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Wettbewerb zum Neubau der Deutschen Botschaft in Wien entschieden - 1. Preis für Schulz und Schulz Architekten

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19.05.2016 – Deutschland und Österreich unterhalten als Nachbarn enge und vertrauensvolle politische Beziehungen. Dies gilt insbesondere für ihre Zusammenarbeit im Rahmen der Europäischen Union oder der Vereinten Nationen. Die Deutsche Botschaft in Wien ist Sitz des bilateralen Botschafters und seit den 1970er Jahren zugleich ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE). Das bestehende Gebäudeensemble von Rolf Gutbrod aus dem Jahr 1964, ursprünglich als bilaterale Botschaft und Residenz gebaut, platzt durch die seit den 1970er Jahren stetig wachsen Aufgaben aus allen Nähten und ist in der Funktionalität des ursprünglichen Baukörpers stark beeinträchtigt. Um die zeitgemäße Unterbringung von Kanzlei und Residenz unter dem Gesichtspunkt von Sachgerechtigkeit und Wirtschaftlichkeit zu ermöglichen, hat sich die Bundesregierung für den Neubau der Liegenschaft am bestehenden Standort in innerstädtischer Lage der Stadt Wien entschieden. In der Konkurrenz der Wettbewerbsbeiträge wurde die Arbeit von Schulz und Schulz (zusammen mit DÄRR Landschaftsarchitekten) mit dem 1. Preis ausgezeichnet. Die Jury unter Vorsitz von Prof. Tobias Wulf würdigte vor allem die Entwurfsidee einer offenen „bel étage“ (siehe Perspektive mit dem Blick durch den Garten / Copyright: Schulz und Schulz), die die Räume der Botschaft mit dem bestehenden Park verwebt. Die Jury stellte diesen Ansatz als einen neuen Typus für ein offenes, mit seiner Umgebung in Kontakt tretendes Haus heraus, welches die hohen Sicherheitsanforderungen nicht zum Ausdruck der Architektur werden lässt. Dieser Kerngedanke, der zugleich Aufforderung und Chance der zukünftigen Nutzung darstellt, ist aus Sicht der Jury tragfähig, in die Zukunft gerichtet und von besonderer Nachhaltigkeit.

Eine Ausstellung aller Wettbewerbsarbeiten wird vom 29. April bis zum 13. Mai im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Straße des 17. Juni 112, in Berlin gezeigt und ist jeweils montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr geöffnet.

Die Fakultät gratuliert den Professoren Ansgar und Benedikt Schulz zu dieser großartigen Leistung!

 

Zwei Dortmunder Architekturstudentinnen erfolgreich beim 6. Bülau-Wettbewerb

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17.05.2016 – Mehr als 100 Studierende und junge Absolventen deutschsprachiger Hochschulen der Fachrichtungen Architektur, Städtebau, Landschaftsplanung, Bauingenieurwesen und Denkmalpflege haben sich mit Wettbewerbsbeiträgen am 6. Bülau-Wettbewerb der Patriotischen Gesellschaft von 1765 in Hamburg beteiligt. Die Jury, unter dem Vorsitz von Frau Dipl.-Ing. Ingrid Spengler (Spengler Wiescholek, Architekten und Stadtplaner), hat am 28. April 2016 beschlossen, drei 1. Preise und drei Anerkennungen zu vergeben. Ein 1. Preis ging dabei an Katharina Ern für ihren Entwurf „Elbforum Hamburg“. Der Entwurf von Theodora Topliyski wurde mit einer Anerkennung gewürdigt. Betreut wurden die beiden Studentinnen am Lehrstuhl Grundlagen der Architektur, Prof. Wouter Suselbeek. Wettbewerbsgegenstand war die Entwicklung von Konzepten und Ideen zur Neugestaltung und Arrondierung zwischen Hafenkante und Geesthang für den Bereich östlich und westlich des Alten Elbtunnels. Die Aufgabenstellung war zwar konkret, aber frei von wirtschaftlichen, administrativen und planerischen Auflagen und Zwängen. Wesentliche Aspekte waren dabei der stadt- und freiräumliche Bezug, mit den Zugängen zum Wasser, vom hohen Geestrücken über die verkehrsreiche Straße „St. Pauli Hafenstraße“ zur Uferkante der Elbe. Dabei sollte es neben einer Neuordnung der stadträumlichen Gegebenheiten und Schaffung einer höheren Aufenthaltsqualität im Bereich um den „Alten Elbtunnel“ an den Landungsbrücken auch um bauliche Ergänzungen der vorhandenen Bausubstanz sowie Nutzungsvorschläge für eine neue bauliche Organisation an der Wasserkante gehen. Die bestehenden Gebäude an der Wasserkante sollten sinnvoll ergänzt und zu beiden Seiten – zur Stadt und zum Wasser – in ihrer Architektur, der Nutzung und der Aufenthaltsqualität weiterentwickelt werden.

Die Fakultät gratuliert den beiden Preisträgerinnen!

