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WDWM-Frühjahrstagung "Welche Denkmale welcher Moderne?" vom 12. bis 13. März 2015

Frühjahrstagung

16.02.2015 – Vom 12. bis 13. März 2015 lädt der Forschungsverbund WDWM zu einer Tagung nach Dortmund ein. WDWM-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und internationale Gäste stellen aktuelle Forschungen zu verschiedenen Aspekten des Umgangs mit dem Architekturerbe der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts vor.

Die Tagung findet an der Fakultät Architektur und Bauingenierwesen der TU Dortmund im Rudolf-Chadoire-Pavillon, Campus Süd, statt und steht allen Interessierten offen. Die Teilnahme ist frei; um eine Anmeldung bis zum 1. März 2015 über das online-Formular wird gebeten.

Die Veranstaltung wird als Fortbildung mit einem Umfang von 8 Unterrichtsstunden zu 45 Minuten für die Mitglieder der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen in den Fachrichtungen Architektur und Innenarchitektur anerkannt.

 

Internationale Frühjahrsakademie Ruhr 2015 - Der Hellweg

Bilder-WEB-Plakat

14.02.2015 – Die dritte Internationale Frühjahrsakademie Ruhr, veranstaltet von den beiden Dortmunder Architekten Olaf Schmidt und Michael Schwarz als Vertretungsprofessoren des Lehrstuhls Gebäudelehre der TU Dortmund, findet vom 11. bis 20. März 2015 unter dem Titel „Der Hellweg“ in den Räumen des ehemaligen Museums am Ostwall statt. Gemeinsam mit dem Politecnico di Torino, der Technischen Universiteit Eindhoven und der Kunstakademie Düsseldorf wird in einem Workshop der Hellweg im Dortmunder Innenstadtbereich als städtischer Raum analysiert und interpretiert. Zusammen mit Prof. Silvia Malcovati aus Turin, Prof. Christian Rapp aus Eindhoven und Prof. Max Dudler aus Düsseldorf führen die international tätigen Lehrstühle die Ergebnisse der Bestandsaufnahmen zu verschiedenen, im Vorfeld definierten Themen, zusammen und leiten in vielsprachiger Diskussion aus den persönlichen und mitunter ganz neuen Sehweisen mögliche städtebauliche Interventionen sowie architektonische Reaktionen für den Raum und seine einzelnen Orte ab.

Die Studierenden treffen in dieser Akademie mit Ihren unterschiedlichen Nationalitäten und Arbeitsweisen sowie ihren verschiedenen universitären Sozialisationen aufeinander und treten sowohl in ganz subjektiv emotionaler Weise als auch in objektiv systematischen Analysen dem Thema der „Einkaufsstraße“ als städtischem Raum näher. Die Diskussion der in kurzer Zeit entstehenden Stegreifentwürfe, eher thesenartig formuliert als ausgereift und differenziert für eine kurzfristige Umsetzung abgewogen, findet am Freitag, den 20. März, ab 11.00 Uhr ihren finalen Höhepunkt in einem öffentlichen Kolloquium.

 

Nachruf Jürgen Sawade

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04.02.2015 – Jürgen Sawade war als Architekt und Hochschullehrer ein unbeugsamer, leidenschaftlicher Verfechter des architektonischen Rationalismus, stets bestrebt, das Wesentliche und Grundsätzliche jeder architektonischen Aufgabe herauszufiltern und in klare, eindeutige und präzise Entwürfe oder Bauwerke umzusetzen. Als Vertreter des konzeptionellen Entwerfens, einer allein der Ratio verpflichteten Architektur, schuf er so zahlreiche großstädtische Bauten, die sich immer durch Präsenz im städtischen Raum sowie Eindeutigkeit, Klarheit und Kompromisslosigkeit in der architektonischen Erscheinung auszeichneten. Seine Bauten sind geprägt durch den absoluten Anspruch und den Willen zu Reduktion bis hin zur Abstraktion.

