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Technische Universität
Dortmund

Fakultät Architektur
und Bauingenieurwesen

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Aktuell

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40 Jahre Dortmunder Modell Bauwesen

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28.07.2014 – Das Dortmunder Modell Bauwesen und unsere Fakultät für Architektur und Bauingenieurwesen an der TU Dortmund feiern in diesem Jahr ihr 40-jähriges Jubiläum seit ihrer Gründung durch Harald Deilmann, Stefan Polónyi, Josef Paul Kleihues und Hermann Bauer. Seit dieser Zeit verfolgen wir ein bewährtes und in der Hochschullandschaft der Bundesrepublik einmaliges Konzept der gemeinsamen Ausbildung von Architekten und Bauingenieuren.
Das 40-jährige Jubiläum unserer Fakultät und des Dortmunder Modells Bauwesen wollen wir mit der Austragung eines DFG-geförderten internationalen wissenschaftlichen Symposiums zum Thema “Die Geburt der Architektur aus dem Geist der Konstruktion“, eines feierlichen Festaktes sowie der Austragung der 16. Dortmunder Architekturtage (erstmals 1975 durch Josef Paul Kleihues eingeführt) begehen.
Wir laden Sie hiermit ganz herzlich zu unseren Feierlichkeiten vom 27.11.2014 bis zum 28.11.2014 anlässlich unseres Jubiläums ein.

 

Nachruf: Bauen als Kulturbeitrag – Zum Werk von Bruno Lambart

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14.07.2014 – Bruno Lambart hat Bauen immer als entscheidenden Kulturbeitrag verstanden und sich mit seiner Architektur in den Dienst von Nutzern und Bauherren gestellt. Nun verstarb der Ratinger Architekt im Alter von 90 Jahren. Ein Nachruf auf einen Architekten der ersten Nachkriegsgeneration.
Geboren 1924 in Düsseldorf zählt Lambart zur ersten Architektengeneration der Nachkriegszeit. Nachdem er alle Widrigkeiten des Nationalsozialismus während seiner Schulzeit durchlebt hatte, entschloss er sich nach den Kriegsjahren und noch während seiner Rückkehr aus amerikanischer Gefangenschaft, angesichts der dramatischen Zerstörungen in den deutschen Städten, den Architektenberuf zu ergreifen. Bereits ein Jahr später, 1946, begann Lambart sein Architekturstudium in Stuttgart unter Bedingungen, die heute kaum noch vorstellbar sind. Die Lehre dieser sogenannten Zweiten Stuttgarter Schule brachte bei Lambart ein ausgeprägtes Interesse an funktionellen Lösungen, eine Vorliebe für durchdachte und sorgfältige Konstruktionen sowie für materialgerechte Gestaltungen hervor. Durch seinen von ihm sehr geschätzten Lehrer Günter Wilhelm entwickelte Lambart eine hohe Sensibilität für die Verbindung von Bauwerk und Umgebung, die sein gesamtes architektonisches Schaffen bestimmen sollte. Lambarts ungeheurer Tatendrang, sein Durchhaltevermögen und sein Mut Dinge direkt anzupacken, ließen ihn bereits ein Jahr nach seinem Diplom an seinem ersten Wettbewerb für die Sommerrainschule in Stuttgart teilnehmen. Dieser erste Preis aus dem Jahr 1952 stand noch gänzlich unter dem Einfluss der Stuttgarter Schule und stellte zugleich den Startschuss für eine über 50-jährige Architektenkarriere dar. Zunächst in einer Bürogemeinschaft mit Günter Behnisch nahmen beide an zahlreichen Wettbewerben vor allem auf dem Gebiet des Schulbaus teil. Doch bereits Mitte der Fünfziger Jahre zog es Bruno Lambart wieder in seine Heimat zurück und er gründete ein zweites Büro in Düsseldorf mit dem er sich als regelrechter „Bildungsbau-Spezialist“ einen Namen machen sollte. Zu seinen ersten Schulbauten zählt die mittlerweile unter Denkmalschutz gestellte, ehemalige Volksschule in Duisburg-Hüttenheim, die erste Pavillonschule im Rheinland. Nach der Trennung von Behnisch 1959 blieb Bruno Lambart im Düsseldorfer Büro und festigte seine Tätigkeit im Bereich des Öffentlichen Bauens. Die Aufträge, nahezu vollständig aus Wettbewerbsteilnahmen hervorgegangen, umfassten neben einer großen Zahl an Schulbauten unter anderem auch Bürgerzentren, Verwaltungsgebäude, Krankenhäuser und Wohnungsbauten. Nach dem Bau der Pädagogischen Akademie in Münster folgte mit der Ingenieurschule in Ulm der erste, in kompletter Vorfertigung errichtete Schulbau der Bundesrepublik. Ein bekanntes Beispiel dürfte auch die jüngst sanierte und mit dem BDA-Preis ausgezeichnete ehemalige Mensa der Ruhr-Universität Bochum sein, die im Zusammenhang mit der Mies-Rezeptionswelle der Sechziger Jahre zu sehen ist. Gegensätzlich dazu weist beispielsweise der Bau der Berufsschule in Ostendorf brutalistische Züge auf. Und mit der als „Vorbildliches Bauwerk NRWs“ ausgezeichneten Psychiatrischen Landesklinik in Frönspert setzte Lambart auch im Krankenhausbau neue Maßstäbe. Ab Mitte der Siebziger Jahre widmete er sich dann verstärkt der Restaurierung und Revitalisierung von Baudenkmälern. Eine besonders zentrale Rolle spielte in diesem Zusammenhang die Restaurierung der Wasserburg „Haus zum Haus“ in Ratingen, die bis heute seinen neue Arbeits- und Lebensmittelpunkt darstellte. Der Nachlass des Architekten Bruno Lambart befindet sich im Archiv für Architektur und Ingenieurbaukunst NRW (A:AI) an der TU Dortmund, auf dessen Grundlage jüngst am Lehrstuhl für Geschichte und Theorie der Architektur eine monographische Arbeit als Dissertation entstanden ist. Lambarts Architektur stellte zu keinem Zeitpunkt eine „Spektakelbaukunst“ dar, wie Paulhans Peters mal treffend formulierte, denn eine unbedingte Erstmaligkeit von Architektur hätte nach Lambarts Meinung die Ernsthaftigkeit seiner Arbeit in Frage gestellt. Statt einer offensichtlich signifikanten Handschrift wird in seiner Architektur vor allem die Fähigkeit deutlich, die eigene Entwurfshaltung immer wieder zeitgemäß zu verändern und weiterzuentwickeln ohne dabei die eigenen Grundsätze von Maßstäblichkeit und Umgebungsbezug aus den Augen zu verlieren. Bruno Lambart ist am vergangenen Freitag im Alter von 90 Jahren verstorben. Er hinterlässt mit rund 540 realisierten und projektierten Bauten ein architektonisches Werk, an dem die Baugeschichte der Bonner Republik nachvollziehbar wird.
Von Alexandra Apfelbaum

