichte und Theorie der Architektur) am 09.10.2017 um 18:00 Uhr im oben genannte Museum an der Hansastraße in Dortmund diesen Fragen nachgehen.

 

Lunch atop a Skyscraper - Prof. Wolfgang Sonne im WDR ZeitZeichen

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20.09.2017 – Das berühmteste Bild des Abendmahls stammt von Leonardo da Vinci. Das bekannteste Bild eines Mittagssnacks machte Charles Ebbets: Elf Arbeiter lassen in 250 Metern Höhe die Beine über den Straßen von Manhattan baumeln. Sie befinden sich auf einem nur 20 Zentimeter breiten Stahlträger im 69. Stock des entstehenden Rockefeller Centers. Heute vor 85 Jahren entstand dieses Bild. Anlässlich dieses Jubiläums läuft im WDR-Radio heute ein Beitrag in der Reiche ZeitZeichen, in dem auch Prof. Wolfgang Sonne (LS Geschichte und Theorie der Architektur) zu Wort kommt und die Fotografie in die damaligen städtebaulichen Entwicklung im New York der dreißiger Jahre einordnet.

 

Studentische Ideen aus Beton - Concrete Design Competition entschieden

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18.09.2017 – Surface – Oberfläche, lautete in diesem Jahr das Motto des Concrete Design Wettbewerbs des Innovationszentrums Beton. Gesucht waren Entwürfe und Ideen, die sich kreativ und gestaltend mit dem Material Beton auseinandersetzen. Eine bewusst grobe Aufgabenbeschreibung, mit der die europäische Zement- und Betonindustrie als Auslober innovative Konzepte fördern will, statt starre Kriterien vorzugeben. Zum zehnten Mal waren also Studierende aufgerufen, ihre Ideen zum Baustoff Beton einzureichen. 50 Teams von 26 deutschen Hochschulen beteiligten sich, am Ende wählte die Jury drei gleichrangige Gewinner aus und vergab zusätzlich drei Anerkennungen. Ein Preis ging unter anderem an Isabell Ruschmeier, Carina Hartmann und Lisa-Kathrin Frede der Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen den TU Dortmund. "Concrete Elegance" tauften die drei ihr Projekt. Sie entwickelten einen Witterungsschutz aus nur drei Zentimeter dicken Textilbetonelementen. Das ganze Objekt ist als gefaltete Fläche gedacht; Körper, Oberfläche, Tragwerk und Hülle sind Eins. Das Projekt entstand im Rahmen des Seminars "Bauen mit Textilbeton" und wurde im Sinne des Dortmunder Modells Bauwesen gemeinsam von den Lehrstühlen Werkstoffe des Bauwesens, Betonbau und Baukonstruktion betreut. Herzlichen Glückwunsch an die Preisträgerinnen!

 

Architektinnen und Architekten haben eine andere Raumwahrnehmung

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18.09.2017 – Mit der experimentellen Methode des Eyetrackings konnten im Rahmen einer Studie der TU Dortmund grundlegende Unterschiede in der Raumwahrnehmung zwischen Experten und Nicht-Experten festgestellt werden. Architekturexperten und Laien wurden Bilder von unbebauten, teilweise und vollständig bebauten Räumen gezeigt. Die Wissenschaftler maßen dabei die Blickbewegungen der Probanden bei der Betrachtung dieser Bildstimuli. Die Ergebnisse zeigen deutliche Unterschiede bei der Aufmerksamkeitsverteilung, die auf die für Architekten zugrundeliegende und angelernte »Grammatik des Raumes« zurückzuführen sind. Die ersten Forschungsergebnisse dieser Studie, die in Zusammenarbeit der Herren Professoren Ansgar und Benedikt Schulz (LS Baukonstruktion) mit Frau Prof. Dr. Barbara Mertins (Institut für deutsche Sprache und Literatur / Psycholinguistics Eyetracking Laboratory der Fakultät für Kulturwissenschaften) durchgeführt wird, sind nun ausführlich bei DETAIL RESEARCH veröffentlicht worden.

 

Nachruf Professor Burkhard Grashorn

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14.08.2017 – Prof. Burkhard Grashorn, geboren 1940 in Oldenburg, gehörte seit 1973 zur 1. Generation der Wissenschaftlichen Mitarbeiter bei Josef Paul Kleihues an der neu gegründeten Abteilung Bauwesen, der jetzigen Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen). Die Idee des Dortmunder Modells Bauwesen faszinierte Burkhard Grashorn, und er gab seine Faszination über Jahre in der Lehre an die Studierenden weiter. 1998 wurde er schließlich Professor für Baugestaltung an der Bauhaus Universität Weimar. Im November 2015 kehrte er noch einmal an seine alte Wirkungsstätte zurück und hielt anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der Dortmunder Architekturtage im ehemaligen Museum am Ostwall eine leidenschaftliche Rede. Wir werden ihn in guter Erinnerung behalten. Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen und Freunden.

 

Serielle Fertigungstechniken und Bautypologien - Artikel von Jun.-Prof. Jutta Albus in der aktuellen Detail

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14.08.2017 – In der aktuellen Detail ist ein sehr lesenswerter Artikel von Jun.-Prof. Jutta Albus (Juniorprofessur Ressourceneffizientes Bauen) zum Thema Serielle Fertigungstechniken und Bautypologien erschienen: "Zunehmendes Bevölkerungswachstum und Landflucht sind Phänomene unserer Zeit. Sie verursachen ein stetiges Wachstum der urbanen Ballungsräume, das sich beispielsweise in den Nachverdichtungen und Neubauten der Städte und Vorstädte widerspiegelt. Serielle Bauweisen sowie effiziente, wirtschaftliche und ressourcenschonende Herstellungsprozesse erhalten in diesem Zusammenhang eine besondere Bedeutung - ebenso wie das enge Zusammenspiel von Architektur, Konstruktion und Bautechnik, das die Grundvoraussetzung für technisch und ökonomisch leistungsfähige Bauwerke bildet."