 

CHE Hochschulranking im neuen Zeit Studienführer: Studierende des Bauingenieurwesens sehr zufrieden

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17.05.2016 – Die Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen der TU Dortmund erhält im aktuellen CHE Hochschulranking, das im neuen ZEIT Studienführer 2016/17 veröffentlicht wird, sehr gute Bewertungen im Fach Bauingenieurwesen: Mit der Studiensituation insgesamt und dem Lehrangebot sind die Studierenden sehr zufrieden. Die Ergebnisse des Hochschulrankings des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) erscheinen am 3. Mai 2016 im neuen ZEIT Studienführer 2016/17. Jedes Jahr wird ein Drittel der Fächer neu bewertet. 2016 sind das die Fächer Architektur, Bau- und Umweltingenieurwesen, Angewandte Naturwissenschaften, Elektrotechnik und Informationstechnik, Maschinenbau, Werkstofftechnik / Materialwissenschaft, Bioingenieurwesen, Chemieingenieurwesen, Verfahrenstechnik, Mechatronik, Chemie, Biologie, Psychologie, Germanistik, Anglistik / Amerikanistik, Erziehungswissenschaft sowie Romanistik. Das CHE Hochschulranking ist das umfassendste und detaillierteste Ranking im deutschsprachigen Raum. Mehr als 300 Universitäten und Fachhochschulen hat das CHE untersucht. Neben Fakten zu Studium, Lehre und Forschung umfasst das Ranking Urteile von Studierenden über die Studienbedingungen an ihrer Hochschule.

 

Die Fakultät trauert um ihren hoch geschätzten Wiss. MA Florian Afflerbach

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09.05.2016 – Am Donnerstag, den 5. Mai 2016, kam Florian Afflerbach ohne eigenes Verschulden bei einem Verkehrsunfall in seiner Heimatstadt Siegen ums Leben. Florian Afflerbach, geboren am 8. November 1980, studierte Architektur und Städtebau in Siegen und Paris. Nach seinem Abschluss in Siegen arbeitete Florian Afflerbach als Architekt in der Wettbewerbsabteilung von 4a Architekten in Stuttgart. Ab 2010 absolvierte er den Aufbaustudiengang zum Master in Architekturvermittlung an der BTU Cottbus bei Prof. Dr. Riklef Rambow. Seit 2013 arbeitete er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrgebiet Raumgestaltung und Entwerfen an der Universität Siegen bei Prof. Ulrich Exner sowie am Lehrstuhl für Architekturdarstellung an der TU Dortmund bei Prof. Gottfried Müller, wo er Freihandzeichnen, Gestaltungslehre und Zeichentechniken lehrte. Florian Afflerbach war ein unglaublich begabter Zeichner. Mit großer Leidenschaft, virtuoser Technik, Neugier und Leichtigkeit schuf er in wenigen Jahren ein Werk von unzähligen Skizzenbüchern und hunderten Blättern voller atemberaubender Architektur-, Technik-, Menschen- und Naturzeichnungen, die durch verschiedene Bücher, Publikationen und Internetforen eine breite Öffentlichkeit finden. Was uns bleibt, ist die Freude und das Staunen über seine Kunst, und vor allem die Erinnerung an einen ganz besonderen Menschen, vor dem eine glänzende Zukunft lag und dessen Freundschaft und Humor ein ganz großes Geschenk waren.

Florian Afflerbach wurde nur 35 Jahre alt. Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Partnerin Tina und seiner Familie.

 

Dortmunder Vorträge zur Stadtbaukunst No. 7 – Großstadt gestalten. Stadtbaumeister in Europa

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02.05.2016 – Die dritte Konferenz der Trilogie „Großstadt gestalten“ widmet sich den Stadtbaumeistern in Deutschlands Nachbarländern. Im Fokus stehen die Stadtbaumeister in Amsterdam, Brüssel, London, Paris, Wien und Zürich. An der Schwelle zum 20. Jahrhundert haben dort so prominente Städtebauer wie Hendrik Petrus Berlage (Amsterdam), Charles Buls (Brüssel), Gustav Gull (Zürich) oder Eugène Hénard (Paris) gewirkt. Sie haben das Gesicht ihrer Städte maßgeblich geprägt und der Disziplin Stadtbaukunst wesentliche Impulse verliehen.