 

"Die Stadt zuerst!" - Kölner Erklärung zur Städtebau-Ausbildung

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09.07.2014 – Städtebau ist geprägt von sozialen, ökonomischen, ökologischen, historischen, technischen und architektonischen Aufgaben. In diesem umfassenden Sinne existiert heute in der Bundesrepublik keine Städtebauausbildung. Stattdessen werden die einzelnen Aufgaben des Städtebaus in so unterschiedlichen Studiengängen wie Architektur, Stadtplanung, Raumplanung und Bauingenieurwesen getrennt voneinander gelehrt. Damit fehlt in der heutigen Praxis die vormals vorhandene umfassende Kompetenz des Städtebauers!
Um einen Prozess der Ausbildungsreform in Gang zu setzen, kamen auf Initiative von Peter Zlonicky und Christoph Mäckler hochrangige Vertreter der Disziplinen Architektur, Stadt- und Raumplanung sowie Baugeschichte aus den Bereichen der Hochschullehre und der Stadtplanungsämter zusammen und verfassten gemeinsam die Kölner Erklärung. Die gemeinsamen Verfasser und Unterzeichner sind: Dipl.-Ing. Franz-Josef Höing, Baudezernent Stadt Köln Prof. Christoph Mäckler, Deutsches Institut für Stadtbaukunst an der TU Dortmund Prof. Markus Neppl, KIT/Universität Karlsruhe Prof. Dr. Franz Pesch, Universität Stuttgart Prof. Dr. Wolfgang Sonne, Deutsches Institut für Stadtbaukunst an der TU Dortmund Prof. Ingemar Vollenweider, TU Kaiserslautern Prof. Kunibert Wachten, RWTH Aachen Prof. Jörn Walter, Oberbaudirektor Freie und Hansestadt Hamburg Prof. em. Peter Zlonicky, TU Dortmund

 

Arbeiten und Wohnen am Nürnberger Hauptmarkt - Ausstellung studentischer Arbeiten