Der 1937 in Kassel geborene Jürgen Sawade studierte an der Technischen Universität in Berlin (1958–66) u.a. bei Oswald Mathias Ungers. Er arbeitete sowohl während seines Studiums (1966–69) als Hilfsassistent als auch nach dem Abschluss als Wissenschaftlicher Assistent an dessen Lehrstuhl sowie als Mitarbeiter in dessen Büro. Seine architektonische Haltung wurde in dieser Zeit entscheidend geprägt. 1970 eröffnete Jürgen Sawade ein eigenes Büro in seiner Wahlheimat Berlin. Dort entstanden auch seine wichtigsten Bauwerke wie die Wohnbebauung an der Potsdamer Straße/ Ecke Pallasstraße (1972–77), der Umbau des WOGA-Komplexes mit dem Kino Universum von Erich Mendelsohn aus dem Jahr 1928 aus dem die Neue Schaubühne Berlin am Lehniner Platz (1975–81), welche 1982 mit dem Mies-van-der-Rohe Preis ausgezeichnet wurde, die Wohnbebauung an der Lewishamstraße, das Grand Hotel Esplanade (1984–88), das Bürohaus Unter den Linden 42 (1991–95), das Büro- und Geschäftshaus an der Französischen Straße (1992–96) sowie 2 Bürogebäude am Spreeufer (1993–96). Sie können allesamt als Zeugnisse seiner architektonischen Haltung, seiner Position in der Rationalismusdiskussion zum Ausgang des 20. Jahrhunderts angesehen werden.

Jürgen Sawade lehrte als Gastdozent u.a. an der University of California/Los Angeles, der Cornell-University/New York, der Cooper Union/New York und der Hochschule für angewandte Kunst in Wien sowie als Honorarprofessor an der Fachhochschule Potsdam. Von 1991–97 war er Gründungsprofessor des neu eingerichteten Lehrstuhls Entwerfen und Industriebau an der Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen der TU Dortmund. Mit seiner Persönlichkeit und Erscheinung, seiner beeindruckenden physischen und psychischen Präsenz war er die tragende Figur jeder Veranstaltung; mit seiner analytischen Schärfe und architektonischen Klarheit, nicht zuletzt aber auch seiner menschlichen Integrität, klaren Haltung und seiner Selbstverständlichkeit war er ein Eckpfeiler der Fakultät. Mitarbeitern war er mit diesen Eigenschaften ein Vorbild. Studierende anzuleiten und zu motivieren verstand er mit Bravour. Er, der Rationalist, der sich zunehmend als Minimalist sah, lehrte die kulturelle Verantwortung der Architektur. Jürgen Sawade war eine zentrale, darüber hinaus integrierende Persönlichkeit des Dortmunder Modells Bauwesen, der gemeinsamen Ausbildung von Architekten und Bauingenieuren an der TU Dortmund, der stets die enge und kollegiale Zusammenarbeit mit den Ingenieur-Kollegen suchte.

In den letzten Jahren hat sich Jürgen Sawade weitgehend aus dem aktiven Bau- und Lehrgeschehen zurückgezogen. Sein architektonischer Nachlass befindet sich seit dem Jahr 2003 im Archiv der Akademie der Künste in Berlin. Jürgen Sawade verstarb 77-jährig am 21. Januar 2015 in Berlin.

Die Professorinnen und Professoren der Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen an der Technischen Universität Dortmund:
J.-Prof. Dr. Fazia Ali-Toudert, Prof. Dr. Franz-Joseph Barthold, Prof. em. Helge Bofinger, Prof. Dr. Ivan Čadež, Prof.-Vertr. Dr. André Glaubitt, Prof. Dr. Mike Gralla, Prof. Dr. Achim Hettler, Prof. Dr. Paul Kahlfeldt, Prof.Christoph Mäckler, Prof. Dr. Reinhard Maurer, Prof. Gottfried Müller, Prof. em. Gernot Nalbach, Prof. Dr. Atilla Ötes, Prof. em. Dr. mult. Stefan Polónyi, Prof. Dr. Tim Ricken, Prof.-Vertr. Olaf Schmidt und Michael Schwarz, Prof.-Vertr. Ansgar und Benedikt Schulz, Prof. Dr. Wolfgang Sonne, Prof. Wouter Suselbeek, Prof. Dr. Dieter Ungermann, Prof. Dr. Wolfgang M. Willems