Die 7. Dortmunder Vorträge zur Stadtbaukunst finden am 17. Juni 2016 im Baukunstarchiv NRW im Alten Museum am Ostwall, Oswall 7, 44135 Dortmund statt. Um Anmeldung bis zum 10. Juni 2016 wird gebeten unter: stadtbaukunst.bauwesen@dortmund.de

Eine Veranstaltung des Deutschen Instituts für Stadtbaukunst an der TU Dortmund in Kooperation mit dem Forum Stadtbaukultur der Stadt Dortmund und der DASL NRW. Gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

 

4. Internationalen Frühjahrsakademie Ruhr mit dem Thema "Stadtplätze"

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29.04.2016 – Seit 2013 organisiert der Lehrstuhl Gebäudelehre der Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen der TU Dortmund jährlich die Internationale Frühjahrsakademie Ruhr. Im Rahmen des Projekts kommen Architekturstudierende und Lehrende aus drei verschiedenen Ländern zu einem Workshop an der TU Dortmund zusammen, um Fragestellungen zur gebauten Umwelt des Ruhrgebiets – und im Speziellen Dortmunds – zu bearbeiten. Die diesjährige Akademie fand vom 7. bis 15. März 2016 in den Räumen des Baukunstarchivs NRW statt. Die internationalen Teams, bestehend aus Studierenden der TU Dortmund, des Politecnico di Torino und der Technischen Universität Eindhoven setzten sich in diesem Jahr mit dem Thema „Stadtplätze“ auseinander – Fragen waren u.a.: Was kennzeichnet die drei Dortmunder Stadtplätze Alter Markt, Hansaplatz und Friedensplatz? Warum sehen Plätze in Städten des Ruhrgebiets, die geographisch nah beieinander liegen, ganz unterschiedlich aus? Wie können sie baulich weiterentwickelt werden? In den Entwürfen der Studierenden wurde zum Beispiel der Hansaplatz städtebaulich verdichtet, der Alte Markt an seine frühere Struktur angeglichen und der Friedensplatz mitsamt seiner Umgebung zu einem innerstädtischen Park, der vom Wall abgeschirmt ist, umgestaltet.

 

Konferenz zur Schönheit und Lebensfähigkeit der Stadt No. 7

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25.04.2016 – Die diesjährige Konferenz zur Schönheit und Lebensfähigkeit der Stadt No.7 des Instituts für Stadtbaukunst, die am 28. und 29. April 2016 in Düsseldorf (Rheinterasse, Joseph-Beuys-Ufer 33) stattfinden wird, steht unter dem Titel "Die Architektur der Stadt". Als Keyspeaker wird Richard Senett aus New York erwartet. Weitere Referenten sind u.a.: Matthias Sauerbruch (Berlin), Volker Staab (TU Braunschweig), Peter Stephan (FH Potsdam), Tobias Nöfer (Berlin), Franz Peter Boden (Hansestadt Lübeck), Schulz und Schulz (TU Dortmund), Stefan Forster (Frankfurt am Main), Johannes Kister (Köln), Andreas Hild (München) und Arno Lederer (Stuttgart).

 

Professoren Ansgar und Benedikt Schulz erhalten Balthasar Neumann Preis 2016

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19.04.2016 – Mit dem Balthasar Neumann Preis, dem europäischen Preis für Architektur und Ingenieurleistungen stellen die DBZ Deutsche BauZeitschrift und der Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure e.V. (BDB), Berlin seit 1994 die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Architekten und Ingenieuren heraus. Der Preis wird alle zwei Jahre verliehen und ist mit 10.000 € dotiert. Ausgezeichnet wird die beispielhaft innovative, über technisch etablierte Standards hinausgehende Zusammenarbeit verschiedener Fachdisziplinen an einem Bauwerk, das aufgrund der übergreifenden Kooperation, ganz im Sinn Balthasar Neumanns, herausragende baukulturelle und technische Qualitäten aufweist. Die ausgezeichnete Zusammenarbeit fokussiert dabei nicht allein auf partnerschaftliche Kooperationen zwischen Architekten und Tragwerksplanern, sondern auch auf die Zusammenarbeit von Architekten und planenden Ingenieuren aus verschiedenen Fachdisziplinen. Der Schwerpunkt liegt auf der Zusammenarbeit mit den TGA-Ingenieuren, um ein energetisch optimiertes Konzept zu erstellen und die Parameter des nachhaltigen Bauens zu erfüllen. Das heißt, dass neben den soziokulturellen Anforderungen auch die technischen Aspekte wie z. B. Energie- und Ressourcenverbrauch über den gesamten Lebenszyklus hinweg Berücksichtigung finden. Im Fokus steht eine partnerschaftliche Planung in den Bereichen Architektur, Tragwerk und Energie-/Nachhaltigkeitskonzept, aus der im Sinn von integrierten und integralen Prozessen eine herausragende baukulturelle und technische Qualität resultiert.

Der Neubau der Katholischen Propsteikirche St. Trinitatis in Leipzig wird den Anforderungen an den Balthasar Neumann Preis in höchstem Maße gerecht. Nicht nur die innovativen technologischen Lösungen als Ausdruck gelungener integraler Zusammenarbeit von Architekten, Tragwerksplanern und TGA-/Energieplanern überzeugten die Jury, sondern auch die herausragende baukulturelle Qualität des Entwurfs. Die anspruchsvolle Aufgabe, einen zeitgenössischen Kirchenneubau auf einem dreiecksförmigen Grundstück in prominenter Innenstadtlage von Leipzig zu errichten, hat das Planungsteam eindrucksvoll umgesetzt. Die Fakultät gratuliert den Professoren Ansgar und Benedikt Schulz zu dieser herausragenden Auszeichnung!

 

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