 

Netzwerktreffen an der Universität Kyoto

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31.07.2017 – Das Dortmunder Modell Bauwesen verfolgt eine interdisziplinäre Ausbildung an der Schnittstelle von Architektur und Bauingenieurwesen nach dem Vorbild des Baumeisters als Generalist. Der stetig steigenden Komplexität der Berufsbilder werden die gemeinsame Grundlagenlehre und die interdisziplinäre Projektarbeit gegenübergestellt, was beste Voraussetzungen für die erfolgreiche Berufsausübung schafft. Der Blick über den eigenen, nationalen Tellerrand darf dabei nicht fehlen, um das Verständnis für unterschiedliche Lösungsstrategien auf gleichgelagerte Herausforderungen zu schulen. Für ihre Baukonstruktionslehre an der Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen setzen die Professoren Ansgar und Benedikt Schulz hierbei auf den internationalen studentischen Austausch, um Kulturen, geografische Rahmenbedingungen und Lehrkonzepte anderer Kontinente in „Echtzeit“ zu vermitteln. Nach der Kooperation und dem wechselseitigen Austausch der Fakultät mit der Universidad de Buenos Aires steht die hochentwickelte Volkswirtschaft Japan im Fokus aktueller Verhandlungen. Für ein erstes Netzwerktreffen ist Benedikt Schulz an die Universität Kyoto gereist, um mit Prof. Dr. Kazunori Harada, Prof. Dr. Kiyoko Kanki sowie Prof. Dr. Tetsu Yoshida (v.l.n.r.) gleich drei hochrangige Vertreter des Fachbereichs "Architecture and Architectural Engineering" zu treffen und den Rahmen für einen zukünftigen Studierendenaustausch und Forschungskooperationen abzustecken. Als Zeichen positiver Gespräche und des japanischen Interesses hat das grüne TU-Logo auch gleich einen Ehrenplatz im Fachbereich „Architecture and Architectural Engineering“ erhalten.

 

Wie man Stadt baut - Artikel von Prof. Wolfgang Sonne in der Welt

Wolfgang Sonne, Wie man Stadt baut, Zeitungsartikel in die Welt, 19.Juli 2017

28.07.2017 – In der Welt vom 19. Juli 2017 erläutert Prof. Wolfgang Sonne (Lehrstuhl Geschichte und Theorie der Architektur) wie man Stadt baut: "Warum sind die meisten heutigen Neubausiedlungen so öde und kalt? Warum reichen sie selten an die Qualitäten der Altbauviertel heran?" Diesen Fragen geht Prof. Sonne auf den Grund und nennt fünf Punkte, wie man heute lebendige und schöne Stadtquartiere bauen kann.

 

Nachruf Professor Hermann Bauer

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12.07.2017 – Professor Dr.-Ing. Hermann Bauer gehörte ab September 1973 zu den Gründungsvätern der damaligen Abteilung Bauwesen, der heutigen Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen. Er war maßgeblich beteiligt an der Einrichtung des Dortmunder Modells Bauwesen. Professor Bauer war ein engagierter Hochschullehrer, der sich auch für viele Belange über die Fakultät hinaus einsetzte. Er war ein begeisterter Vermittler von Themen des Bauingenieurwesens und des Baubetriebs. Bei seinen Kolleginnen und Kollegen wie bei den Studierenden war Professor Bauer gleichermaßen beliebt. 1994 ging er in den Ruhestand. Die Technische Universität Dortmund und die Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen verlieren mit Professor Bauer einen hochgeschätzten Kollegen. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Unser tief empfundenes Mitgefühl gilt seinen Angehörigen.

 

Die Stadt für morgen - Fachtagung in Frankfurt am Main vom 28. bis 30. Juni 2017

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26.06.2017 – Das Institut für Stadtbaukunst richtet vom 28. bis 30. Juni 2017 im Karmeliterkloster in Frankfurt am Main eine Fachtagung für Stadt­pla­ner und für Städ­te­bau poli­tisch Verant­wort­li­che sowie Archi­tek­ten mit dem Titel "Die Stadt für morgen - Die Entwick­lung von Stadt­quar­tie­ren" aus.

In vielen Stadt­ent­wick­lungs­pro­jek­ten lebt die Sied­lungs­ideo­lo­gie der Nach­kriegs­jahr­zehnte weiter: gleich­ar­tige Wohnun­gen, allsei­tige Beson­nung und Belüf­tung, mehr Grün­raum als Stra­ßen­raum, keine Tren­nung zwischen Öffent­lich und Privat. Kurz: Es fehlt das Verständ­nis für das, was Stadt ausmacht. Denn es reicht nicht, sich mit ökolo­gi­scher Nach­hal­tig­keit, ökono­mi­scher Mach­bar­keit, funk­tio­na­ler und sozia­ler Mischung für neuen urba­nen Wohnungs­bau zu beschäf­ti­gen; es muss auch unter­sucht werden, mit welchen städ­te­bau­li­chen und archi­tek­to­ni­schen Mitteln und Typen das allseits gewünschte Stadt­quar­tier errich­tet werden kann. Gegen­stand der Fach­ta­gung sind daher die elemen­ta­ren Stadt­bau­steine: der Block, der Hof, der Platz, die Straße und das Haus. Die Stadt­bau­steine im gemisch­ten Stadt­quar­tier werden den Teil­neh­mern der Tagung in Vorträ­gen und Diskus­si­ons­run­den von und mit einschlä­gi­gen Exper­ten nahe­ge­bracht. Darüber hinaus werden die kommu­na­len Steue­rungs­mög­lich­kei­ten, insbe­son­dere die Chan­cen der neuen Gebiets­klas­si­fi­ka­tion des „Urba­nen Quar­tie­res“ in der BauNVO erör­tert. Im Rahmen einer Exkur­sion werden anhand von Best Prac­tice Beispie­len in Frank­furt gelun­gene städ­te­bau­li­che Lösun­gen nach­ver­folgt.