 

wa award Studentischer Nachwuchspreis 2014

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02.02.2015 – Wir gratulieren dem Finalisten Sebastian Linde für die erfolgreiche Teilnahme am Studentischen Nachwuchspreis 2014 mit dem Thema Verdichtung im urbanen Raum. Der Lehrstuhl GTB reichte seine Masterarbeit "Musée Surréel – Erweiterung der Neuen Nationalgalerie Berlin" im vergangenen Sommersemester ein. Die Bekanntgabe der Preisträger erfolgte im Januar auf der BAU 2015 in München.

 

Erneut Dortmunder Architekturstudent Preisträger beim BDA Masters

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02.12.2014 – Zum siebten Mal vergab der Bund Deutscher Architekten BDA, Landesverband NRW, am letzten Donnerstag, den 27.11.2014, seinen Studienpreis – den BDA Masters. Insgesamt sind in diesem Jahr 27 Arbeiten des WS 2013/14 und des SS 2014 von allen teilnahmeberechtigten Hochschulen in Nordrhein-Westfalen eingereicht worden. Die Jurysitzung fand an der Hochschule Bochum, Fachbereich Architektur statt. Zu den fünf Preisträgern gehört Philip Dörge, der mit seiner hervorragenden Bachelorarbeit „Dortmund II – Bunker in der Ruhrallee“, die am Lehrstuhl Grundlagen der Architektur von Prof. Wouter Suselbeek und Stéphane Lippitsch betreut wurde, die Jury überzeugen konnte. In der Jurybeurteilung heißt es: „Die Arbeit zeichnet sich aus durch die spannungsvolle Komposition aus dem flachen Bauvolumen des bestehenden Hochbunkers und dem Klosterwohnturm. Die Gebäudekomposition besetzt den Ort selbstbewusst und tritt in einen Dialog mit der angrenzenden Bebauung.“

Die Fakultät gratuliert Herrn Dörge zu dieser Auszeichnung! Die Jurybeurteilungen und Fotos der preisgekrönten Arbeiten sind auf der Homepage des BDA Landesverband NRW hinterlegt.

 

Recycle Ostwall 7: Doppelausstellung 6. Dezember 2014 – 1. Februar 2015

Recycle Ostwall

02.12.2014 – Der Lehrstuhl Geschichte und Theorie der Architektur GTA ist Mitveranstalter einer Doppelausstellung im Alten Museum am Ostwall. Um die zukünftige Nutzung oder den Abriss des seit einigen Jahren leer stehenden Hauses wird bekanntermaßen seit Längerem gestritten. Die Kultur des Umnutzens und Umbauens steht im Zentrum der aktuellen Veranstaltung. Muck Petzet forderte 2012 auf der Architekturbiennale in Venedig das Selbstverständnis der Architektenschaft heraus: Könnte es sein, dass der geringstmögliche Eingriff der beste ist? Unter dem Titel „Reduce, Reuse, Recycle“ präsentierte der Deutsche Beitrag zur 13. Architektur-Biennale in Venedig 16 ausgewählte Architekturen, die sich durch einen affirmativen Umgang mit alltäglichen Situationen auszeichnen und zugleich für beispielhafte Umbaustrategien stehen. Der besondere Fokus liegt dabei auf dem Wert der „Ressource Architektur“, den der Bestand als Grundlage für die Gestaltung der Zukunft darstellt. Exemplarisch sei der Umbau eines Hörsaalgebäudes an der Universität Erlangen-Nürnberg genannt, mit dem die Vertretungsprofessoren des Lehrstuhls Baukonstruktion Ansgar und Benedikt Schulz die strukturelle Schönheit des Altbaus als Basis für eine behutsame Erweiterung und Neuinterpretation des Bestands definieren.

