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Technische Universität
Dortmund

Fakultät Architektur
und Bauingenieurwesen

GB II, Campus Süd
August-Schmidt-Str. 8
D-44221 Dortmund
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Fon +49(0)231-755 2074
Fax +49(0)231-755 5279



 

 

Fachschaft Bauwesen

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Alumniverein AFAB e.V.

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Aktuell

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O-Phase für die Erstsemester Studienbeginn WS 2014/15

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01.09.2014 – Liebe Erstsemester der Bachelorstudiengänge Architektur und Städtebau sowie Bauingenieurwesen, wir freuen uns, Sie zum Wintersemester 2014/15 an unserer Fakultät begrüßen zu dürfen! Das Studium beginnt für Sie mit der von der Fachschaft durchgeführten Orientierungsphase (O-Phase) am 29. September 2014.

Das Semester und damit die Vorlesungen beginnen eine Woche später am 6. Oktober 2014 mit der Semestereinführung um 14:00 Uhr hier am Campus Süd im Hörsaal 6 (Hörsaalgebäude I). Während der O-Phase und in der Semestereinführung erhalten Sie alle wichtigen Informationen zu Ihrem Start ins Studium. Nähere Informationen, z.B. auch zum Baupraktikum, können Sie vorab schon einmal auf unserer Homepage unter Studium und Studiengänge (entsprechenden Studiengang auswählen) nachlesen.

Bitte melden Sie sich zur O-Phase auf der Homepage der Fachschaft an.

 

Achtung: Hinweis für alle Hochschul– oder Studiengangwechsler (Bachelorstudiengänge)!

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18.08.2014 – Alle Studierenden, die zum Wintersemester 2014/15 in die zulassungsbeschränkten Bachelorstudiengänge Architektur und Städtebau oder Bauingenieurwesen in ein höheres Fachsemester wechseln möchten, werden gebeten bis spätestens zum 5. September 2014 zur Studienkoordinatorin, Frau Lichtenstein, in die Sprechstunde zwecks Einstufung zu kommen. Bitte bringen Sie den entsprechenden Papierantrag, die dort angegebenen notwendigen Unterlagen sowie eine aktuelle Übersicht vom Prüfungsamt über Ihre bisher erbrachten Studienleistungen mit. Nach der Prüfung, ob Ihre bisher erbrachten Leistungen ausreichen Sie in ein höheres Fachsemester einzustufen, werden Ihre Unterlagen an den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zur Unterschrift und im Anschluss fristgerecht bis zum 15. September an das Studierendensekretariat weitergeleitet. Vom 8. bis zum 12. September besteht urlaubsbedingt keine Möglichkeit, die entsprechenden Unterschriften einzuholen! Falls Sie bis zum 5. September nicht die Möglichkeit hatten, die Einstufung vornehmen zu lassen, reichen Sie Ihren Antrag in jedem Fall trotzdem bis spätestens zum 15. September 2014 beim Studierendensekretariat ein.

 

Vorkurs Mathematik

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16.08.2014 – In der Zeit vom 1. bis 19. September findet der Vorkurs Mathematik für angehende Studierende des Bachelorstudiengangs Bauingenieurwesen statt. Alle weiteren Informationen entnehmen Sie bitte der Homepage der Fakultät Mathematik.

 

Das Deutschlandstipendium geht in die nächste Runde

Stipendien

08.08.2014 – Studierende, die sich noch in der Regelstudienzeit befinden, besonders gute Leistungen vorweisen können und/oder gesellschaftlich engagiert sind, haben vom 15. August bis zum 15. September 2014 die Gelegenheit, sich für ein Deutschlandstipendium zu bewerben. Die Bewerbung erfolgt zentral und online über folgenden Link: http://dstip.itmc.tu-dortmund.de/student/sign_in

Jetzige Stipendiatinnen und Stipendiaten sind ebenfalls aufgefordert, sich über diesen Link für eine Weiterförderung zu bewerben. Ihre Bewerbung gilt für den Förderzeitraum vom 1. Oktober 2014 bis zum 30. September 2015. Die Höhe des Deutschlandstipendiums beträgt in der Regel 300,- EUR monatlich. Neben der finanziellen Förderung bieten viele beteiligte Unternehmen und Vereine eine immaterielle Förderung z.B. in Form von Workshops oder Unternehmenstagen an.