 

"Aldo Rossi und die città analoga. Ein Kosmos von Analogien im Entwerfen" - Gastvortrag im Rahmen des Seminars Sommerakademie 2017 am 04.07.2017

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20.06.2017 – Welchen Stellenwert hat der Begriff der Analogie im architektonischen Entwerfen? Kann man überhaupt ohne den für die Analogie charakteristischen Denkmodus in Ähnlichkeiten, Korrespondenzen und Vergleichen entwerfen? Mit seiner hypothetischen Konzeption einer città analoga gründete Aldo Rossi in den späten 1960er Jahren sein Architekturdenken auf den Modus der Analogie und suchte durch sie, Vergangenheit und Gegenwart, Kollektives und Individuelles, Logisches und Nichtlogisches in eine mögliche Entwurfsmethodik einzubinden. Während Rossi anfangs die Analogie als ein Phänomen versteht, das uns ermöglicht, vorgefundene architektonische Elemente und Formen auf kompositorischer Ebene neu zusammenzudenken, wandelt sich während seiner obsessiven Suche nach einer Entwurfsmethode sein Verständnis der Analogie grundlegend. Als ein mentaler Denkvorgang verstanden wird für Rossi das autobiografische Moment innerhalb der Entwurfsentscheidungen zum Schlüsselbegriff für die Wahl (scelta) architektonischer Entscheidungen. Henrike Schoper widmet sich in ihrem Vortrag der Entstehung und Herausbildung des hypothetischen Theoriegebäudes einer città analoga in Rossis Denken. Anhand der für die Biennale '76 in Venedig von Aldo Rossi, Bruno Reichlin, Fabio Reinhart und Eraldo Consolascio angefertigten Bildtafel La città analoga, eine mit vielfachen Bedeutungen aufgeladene und zugleich wunderbar rätselhafte Bildmanifestation, sollen exemplarisch und nachvollziehbar die programmatischen Inhalte und Deutungshorizonte seiner città analoga-Konzeption besprochen und Rossis Kosmos an Analogien im Entwerfen aufgezeigt werden.

Im Rahmen des vorbereitenden Seminars "Ein Schiff aus Stein“ für die Sommerakademie Venedig 2017 unter Leitung der Vertretungsprofessoren Olaf Schmidt und Michael Schwarz wird Dr. des. Henrike Schoper (Dresden) am 04.07.2017 um 18.00 Uhr in der Mittelzone im 1.OG GB II einen Vortrag zu "Aldo Rossi und die città analoga. Ein Kosmos von Analogien im Entwerfen“ halten. Interessierte sind herzlich eingeladen!

 

Dortmunder Absolvent zählt zu den Finalisten beim diesjährigen BDA-SARP-Award

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30.05.2017 – Der Bund Deutscher Architekten BDA und der polnische Architektenverband SARP haben den diesjährigen BDA-SARP-Award verliehen. Der bilaterale Nachwuchsförderpreis wird an Absolventen der Fachrichtung Architektur vergeben. Hauptpreis und 2. Preis gehen an Absolventinnen aus Aachen und Danzig. Der BDA-SARP-Award zeichnet jährlich herausragende Abschlussarbeiten im Fach Architektur aus. Darüber hinaus arbeiten exzellente deutsche und polnische Absolventen in einem dreitägigen Workshop zusammen. Die aus allen Nominierungen der Hochschulen ausgewählten Finalisten – jeweils neun Absolventen beider Länder – nahmen dieses Jahr an einem Workshop in Warschau teil. Die beiden Verbände möchten mit dem Preis junge Architekten fördern und den Dialog zwischen polnischen und deutschen Architekten stärken. Der BDA-SARP-Award steht unter der Schirmherrschaft von Bundesbauministerin Dr. Barbara Hendricks. Christopher Palm gehörte mit seiner Masterarbeit "Ein Haus für die Baukunst", die von Prof. Wouter Suselbeek am Lehrstuhl Grundlagen der Architektur betreut wurde, zu den herausragenden Absolventen, die für die finale Juryrunde ausgewählt wurden und nehmen den oben genannten Preisträgern am Workshop in Warschau teilnehmen durften. Herzliche Glückwünsche an Christopher Palm für diese hervorragende Leistung!

 

Hochschulpreis Holzbau für Lena Bramsiepe und den Lehrstuhl Baukonstruktion

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29.05.2017 – Zum zweiten Mal wurde der Hochschulpreis Holzbau an Studierende der Architektur und des Bauingenieurwesens vergeben. Die Jury würdigte drei Preisträger und verlieh zwei Anerkennungen. Die Preisverleihung war Teil der Verleihung des renommierten Deutschen Holzbaupreises 2017 am 23. Mai 2017 im Rahmen der LIGNA, der Weltleitmesse für die Forst- und Holzwirtschaft, in Hannover. Insgesamt wurde ein Preisgeld von 5.500 Euro an die ausgezeichneten Lehrstühle verteilt. Eine der drei Preisträgerinnen des von den Holzbau Deutschland Leistungspartnern ausgelobten Hochschulpreises Holzbau 2017 ist Lena Bramsiepe mit ihrem Entwurf „Wohlgefühl“, der am Lehrstuhl Baukonstruktion von den Professoren Ansgar und Benedikt Schulz betreut wurde. Mit seinem archaisch geformten Baukörper entwickelt dieses Gebäude zur psychotherapeutischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen über seine Fassade eine erstaunlich lebendige Leichtigkeit. Die schlüssige Organisation der einzelnen Geschosse und ihrer Erschließung über umlaufende Atriumgeschosse überzeugte die Jury. Die Fakultät gratuliert Frau Bramsiepe und dem Lehrstuhl Baukonstruktion zu diesem großartigen Erfolg!