Seiner Ausstellung fügt er nun das Haus am Ostwall mit seiner Umbaugeschichte als neues Beispiel hinzu. Genau diese Umbaugeschichte ist das Thema der zweiten Ausstellung, einer Kooperation des Lehrstuhls mit der Landesinitiative Stadtbaukultur NRW 2000, dem Veranstalter. Hier werden Forschungsergebnisse aus Sonja Hnilicas Buch Das Alte Museum am Ostwall. Das Haus und seine Geschichte (Klartext Verlag 2014, ISBN: 978-3-8375-1307-3) als Parcours durch das Haus aufbereitet.
Wir laden herzlich ein zur Ausstellungseröffnung am 5. Dezember um 18:30 Uhr im Alten Museum am Ostwall in Dortmund.

 

Die erste Dortmunder Architekturausstellung von 1976 im Dortmunder U

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02.12.2014 – Anlässlich ihres 40-jährigen Jubiläums zeigt die Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen die 1. Dortmunder Architekturausstellung, die der Fakultätsmitbegründer Josef Paul Kleihues 1976 im Museum am Ostwall realisiert hat. In dieser Ausstellung wurden die damals kommenden Stars der internationalen Architektur erstmals in Deutschland ausgestellt und leiteten damit eine Wende im Architekturdiskurs in Deutschland ein. Im Dortmunder U werden nun aus den Beständen des A:AI Archiv für Architektur und Ingenieurbaukunst NRW der TU Dortmund die alten Ausstellungstafeln wieder gezeigt - und damit ein Stück Architekturgeschichte Dortmunds und der Welt.

Die Ausstellung ist noch bis zum 4. Januar 2015 zu sehen.

 

Die Fakultät feiert 40 Jahre Dortmunder Modell Bauwesen

Festakt

02.12.2014 – Die Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen feierte am 27. November 2014 mit einem internationalen Symposium und einem Festakt ihr 40-jähriges Bestehen. Unter der Überschrift „Die Geburt der Architektur aus dem Geist der Konstruktion“ widmeten sich Referentinnen und Referenten von der Harvard University, der ETH Zürich und verschiedenen deutschen Hochschulen, darunter Antoine Picon, Ulrich Pfammater, Klaus D. Kapellmann, Meinhard von Gerkan, Victor Schmitt, Mike Schlaich und Dietmar Eberle, dem Zusammenspiel von Architekten und Ingenieuren sowie den Problemen der heutigen Baukultur. In der abschließenden Podiumsdiskussion, moderiert von Aita Flury, beschäftigten sich Petra Kahlfeldt, Jan Kleihues, Arno Lederer, Heinrich Schnetzer, Werner Sobek und Gesine Weinmiller mit der Frage, wie sich die Baukultur in Zukunft gestalten soll. Das seit der Gründung 1974 durch die Architekten Harald Deilmann und Josef Paul Kleihues sowie die Bauingenieure Stefan Polónyi und Hermann Bauer in Dortmund praktizierte integrierte Ausbildungsmodell aller am Baugeschehen Beteiligten kann hier richtungsweisend sein.

Beim anschließenden Festakt würdigten auch Prorektorin Barbara Welzel, Oberbürgermeister Ulrich Sierau und Staatssekretär Michael von der Mühlen sowie die Alumni Andreas Iding, Annette Hillebrandt, Manfred Curbach und Ursula Holthaus-Sellheier den interdisziplinären Ansatz und das projektorientierte Studium im Dortmunder Modell Bauwesen. Den eindrucksvollen Abschluss der Feierlichkeiten bildeten die Vorträge des Gründungsvaters Stefan Polónyi sowie des Bundesministers a.D. Klaus Töpfer.

 

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