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16.06.2014 – Vom 26. Juni bis zum 17. Juli 2014 werden studentische Entwürfe zum Thema "Arbeiten und Wohnen am Nürnberger Hauptmarkt", betreut von Prof. Christoph Mäckler, Lehrstuhl Städtebau, in Nürnberg ausgestellt.
Der Wiederaufbau der schwer getroffenen Nürnberger Altstadt folgte weitgehend den historischen Straßen- und Blockkanten. Für eine Verkehrstraße von der Lorenzkirche bis zur Burg wurden allerdings Baufluchten zurückgenommen und der Baublock zwischen Fleischbrücke und Obstmarkt durchbrochen. Der Stadtraum erfuhr mit dieser Reaktion also eine Veränderung, die durch die heutige Verkehrsberuhigung wieder in seinen ursprünglichen Zustand zurückversetzt werden könnte.
Im Rahmen ihrer Städtebaulichen Entwürfe haben 65 Studierende der Bachelor- und Masterstudiengänge Architektur und Städtebau an der TU Dortmund bei Professor Christoph Mäckler untersucht, inwieweit die Bebauung im Bereich des Hauptmarktes „repariert“ und auf die historischen Raumkanten zurückgeführt werden kann. Zu sehen ist eine Auswahl von zehn Arbeiten, vier aus dem Bachelorstudiengang und sechs aus dem Masterstudiengang.
Schwerpunkt der Semesterarbeit war die Auseinandersetzung mit der historischen Parzellierung und mit den Haustypologien der Nürnberger Altstadt. Wie hätte der Wiederaufbau aussehen können, wenn mehr Gewicht auf die kleinteilige Parzellenteilung gelegt worden wäre? Wie kann sich zeitgemäßes Wohnen mitten in der Innenstadt entwickeln? Wie sind Platz- und Straßenräume zu entwerfen, die dem gesellschaftlichen Anspruch eines schönen Stadtraumes gerecht werden?
Der Aufgabe ging die gründliche und systematische Analyse des Ortes und der Nürnberger Bautradition voraus. Dazu besuchten die Studierenden im Oktober 2013 mit dem Lehrstuhl die Stadt Nürnberg, um sich vor Ort ein genaues Bild der Altstadt und der historischen Bausubstanz zu machen.

 

Mitteilung der Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen

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22.05.2014 – Mit ihrem interdisziplinären Ausbildungskonzept Dortmunder Modell Bauwesen genießt die Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen weltweit einen besonderen Ruf.
Bei den kürzlich in der Lokalpresse genannten Durchfallquoten in den Klausuren im Bachelor-Studium des Bauingenieurwesens handelt es sich um Sonderfälle, die für das Gesamtbild nicht repräsentativ sind. Sie wurden überwiegend in Klausuren für Wiederholer mit einer niedrigen Teilnehmerzahl verzeichnet. Betrachtet man die Gesamtheit aller Klausurergebnisse aus den letzten drei Jahren mit ca. 130 Klausuren, so ergibt sich im Durchschnitt eine Durchfallquote von 36%. Dieser Wert liegt im gleichen Rahmen wie die an anderen Universitäten bekannten durchschnittlichen Durchfallquoten mit 30% – 40%. Bei diesen Zahlen ist zudem zu bedenken, dass es mehrere Wiederholungsmöglichkeiten für jede Prüfung gibt.
Die Fakultät hat in den letzten Jahren verschiedene Maßnahmen eingeleitet, um den Studienerfolg zu erhöhen und die Durchfallquoten zu senken. Insbesondere in der Anfangsphase des Studiums werden zusätzlich zu den Lehrveranstaltungen und Sprechstunden Tutorien angeboten. Die bisherige Erfahrung zeigt, dass die Teilnehmer der Tutorenprogramme eine deutlich höhere Erfolgsquote vorweisen. Gemeinsam mit der Fachschaft empfiehlt das Dekanat die regelmäßige Wahrnehmung dieser Programme mit einer aktiven Beteiligung.
Angesichts der hohen Anzahl der Prüfungen im Bachelorstudium versucht die Fakultät mit einer frühzeitigen Koordination der Prüfungstermine den Zeitrahmen für die abschließende Klausurvorbereitung optimal zu gestalten. Die Vorbereitung auf die Klausur beginnt jedoch früher und kann in vielen Fällen sehr wirksam verbessert werden, indem der Lernerfolg bereits während des Semesters durch die Bearbeitung der Klausuren aus den Vorjahren gefestigt wird. So können auch die Sprechstunden der Lehrstühle rechtzeitig in Anspruch genommen und eine individuelle Beratung gesichert werden.
Die Fakultät bietet im Rahmen ihres Qualitätsmanagement-Programms mehrere Möglichkeiten für die interne Kommunikation in Form von Lehrevaluationen, Beratungsgesprächen, offenen Sprechstunden, anonymen Beschwerdemeldungen und Mitteilungen von Kritik und Beschwerden direkt an die Kommission für Qualitätssicherung. Auch über die Fachschaft können Probleme und Anregungen weitergegeben werden. Diese Wege bieten alle Möglichkeiten für die sachliche Analyse der Probleme und eine gemeinsame Lösungsfindung. So wurden auch im Nachgang zu der Mechanik-Klausur mit der besonders hohen Durchfallquote in einem gemeinsamen Gespräch zwischen den Lehrenden und der Fachschaft die Gründe für dieses Ergebnis analysiert.
Zur Schadensbehebung und zur Sicherung und weiteren Steigerung der Qualität ist in der Zukunft zu wünschen, dass diese Wege zuerst gegangen werden.
Die Fakultät in Zusammenarbeit mit der Fachschaft