 

Nachruf Jörg Fischer

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23.05.2017 – Die Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen trauert um ihren hoch geschätzten Mitarbeiter Jörg Fischer, der plötzlich und vollkommen unerwartet am 19. Mai 2017 verstorben ist. Herr Jörg Fischer war seit dem 2. Januar 2006 als Baufacharbeiter am Institut für Bauforschung beschäftigt. Seine Vorgesetzten, die Kolleginnen und Kollegen sowie auch die Studierenden, die mit Versuchen in der Experimentierhalle beschäftigt waren, werden ihn stets als überaus kompetenten, hilfsbereiten und immer gut gelaunten Mitarbeiter in Erinnerung behalten. Wir sind alle betroffen und sehr traurig. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie.

 

Neuauflage Urbanität und Dichte

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17.05.2017 – In der Geschichtsschreibung über den Städtebau im 20. Jahrhundert dominieren funktionalistische beziehungsweise avantgardistische Modelle der Stadtauflösung. Der vorliegende Titel stellt dagegen Projekte vor, die das Ideal einer dichten und urbanen Stadt zum Ziel hatten. Anhand von Plänen, Anlagen und Theorien von dichten und urbanen Städten des 20. Jahrhunderts werden Beispiele des Städtebaus analysiert und hervorgehoben, die bislang eher als Randphänomene bewertet wurden – Konzepte, die sich im Wesentlichen durch Funktionsmischung, soziale Offenheit, öffentliche Räume, städtische Architektur und Stadtkultur auszeichnen. Aus dieser Neubewertung ergibt sich auch für aktuelle Planungen die Möglichkeit, anders auf historische Beispiele zurückzugreifen und andere, den heutigen Bestrebungen nach Urbanität und Dichte besser entsprechende Beispiele als 'best practice'-Modelle zur Verfügung zu haben.

Aufgrund der großen Resonanz wurde das von Wolfgang Sonne 2014 veröffentlichte und zwischenzeitlich vergriffene Buch neu aufgelegt und außerdem ins Englische übertragen. Anlässlich der Neuauflage entstand ein Radiointerview mit Prof. Wolfgang Sonne, das am 21. April in WDR Mosaik gesendet wurde. Es kann hier nachgehört werden: http://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr3/wdr3-mosaik/audio-wie-wird-aus-wohnhaeusern-stadt-100.html

 

Neuerscheinung: Welche Denkmale welcher Moderne? Zum Umgang mit Bauten der 1960er und 70er Jahre

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15.05.2017 – Noch immer gelten Kirche, Schloss und Fachwerkhaus als Inbegriff des Baudenkmals. Doch wie steht es mit Großwohnsiedlungen, Einkaufszentren oder Campus-Unis? Seit gut zwei Jahrzehnten nimmt die Denkmalpflege in ganz Europa die Bauten der Jahre zwischen 1960 und 1980 verstärkt in den Fokus. Dennoch bleiben sie ein schwieriges Erbe: oft zu groß, schwer zu nutzen und in schlechtem Zustand. So droht die Architektur einer ganzen Generation zu verschwinden, bevor sich die Gesellschaft ihrer potenziellen historischen oder künstlerischen Bedeutung bewusst werden konnte. Welche Werte und Wahrnehmungen knüpfen sich an die Architektur der späten Moderne? Mit welchen Begründungen und Inventarisationsstrategien gelangen Bauten dieser Zeit auf die Denkmallisten? Diesen Fragen geht der im Jovis Verlag erschienene Band erstmals im europäischen Vergleich und in interdisziplinärer Perspektive nach. Eine Sammlung von Fallbeispielen ergänzt den Einblick in die Denkmaldebatten um die Spätmoderne.

Das Buch mit Beiträgen von Simone Bogner, Frank Eckardt, Alistair Fair, Katja Hasche, Sonja Hnilica, Torben Kiepke, Marieke Kuipers, Tino Mager, Hans-Rudolf Meier, Carsten Müller, Ingrid Scheurmann, Wolfgang Sonne, Elisabeth Timm, Bianka Trötschel-Daniels, Regina Wittmann und Agnieszka Zabłocka-Kos dokumentiert die Ergebnisse des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Verbundprojektes „Welche Denkmale welcher Moderne? Erfassen, Bewerten und Kommunizieren des baulichen Erbes der 2. Hälfte des 20. Jahrhundert“, das der Lehrstuhl Geschichte und Theorie der Architektur (GTA) der TU Dortmund in Zusammenarbeit mit der Bauhaus-Universität Weimar in den letzten Jahren bearbeitet wurde.

 

Kommen.Bleiben.Gehen - Vortrag von Prof. Christoph Mäckler am 23. Mai 2017

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15.05.2017 – Im Rahmen der Vortragsreihe Kommen.Bleiben.Gehen wird Prof. Christoph Mäckler (Lehrstuhl Städtebau) am 23. Mai um 18:00 Uhr in der Mittelzone 1.OG, GB II einen Vortrag zum Thema "Stadtweiterbau, Stadtumbau, Stadtneubau" halten. Im Anschluss wird zum Umtrunk eingeladen. Interessierte sind herzlich willkommen!