 

Aus allen Richtungen. Positionen junger Architekten im BDA

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06.08.2014 – Vom 22. August bis 27. September 2014 zeigen in Kooperation der AIT ArchitekturSalon Köln und der Bund Deutscher Architekten BDA Köln die Ausstellung „Aus allen Richtungen. Positionen junger Architekten im BDA“ des AKJAA - Arbeitskreis Junge Architektinnen und Architekten. In der Ausstellung werden mit Fundstücken aus dem alltäglichen Schaffensprozess gefüllte Boxen zu sehen sein. Die eröffnen unkonventionelle Einblicke in das persönliche „Wagnis Architektur“ der beteiligten Architekten, u.a. in das unseres Vertretungsprofessors Benedikt Schulz, Lehrstuhl Baukonstruktion. Am 21. August wird die Ausstellung mit einer Vernissage eröffnet.

 

40 Jahre Dortmunder Modell Bauwesen

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28.07.2014 – Das Dortmunder Modell Bauwesen und unsere Fakultät für Architektur und Bauingenieurwesen an der TU Dortmund feiern in diesem Jahr ihr 40-jähriges Jubiläum seit ihrer Gründung durch Harald Deilmann, Stefan Polónyi, Josef Paul Kleihues und Hermann Bauer. Seit dieser Zeit verfolgen wir ein bewährtes und in der Hochschullandschaft der Bundesrepublik einmaliges Konzept der gemeinsamen Ausbildung von Architekten und Bauingenieuren.

Das 40-jährige Jubiläum unserer Fakultät und des Dortmunder Modells Bauwesen wollen wir mit der Austragung eines DFG-geförderten internationalen wissenschaftlichen Symposiums zum Thema “Die Geburt der Architektur aus dem Geist der Konstruktion“, eines feierlichen Festaktes sowie der Austragung der 16. Dortmunder Architekturtage (erstmals 1975 durch Josef Paul Kleihues eingeführt) begehen.

Wir laden Sie hiermit ganz herzlich zu unseren Feierlichkeiten vom 27.11.2014 bis zum 28.11.2014 anlässlich unseres Jubiläums ein.

 

Nachruf: Bauen als Kulturbeitrag – Zum Werk von Bruno Lambart

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14.07.2014 – Bruno Lambart hat Bauen immer als entscheidenden Kulturbeitrag verstanden und sich mit seiner Architektur in den Dienst von Nutzern und Bauherren gestellt. Nun verstarb der Ratinger Architekt im Alter von 90 Jahren. Ein Nachruf auf einen Architekten der ersten Nachkriegsgeneration.

Geboren 1924 in Düsseldorf zählt Lambart zur ersten Architektengeneration der Nachkriegszeit. Nachdem er alle Widrigkeiten des Nationalsozialismus während seiner Schulzeit durchlebt hatte, entschloss er sich nach den Kriegsjahren und noch während seiner Rückkehr aus amerikanischer Gefangenschaft, angesichts der dramatischen Zerstörungen in den deutschen Städten, den Architektenberuf zu ergreifen. Bereits ein Jahr später, 1946, begann Lambart sein Architekturstudium in Stuttgart unter Bedingungen, die heute kaum noch vorstellbar sind. Die Lehre dieser sogenannten Zweiten Stuttgarter Schule brachte bei Lambart ein ausgeprägtes Interesse an funktionellen Lösungen, eine Vorliebe für durchdachte und sorgfältige Konstruktionen sowie für materialgerechte Gestaltungen hervor. Durch seinen von ihm sehr geschätzten Lehrer Günter Wilhelm entwickelte Lambart eine hohe Sensibilität für die Verbindung von Bauwerk und Umgebung, die sein gesamtes architektonisches Schaffen bestimmen sollte. Lambarts ungeheurer Tatendrang, sein Durchhaltevermögen und sein Mut Dinge direkt anzupacken, ließen ihn bereits ein Jahr nach seinem Diplom an seinem ersten Wettbewerb für die Sommerrainschule in Stuttgart teilnehmen. Dieser erste Preis aus dem Jahr 1952 stand noch gänzlich unter dem Einfluss der Stuttgarter Schule und stellte zugleich den Startschuss für eine über 50-jährige Architektenkarriere dar. Zunächst in einer Bürogemeinschaft mit Günter Behnisch nahmen beide an zahlreichen Wettbewerben vor allem auf dem Gebiet des Schulbaus teil. Doch bereits Mitte der Fünfziger Jahre zog es Bruno Lambart wieder in seine Heimat zurück und er gründete ein zweites Büro in Düsseldorf mit dem er sich als regelrechter „Bildungsbau-Spezialist“ einen Namen machen sollte. Zu seinen ersten Schulbauten zählt die mittlerweile unter Denkmalschutz gestellte, ehemalige Volksschule in Duisburg-Hüttenheim, die erste Pavillonschule im Rheinland. Nach der Trennung von Behnisch 1959 blieb Bruno Lambart im Düsseldorfer Büro und festigte seine Tätigkeit im Bereich des Öffentlichen Bauens. Die Aufträge, nahezu vollständig aus Wettbewerbsteilnahmen hervorgegangen, umfassten neben einer großen Zahl an Schulbauten unter anderem auch Bürgerzentren, Verwaltungsgebäude, Krankenhäuser und Wohnungsbauten. Nach dem Bau der Pädagogischen Akademie in Münster folgte mit der Ingenieurschule in Ulm der erste, in kompletter Vorfertigung errichtete Schulbau der Bundesrepublik. Ein bekanntes Beispiel dürfte auch die jüngst sanierte und mit dem BDA-Preis ausgezeichnete ehemalige Mensa der Ruhr-Universität Bochum sein, die im Zusammenhang mit der Mies-Rezeptionswelle der Sechziger Jahre zu sehen ist. Gegensätzlich dazu weist beispielsweise der Bau der Berufsschule in Ostendorf brutalistische Züge auf. Und mit der als „Vorbildliches Bauwerk NRWs“ ausgezeichneten Psychiatrischen Landesklinik in Frönspert setzte Lambart auch im Krankenhausbau neue Maßstäbe. Ab Mitte der Siebziger Jahre widmete er sich dann verstärkt der Restaurierung und Revitalisierung von Baudenkmälern. Eine besonders zentrale Rolle spielte in diesem Zusammenhang die Restaurierung der Wasserburg „Haus zum Haus“ in Ratingen, die bis heute seinen neue Arbeits- und Lebensmittelpunkt darstellte.