 

Abschlusspräsentation der 2. Internationalen Frühjahrsakademie Ruhr

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14.04.2014 – Am 4. April 2014 fand im ehemaligen Museum am Ostwall die Abschlussveranstaltung zur 2. Internationalen Frühjahrsakademie Ruhr, organisiert von den Professoren in Vertretung Olaf Schmidt und Michael Schwarz, Lehrstuhl Gebäudelehre, statt. Studierende aus Dortmund, Turin, Eindhoven und Düsseldorf präsentierten ihre Ergebnisse zum Thema "Der Dortmunder Wall", die sie in den international zusammengesetzten Teams in zehn Tagen Workshop erarbeitet hatten.

 

FOODWAYS - Vom Kulinarischen und seiner Moral - Stadtgespräche im Museum 2014

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07.04.2014 – Essen und Trinken gehören zu den menschlichen Grundbedürfnissen. Sie sind für alle Menschen von existenzieller Bedeutung – und weisen zugleich unterschiedlichste kulturelle Prägungen und Verfeinerungen auf. Welche Nahrung auf den Teller kommt, wie sie zubereitet und verzehrt wird und welche Rolle sie im Prozess der Zivilisation spielt, beschäftigt Experten aus vielen verschiedenen Disziplinen. Zentrale Themen sind die Entwicklung von Märkten, die Versorgung der Bevölkerung und der Kampf gegen den Hunger. Die Industrialisierung der Lebensmittelproduktion hat nachhaltige Auswirkungen auf die Umwelt und auch den Verbraucher.
Zu ganz anderen Fragen führt uns die Kulinaristik – von der Vielfalt der Rezeptsammlungen bis hin zur künstlerischen Raffinesse der Sterneköche. Essen und Trinken erscheinen in der Musik, der Literatur, dem Film und der Kunst und verbinden sich häufig mit gruppenspezifischen Normen wie Nahrungstabus, Vegetarismus oder alters- und geschlechtsspezifische Ernährung. Die Stadtgespräche 2014 fokussieren auf das uns alle angehende Thema Essen und Trinken aus unterschiedlichen und kontroversiellen Blickwinkeln und in historischer Tiefe.
Beginn der Stadtgespräche jeweils um 18.00 Uhr im Museum für Kunst und Kulturgeschichte Dortmund, Hansastr. 3, 44137 Dortmund

 

"this is modern" Deutsche Werkbund Ausstellung in Venedig 2014

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11.03.2014 – Der Deutsche Werkbund Berlin in Kooperation mit der TU Dortmund zeigt anlässlich der 14. Architektur-Biennale vom 08.06. - 01.08.2014 in Venedig im Palazzo Ca’Tron am Canal Grande eine Ausstellung zur Fragestellung heutiger moderner Architektur und Gestaltung.
25 in der öffentlichen Rezeption besonders präsente Architekten aus Deutschland, darunter auch unsere Professoren Mäckler und Schulz&Schulz, wurden gebeten, ihre Position und Haltung zu einer Entwurfsaufgabe darzulegen. Die Aufgabe bestand in einer Auseinandersetzung mit dem Deutschen Pavillon in Venedig, dessen Abriss vor einigen Jahren vom Präsidenten der Bundesarchitektenkammer gefordert wurde. Gedanklich wurde jetzt das Gebäude als baufällig eingestuft und den Architekten so die Möglichkeit eines Neubaus an gleicher Stelle eingeräumt.
22 Büros präsentieren ab dem 8. Juni ihren je eigenen Umgang mit der Aufgabe in Plänen, Skizzen und Modellen und der Betrachter hat die Möglichkeit des Vergleichs und der Bewertung. Die Arbeiten geben einen Einblick in das zeitgenössische Verständnis der Bewältigung einer architektonischen Entwurfsaufgabe.