 

Deutsches Treppenmuseum Regensburg - Finissage am 18. Mai 2017

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04.05.2017 – Am 17. Mai wird um 18:30 Uhr die Finissage der Ausstellung der Masterarbeiten zum Thema "Deutsches Treppenmuseum Regensburg" im Untergeschoss des Historischen Salzstadel in Regensburg stattfinden. Die Masterarbeit wurde von den Professoren Ansgar und Benedikt Schulz (Lehrstuhl Baukonstruktion) im WS 2015/16 herausgegeben und betreut. Die Ergebnisse sind seit dem 17. März in Regensburg ausgestellt. Zur Finissage werden Christine Schimpfermann (Planungs- und Baureferentin der Stadt Regensburg) und Prof. Joachim Wienbreyer (Friedrich-Mielke-Institut für Scalalogie der OTH Regensburg) sprechen. Außerdem wird der Dokumentarfilm "Friedrich Mielke: Discipline and Passion, the Science of Stairs" von Stephan Trüby zu sehen sein. Interessierte sind herzlich eingeladen!

 

Kamineinweihung am Lehrstuhl Grundlagen und Theorie der Baukonstruktion

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25.04.2017 – Der Lehrstuhl Grundlagen und Theorie der Baukonstruktion hat im Sommersemester 2016 einen Wahlpflichschein mit dem Titel „Naturstein“ angeboten. In diesem Seminar sollte ein Natursteinkamin für den Dorischen Saal entworfen werden. Die Firma Mendiger Basalt hat dieses Vorhaben tagkräftig unterstützt. Die Exkursion zum Steinwerk, die Beratung durch Herr Krings und die Umsetzung mit Hilfe der Steinmetze von Mendiger Basalt haben dazu beigetragen, dass die Studierenden den Kamin im Dorischen Saal verwirklichen konnten. Am 25.04.2017 um 18:00 Uhr möchte der Lehrstuhl den Kamin gemeinsam mit den Studierenden und Herrn Krings einweihen. Prof. Gerhard Hausladen aus München wird hierzu einen Vortrag zum Thema "Kamin" halten. Wir freuen uns auf einen schönen Abend und laden alle herzlich ein!

 

Förderpreis der Stiftung Deutscher Architekten 2016: Anerkennung für Taina Puyn

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19.04.2017 – Motivieren, inspirieren und gute Architekturkonzepte öffentlich präsentieren – das sind die Ziele des „Förderpreises“ der Stiftung Deutscher Architekten, der am 6. April im Haus der Architekten zum 16. Mal an angehende Architektinnen und Architekten verliehen wurde. Drei Preise und fünf Anerkennungen gingen an Absolventinnen und Absolventen der RWTH Aachen, der Peter Behrens School of Art in Düsseldorf, der msa münster und der TU Dortmund. „Wir brauchen begabte junge Menschen, die unsere gebaute Umwelt von morgen engagiert gestalten und planen“, erklärte der Vizepräsident der Architektenkammer NRW und Vorstandsmitglied der Stiftung, Klaus Brüggenolte, in seiner Begrüßung vor rund 150 Verfahrensbeteiligten, interessierten Kammermitgliedern und Gästen. Die Jury unter Leitung des Münsteraner Architekten Roland Bondzio lobte die ausgezeichneten Arbeiten als Beispiele für die planerische Auseinandersetzung mit gesellschaftlich relevanten Fragestellungen, die mit großer Analysetiefe, Fachkompetenz und Einfühlungsvermögen zu originellen Lösungsansätzen geführt hätten.

Taina Puyn, die ihre Masterarbeit "Stadtbibliothek Köln" am Lehrstuhl Gebäudelehre bei den Vertretungsprofessoren Olaf Schmidt und Michael Schwarz absolviert hat, erhielt eine Anerkennung. Im Juryurteil heißt es: "Eine Bibliothek im städtischen Kontext stellt eine klassische Entwurfsaufgabe in der Architekturausbildung dar. Die besondere Qualität der Arbeit von Frau Taina Puyn basiert daher nicht auf der Besonderheit der Aufgabe oder des gewählten Ortes in der Kölner Innenstadt, sondern vor allem in der handwerklichen Kompetenz der Verfasserin. Ihr gelingt eine klare und kraftvolle städtebauliche Setzung mit einer starken stadträumlichen Wirkung. Die Anmutung der dargestellten Innenräume überzeugt atmosphärisch und weist zugleich ein hohes Maß an Alltagstauglichkeit auf. Die Jury sieht in der Tiefe der Ausarbeitung eine große Qualität und gratuliert Frau Puyn sowie ihren Betreuern zu einer Anerkennung." Dem kann sich die Fakultät nur mit großer Freude anschließen!

 

Konferenz zur Schönheit und Lebensfähigkeit der Stadt No. 8

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18.04.2017 – Die diesjährige Konferenz zur Schönheit und Lebensfähigkeit der Stadt No.8 des Instituts für Stadtbaukunst, die am 27. und 28. April 2017 in Düsseldorf (Rheinterasse, Joseph-Beuys-Ufer 33) stattfinden wird, steht unter dem Titel "Wie wird aus Wohnhäusern Stadt?". Wie auf allen Konferenzen wird auch dieses Mal Städtebau und Architektur der Stadt in Verbindung gesetzt, um das aktuelle Thema öffentlicher Raum in seiner Gestalt, seiner Nutzungs- und Funktionsmischung im Sinne von Quartiersbildung zu beleuchten. Hierzu werden neun Vorträge über Grundrissdispositionen, Nutzungen und Hausfassaden städtischer Wohnhäuser zu hören sein, die von Historikern, Architekten, Stadtplanern und Stadtbaudezernenten gehalten und anschließend diskutiert werden. Referenten sind: Gunther Adler, Staatssekretär BMUB; Prof. Dr. Ursula Gather, Rektorin der TU Dortmund; Barbara Ettinger-Brinckmann, Präsidentin der Bundesarchitektenkammer; Heiner Farwick, Präsident BDA Bund; Prof. Dr. Harald Bodenschatz, Berlin; Prof. Peter Zlonicky, München; Prof. Dr. Jörn Düwel, HCU Hamburg; Prof. Anna Jessen, TU Darmstadt; Prof. Dr. Georg Ebbing, HSRM Wiesbaden; Tim von Winning, Stadt Ulm; Prof. Thomas Will, TU Dresden; Prof. Arno Lederer, Stuttgart; Uwe Bodemann, Stadt Hannover uvm. Als Keyspeaker wird dieses Jahr der Fernsehmoderator Max Moor zu Gast sein.