Der Nachlass des Architekten Bruno Lambart befindet sich im Archiv für Architektur und Ingenieurbaukunst NRW (A:AI) an der TU Dortmund, auf dessen Grundlage jüngst am Lehrstuhl für Geschichte und Theorie der Architektur eine monographische Arbeit als Dissertation entstanden ist. Lambarts Architektur stellte zu keinem Zeitpunkt eine „Spektakelbaukunst“ dar, wie Paulhans Peters mal treffend formulierte, denn eine unbedingte Erstmaligkeit von Architektur hätte nach Lambarts Meinung die Ernsthaftigkeit seiner Arbeit in Frage gestellt. Statt einer offensichtlich signifikanten Handschrift wird in seiner Architektur vor allem die Fähigkeit deutlich, die eigene Entwurfshaltung immer wieder zeitgemäß zu verändern und weiterzuentwickeln ohne dabei die eigenen Grundsätze von Maßstäblichkeit und Umgebungsbezug aus den Augen zu verlieren.

Bruno Lambart ist am vergangenen Freitag im Alter von 90 Jahren verstorben. Er hinterlässt mit rund 540 realisierten und projektierten Bauten ein architektonisches Werk, an dem die Baugeschichte der Bonner Republik nachvollziehbar wird.

Von Alexandra Apfelbaum

 

"Die Stadt zuerst!" - Kölner Erklärung zur Städtebau-Ausbildung

STDB Koeln

09.07.2014 – Städtebau ist geprägt von sozialen, ökonomischen, ökologischen, historischen, technischen und architektonischen Aufgaben. In diesem umfassenden Sinne existiert heute in der Bundesrepublik keine Städtebauausbildung. Stattdessen werden die einzelnen Aufgaben des Städtebaus in so unterschiedlichen Studiengängen wie Architektur, Stadtplanung, Raumplanung und Bauingenieurwesen getrennt voneinander gelehrt. Damit fehlt in der heutigen Praxis die vormals vorhandene umfassende Kompetenz des Städtebauers!

Um einen Prozess der Ausbildungsreform in Gang zu setzen, kamen auf Initiative von Peter Zlonicky und Christoph Mäckler hochrangige Vertreter der Disziplinen Architektur, Stadt- und Raumplanung sowie Baugeschichte aus den Bereichen der Hochschullehre und der Stadtplanungsämter zusammen und verfassten gemeinsam die Kölner Erklärung.

Die gemeinsamen Verfasser und Unterzeichner sind: Dipl.-Ing. Franz-Josef Höing, Baudezernent Stadt Köln Prof. Christoph Mäckler, Deutsches Institut für Stadtbaukunst an der TU Dortmund Prof. Markus Neppl, KIT/Universität Karlsruhe Prof. Dr. Franz Pesch, Universität Stuttgart Prof. Dr. Wolfgang Sonne, Deutsches Institut für Stadtbaukunst an der TU Dortmund Prof. Ingemar Vollenweider, TU Kaiserslautern Prof. Kunibert Wachten, RWTH Aachen Prof. Jörn Walter, Oberbaudirektor Freie und Hansestadt Hamburg Prof. em. Peter Zlonicky, TU Dortmund