 

WPF "Planen und Bauen mit BIM" startet in die 2. Runde

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12.04.2017 – Die erste Vorlesungsreihe im Wahlpflichtfach „Planen und Bauen mit BIM“, die mit einer hochschuloffenen Auftaktveranstaltung zu Beginn des Wintersemesters 2016/17 begann und zu der der Lehrstuhl Baubetrieb und Bauprozessmanagement zahlreiche Studierende sowie Vertreter aus der Baupraxis zu spannenden Vorträgen begrüßen durfte, wurde erfolgreich mit den Präsentationen der Gebäudemodelle der Teilnehmer im Rahmen eines Kolloquiums abgeschlossen. Nun geht es im Sommersemester in die 2. Runde, in der auf der Grundlage des Modells, weiterführende Inhalte wie die Management-Prozesse, rechtliche Themen sowie die nächsten Dimensionen (4D Termine, 5D Kosten) behandelt werden. Beginn ist am 21.04.2017 mit einer Einführungsveranstaltung sowie eines Besuchs der sogenannten „CAVE“ am RIF e.V. Institut für Forschung und Transfer. Hier werden die Teilnehmer des Wahlpflichtfachs hautnah ihr eigenes erstelltes Modell in der virtuellen Welt besichtigen und erleben.

Der Lehrstuhl Baubetrieb und Bauprozessmanagement möchte sich bereits vorab für die freundliche Unterstützung beim RIF e.V. Institut für Forschung und Transfer bedanken und freut sich auf eine spannende Vorlesungsreihe.

 

Neue Juniorprofessur Ressourceneffizientes Bauen

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07.04.2017 – Zum Sommersemester 2017 begrüßen wir an der Fakultät ganz herzlich Frau Jun.-Prof. Dr.-Ing. Jutta Albus, die seit dem 1. April die Juniorprofessur Ressourceneffizientes Bauen innehat. Frau Albus studierte Architektur an der Technischen Universität Darmstadt und schloss dort 2003 mit dem Diplom bei Prof. Dörte Gatermann ab. Neben ihrer selbständigen Tätigkeit arbeitete sie als Architektin u.a. bei Santiago Calatrava LLC, bei Hamilton Associates, Goshow Architects in New York und bei AS&P Albert Speer & Partner in Frankfurt am Main. Seit 2009 war sie außerdem Akademische Mitarbeiterin bei Prof. Stefan Behling am Institut für Baukonstruktion der Universität Stuttgart. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in Vorfertigung und automatisierten Produktionstechnologien im Bauwesen. Zu diesem Thema promovierte sie auch gegen Ende des letzten Jahres. Frau Albus wird in der Lehre die Bereiche Baukonstruktion und Energie sowohl in der Architektur als auch im Bauingenieurwesen bereichern und nach und nach auch in die Pflichtlehre im Bachelor und Master Architektur und Städtebau eingebunden.

Wir freuen uns auf eine gute und erfolgreiche Zusammenarbeit!

 

Internationale Frühjahrsakademie 2017: Nordstadt-Modelle

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29.03.2017 – Architekturstudierende aus Dortmund, Potsdam, Turin und Eindhoven präsentierten bei der Abschlussveranstaltung der Internationalen Frühjahrsakademie am 23. März im Dortmunder U ihre Entwürfe für verschiedene Areale der Dortmunder Nordstadt. Unter dem Titel „Nordstadt-Modelle“ befassten sich rund 30 Studierende in acht Gruppen von der TU Dortmund, des Politecnico di Torino, der TU Eindhoven und der Fachhochschule Potsdam mit den Arealen Münsterstraße, Leopoldstraße und dem Burgtor. Von der neuntägigen Akademie profitieren nicht nur die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, sondern auch die Stadt Dortmund, die wie in allen vorherigen Durchgängen auch an der Vorbereitung beteiligt war und über die Resultate informiert wird. Thematisch eng verknüpft mit der diesjährigen Frühjahrsakademie hatten sich Architekturstudierende der Fakultät zurvor bereits ausführlich mit dem Areal nördlich von Arbeitsamt, Musikschule und Feuerwache in der Dortmunder Nordstadt auseinandergesetzt. Die Internationale Frühjahrsakademie wird seit 2013 von den Vertretungsprofessoren Olaf Schmidt und Michael Schwarz, Lehrstuhl Gebäudelehre, organisiert und durchgeführt.

 

Architektenforum 2017 - Bauphysik und Energieeffizienz am 15.03.2017

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13.03.2017 – Am 15. März 2017 findet in Dortmund im großen Saal des Casinos Hohensyburg zum siebten Mal das „Architektenforum“ als eine der größten regelmäßigen Fachveranstaltungen zum Thema „Bauphysik und Energieeffizienz“ im deutschsprachigen Bereich statt. Auch in diesem Jahr haben die Veranstalter Saint Gobain (mit ihren Marken Rigips, Isover, Weber, Rigips) und das ortsansässige Bauphysikbüro ENOTherm GmbH wieder potente Vertreter aus Forschung und Wirtschaft als Referenten eingeladen. Durch das Programm des Tages, das thematisch wie immer ganz nahe am Puls der bauphysikalischen Entwicklungen bleibt, führt wie auch in den Jahren zuvor Prof. Dr. Willems vom Lehrstuhl Bauphysik und Technische Gebäudeausrüstung der Technischen Universität Dortmund. Fachlich eröffnet wird das Architektenforum mit Vorträgen zu einem komplexen Themenfeld, das direkt Einfluss auf den Entwurf des Architekten nimmt - der neuen Schallschutznorm. Weitere Vorträge widmen sich den teilweise noch auf Architekten und Fachplaner zukommenden Veränderungen im Bereich „Wärmeschutz von Gebäuden“, der digitalen Gewerke übergreifenden Datenverwaltung sowie dem Architektenrecht.

 

Leipziger Buchmesse 2017: Einladung zum Galeriegespräch am 23. März ab 19:00 Uhr im Salon Käthe

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06.03.2017 – Im Kontext von Leipziger Buchmesse und Leipzig liest laden die Professoren Ansgar und Benedikt Schulz (Lehrstuhl Baukonstruktion) alle Interessierten am 23. März recht herzlich zur Buchpräsentation und Ausstellungseröffnung in den Salon Käthe ein. Im Fokus des Abends steht ein moderiertes Gespräch der beiden Architekten mit den Fotografen Valentina Seidel und Joachim Brohm, in dem der Künstler Falk Haberkorn den Besonderheiten und Wechselwirkungen der Zusammenarbeit nachspürt und seltene Einblicke in das Kirchenbau- sowie das Buchprojekt gibt. Das außergewöhnliche Fotoprojekt Trinity resultiert aus einer dreijährigen Kooperation von Fotografen und Architekten während des Neubaus der Leipziger Propsteikirche St. Trinitatis und arbeitet vielfältige narrative Bezüge auf urbaner, historischer, topografischer und gesellschaftlicher Ebene heraus. Dieser sicherlich sehr unterhaltsame Abend wird am Donnerstag, den 23. März ab 19 Uhr im Salon Käthe, Käthe-Kollwitz-Straße 56, in Leipzig stattfinden.

 

Ausstellung "Architektur begreifen - Modell Raum Konstruktion" im Dortmunder Inhouse

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07.02.2017 – Die Ausstellung „Architektur begreifen – Modell Raum Konstruktion“ zeigt Architekturmodelle verschiedener Epochen und Bautypologien, welche von Architektur- und Bauingenieurstudierenden in zwei Semestern erstellt wurden. Der Lehrstuhl Grundlagen und Theorie der Baukonstruktion von Professor Kahlfeldt hat in enger Zusammenarbeit mit der Modellbauwerkstatt unter der Leitung von Dirk von Kölln ein Konzept erarbeitet, welches den Studierenden die Arbeit mit dem Modell und dem Material Holz begreifbarer macht. Der Architekt plant den dreidimensionalen Raum und fügt die Dinge zu einer sinnhaften Konstruktion zusammen. Er erarbeitet sich an Hand von Zeichnungen einen imaginären Entwurf und versucht die Gedanken auf dem Zeichenpapier zu fixieren und festzuhalten. Diese Entwurfs- und Konstruktionszeichnungen sind das Abbild des noch theoretischen Baukörpers. Erst im Modell lassen sich alle Feinheiten, Fügungspunkte und Proportionen differenziert ablesen. Durch das Erbauen eines Architekturmodells begreift man die Kraft des dreidimensionalen Baukörpers. Die Studierenden hatten die Aufgabe sich in ausgewählte Entwürfe bedeutender Gebäude ein zudenken und diese an Hand der Entwurfszeichnungen in das Modell zu übersetzen. Die festgelegten Bauten aus dem Wintersemester 2014 / 15 sind teils fiktive teils gebaute Entwürfe der Revolutionsarchitektur, im Sommersemester 2015 stand der Typus des Rundbaues im Fokus. Eine Erweiterung stellt der Kirchenbau von Borromini in Rom dar. Dieses Gebäude ist eine Meisterleistung. Die komplexe Geometrie der Ellipse wurde in höchster Perfektion von den Studierenden und Dirk von Kölln in das Modell übersetzt. Der Blick in das Modell lässt den Betrachter staunen.

Im Blickpunkt der Ausstellung stehen Modelle in verschiedenen Maßstäben. Neben den Modellen werden die Abdrucke der Originalzeichnung und die Zeichnungen der Studierenden zu den jeweiligen Entwürfen präsentiert. Die Ausstellung zeigt somit eine besondere Auseinandersetzung mit Ikonen der Architektur. Im September 2015 wurden die Modelle bereits 2 Wochen lang im alten Museum am Ostwall gezeigt. Die Ausstellung läuft vom 18.02. bis zum 05.04.2017 im Dortmunder Inhouse an der Rosemeyerstraße 14.

 

Geschichte im Ersten: Unsere Städte nach '45

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07.02.2017 – Der Zweite Weltkrieg hat die deutschen Städte verwüstet, doch Experten meinen, dass der Wiederaufbau mehr Bausubstanz vernichtet hat als der verheerende Bombenkrieg. Wie konnte das passieren? Deutsche Architekten um Rüstungsminister Albert Speer hatten schon vor 1945 Wiederaufbaupläne in der Schublade. Von allem Nazi-Pomp entschlackt, kamen sie nach dem Krieg zum Einsatz. Ihre Vorbilder hatten sie dabei in den Prinzipien des modernen Städtebaus der 1920er Jahre. Die fortschrittliche Stadt sollte von Licht und Luft durchflutet sein; breite Straßen sollten sich durch die autogerechte Stadtlandschaft ziehen. Dieser Vision wurden oft die Reste der historischen Innenstädte geopfert.

Die ARD zeigt diese sehenswerte zweiteilige Radio-Bremen-Dokumentation, in der auch Prof. Christoph Mäckler (LS Städtebau) zu Wort kommt, am 6. und 13. Februar jeweils um 23:30 Uhr.

 

Gleich mehrere Meldungen der Fakultät in der aktuellen unizet der TU Dortmund

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07.02.2017 – Neben u.a. der Buchpräsentation "St. Reinoldi in Dortmund" von Prof. Wolfgang Sonne und Prof. Barbara Welzel und der Auszeichnung der Professoren Ansgar und Bendedikt Schulz für ihren Kirchenneubau St. Trinitas in Leipzig widmet die aktuelle unizet der TU Dortmund der Modellbauwerkstatt der Fakultät einen ganzseitigen Bericht. Unter dem Titel "Architektur (be)greifen" bauen Studierende der Fakultät seit mehreren Semestern historische Architekturmodelle anhand von Fotos und alten Plänen nach. Betreut wird dieses Projekt von Prof. Paul Kahlfeldt (LS Grundlagen und Theorie der Baukonstruktion) und von Dirk von Kölln, dem Leiter der Modellbauwerkstatt.

 

Forschungs- und Doktorandenkolloquium der Fakultät am 3. Februar 2017

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30.01.2017 – In diesem Wintersemester findet das Forschungs- und Doktorandenkolloquium der Fakultät im Rahmen des Annual Meetings des EAHN (European Architectural History Networks) am 3. Februar 2017 unter dem Titel "Situated Architectural History and Theory" statt. Das Kolloquium in englischer Sprache bringt Forscher aus den Bereichen Architekturgeschichte und -theorie verschiedener Fakultäten in NRW zusammen, die aus ihren aktuellen Projekten berichten und darüber diskutieren. Veranstaltet wird es unter der Leitung von Prof. Dr. Christoph Grafe (Bergische Universität Wuppertal) und Prof. Dr. Wolfgang Sonne (TU Dortmund). Interessierte sind herzlich willkommen!

 

Die Renaissance des Erkers - Artikel von Prof. Christoph Mäckler im aktuellen Mundo

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12.01.2017 – Prof. Christoph Mäckler, LS Städtebau, plädiert in der aktuellen mundo, dem Magazin der TU Dortmund, für eine Wiederentdeckung der Gestaltungsvielfalt an der Grenze zwischen innen und außen: "Durchgehende Glasfassaden sind typisch für moderne Büro- und Geschäftshäuser, wie sie jeder aus den Innenstädten von Frankfurt oder Berlin kennt. Sie sehen elegant aus, wirken aber oft anonym und abweisend. Woran liegt das? Durch das Spiegeln im Tageslicht wird aus dem vermeintlich transparenten Glas eine Trennwand, die das Innere des Gebäudes von der Außenwelt abschirmt. Beim Berliner Kaufhaus „Galeries Lafayette“ an der Friedrichstraße ist der geschlossene Eindruck der bis zum Bürgersteig reichenden Glasfassade so perfekt, dass selbst die Eingänge optisch nur schwer wahrgenommen werden können. Die Folge: Die Ladenbesitzer müssen ihre Eingänge mit roten Läufern im Straßenraum und Buchsbäumchen markieren. Für den Dortmunder Hochschullehrer ist das Berliner Kaufhaus nur eins von vielen Beispielen einer Architektur, die die wichtigen Qualitäten der städtebaulichen Elemente aus den Augen verloren hat. Öffnungen wie Hauseingänge und Fenster sind für den 65-Jährigen zentrale „Stadtbausteine“.

 

Fachkonferenz STADTQUARTIER 2020 am 02.02.2017

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12.01.2017 – "Die Stadt, in der wir leben, braucht eine neue Formel! Nach 100 Jahren funktionaler Trennung müssen Wohnen und Arbeiten wieder zusammenrücken. Doch die Stadt, wie wir sie bauen, zerfällt weiter in ihre Bestandteile. Die städtische und die architektonische Mischung kommt nicht zustande. Was wir brauchen ist eine neue Architektur für integrative Konzepte…" So titelten die Veranstalter für den Bauwelt Kongress 2016.

STADTQUARTIER 2020 erarbeitet mit bis zu sieben deutschen Städten gemischtgenutzte Quartiere und wird sie in ihrer Ausführung begleiten. Mit den konkreten Projekten werden die rechtlichen und ökonomischen Rahmenbedingungen, wie auch Hemmnisse, nachverfolgt und es wird überprüft werden, wie bezahlbarer Wohnraum entsteht und wie sich Mischung und Dichte im Modellversuch tatsächlich auswirken. Das Deutsche Institut für Stadtbaukunst wird im Rahmen dieses Forschungsprojekts untersuchen, wie eine solche neue Architektur aussehen muss und welche konkreten Strategien und Gebäudetypologien dieses Ziel unterstützen. Gemeinsam mit dem BBSR, der Stadt Freiburg i. Br. und dem BMUB wird STADTQUARTIER 2020 am 02.02.2017 in Freiburg i. Br. im Rahmen einer Fachkonferenz vorgestellt und diskutiert werden.

 

Ausstellung "Plätze in Deutschland 1950 und heute - Eine Gegenüberstellung"

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12.01.2017 – "Eine Stadt soll so gebaut sein, um die Menschen sicher und zugleich glücklich zu machen." (Aristoteles nach Camillo Sitte)

Stadträume sind Ausdruck unserer Kultur. Sie prägen unser tägliches Leben. Ihre Schönheit und Lebensfähigkeit zu fördern, muss ein grundlegendes Ziel unseres gesellschaftlichen Handelns werden! Die Ausstellung des Instituts für Stadtbaukunst stellt historische und aktuelle Fotografien deutscher Plätze gegenüber, um auf Fehlplanungen und Versäumnisse der Stadtgestaltung hinzuweisen. Ab dem 18. Januar 2017 wird die Ausstellung in der Städtischen Galerie in Nordhorn zu sehen sein. Als weitere Stationen sind Trier, Leipzig, Magdeburg, Rostock und Bonn geplant.

 

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