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Die Renaissance des Erkers - Artikel von Prof. Christoph Mäckler im aktuellen Mundo

Wohnhaus in Kronberg_Foto Christoph Ma¦êckler_Original

12.01.2017 – Prof. Christoph Mäckler, LS Städtebau, plädiert in der aktuellen mundo, dem Magazin der TU Dortmund, für eine Wiederentdeckung der Gestaltungsvielfalt an der Grenze zwischen innen und außen: "Durchgehende Glasfassaden sind typisch für moderne Büro- und Geschäftshäuser, wie sie jeder aus den Innenstädten von Frankfurt oder Berlin kennt. Sie sehen elegant aus, wirken aber oft anonym und abweisend. Woran liegt das? Durch das Spiegeln im Tageslicht wird aus dem vermeintlich transparenten Glas eine Trennwand, die das Innere des Gebäudes von der Außenwelt abschirmt. Beim Berliner Kaufhaus „Galeries Lafayette“ an der Friedrichstraße ist der geschlossene Eindruck der bis zum Bürgersteig reichenden Glasfassade so perfekt, dass selbst die Eingänge optisch nur schwer wahrgenommen werden können. Die Folge: Die Ladenbesitzer müssen ihre Eingänge mit roten Läufern im Straßenraum und Buchsbäumchen markieren. Für den Dortmunder Hochschullehrer ist das Berliner Kaufhaus nur eins von vielen Beispielen einer Architektur, die die wichtigen Qualitäten der städtebaulichen Elemente aus den Augen verloren hat. Öffnungen wie Hauseingänge und Fenster sind für den 65-Jährigen zentrale „Stadtbausteine“.

 

Fachkonferenz STADTQUARTIER 2020 am 02.02.2017

Stadtquartier_Aktuell

12.01.2017 – "Die Stadt, in der wir leben, braucht eine neue Formel! Nach 100 Jahren funktionaler Trennung müssen Wohnen und Arbeiten wieder zusammenrücken. Doch die Stadt, wie wir sie bauen, zerfällt weiter in ihre Bestandteile. Die städtische und die architektonische Mischung kommt nicht zustande. Was wir brauchen ist eine neue Architektur für integrative Konzepte…" So titelten die Veranstalter für den Bauwelt Kongress 2016.

STADTQUARTIER 2020 erarbeitet mit bis zu sieben deutschen Städten gemischtgenutzte Quartiere und wird sie in ihrer Ausführung begleiten. Mit den konkreten Projekten werden die rechtlichen und ökonomischen Rahmenbedingungen, wie auch Hemmnisse, nachverfolgt und es wird überprüft werden, wie bezahlbarer Wohnraum entsteht und wie sich Mischung und Dichte im Modellversuch tatsächlich auswirken. Das Deutsche Institut für Stadtbaukunst wird im Rahmen dieses Forschungsprojekts untersuchen, wie eine solche neue Architektur aussehen muss und welche konkreten Strategien und Gebäudetypologien dieses Ziel unterstützen. Gemeinsam mit dem BBSR, der Stadt Freiburg i. Br. und dem BMUB wird STADTQUARTIER 2020 am 02.02.2017 in Freiburg i. Br. im Rahmen einer Fachkonferenz vorgestellt und diskutiert werden.

 

Ausstellung "Plätze in Deutschland 1950 und heute - Eine Gegenüberstellung"

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12.01.2017 – "Eine Stadt soll so gebaut sein, um die Menschen sicher und zugleich glücklich zu machen." (Aristoteles nach Camillo Sitte)

Stadträume sind Ausdruck unserer Kultur. Sie prägen unser tägliches Leben. Ihre Schönheit und Lebensfähigkeit zu fördern, muss ein grundlegendes Ziel unseres gesellschaftlichen Handelns werden! Die Ausstellung des Instituts für Stadtbaukunst stellt historische und aktuelle Fotografien deutscher Plätze gegenüber, um auf Fehlplanungen und Versäumnisse der Stadtgestaltung hinzuweisen. Ab dem 18. Januar 2017 wird die Ausstellung in der Städtischen Galerie in Nordhorn zu sehen sein. Als weitere Stationen sind Trier, Leipzig, Magdeburg, Rostock und Bonn geplant.

 

Internationale Frühjahrsakademie 2017: Nordstadt-Modelle - Eröffnung am 14.03.2017

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12.01.2017 – Der Lehrstuhl Gebäudelehre, Prof. Vertr. Olaf Schmidt und Prof. Vertr. Michael Schwarz, der Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen an der Technischen Universität Dortmund hat im Jahr 2013 die erste „Internationale Frühjahrsakademie Ruhr“ mit dem Titel „Una Strada Orribile“ - die B1“ ins Leben gerufen und mit dem Politecnico di Torino durchgeführt. Aufgrund der erfolgreichen Auftakt-Veranstaltung konnten ab 2014 die Universiteit Eindhoven und die Kunstakademie Düsseldorf hinzugewonnen werden. 2014 wurde „Der Wall“, 2015 „Der Hellweg“ und 2016 „Stadtplätze“ Dortmunds untersucht.

Die Frühjahrsakademie 2017 wird sich nun unter dem Titel „Nordstadt-Modelle“ erneut mit einem aktuellen städtebaulich- architektonischen Thema der Stadt Dortmund in einem ausgewiesenen Areal der Nordstadt befassen und Konzepte entwickeln, die dazu geeignet sind als Grundlage für einen „Masterplan Dortmund Nordstadt“ zu dienen. Die interessierte Öffentlichkeit ist zur Eröffnung am Dienstag, den 14.03.2017 ab 10 Uhr, sowie zur Schlusspräsentation am Donnerstag, den 23.03.2017, ebenfalls ab 10 Uhr, herzlich eingeladen.

 

Sounds of silence - Prof. Mäckler glaubt an die Zukunft der dichten, urbanen Stadt im Zeitalter der E-Mobilität

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19.12.2016 – Prof. Christoph Mäckler (Lehrstuhl Städtebau) wird in einem lesenswerten Artikel zur Zukunft der Elektromobilität in der Süddeutschen Zeitung von Gerhard Matzig zitiert: (...) "Christoph Mäckler glaubt daran. Er ist fest davon überzeugt, dass den Städten eine "revolutionäre Erneuerung" bevorsteht. Erst vor wenigen Wochen hat der Frankfurter Architekt und Professor (und Begründer des Deutschen Instituts für Stadtbaukunst in Dortmund) seinen Studenten den Werbeclip gezeigt. Als Anregung. Der 65-Jährige sagt: "Wenn es gelingt, den Verkehrslärm und die Abgase in den Städten auf relevante Weise zu reduzieren, so liegt darin eine große Chance für die Rückeroberung des öffentlichen Raumes. Denken Sie nur mal an die hässlichen und eigentlich unbewohnbaren Ausfallstraßen, die wieder zu Magistralen und ersten Adressen werden könnten."

Die von Mäckler konzipierte Wanderausstellung "Plätze in Deutschland 1950 und heute: eine Gegenüberstellung" erregt schon länger Aufmerksamkeit. Sie zeigt in schlichten Schwarz-Weiß-Aufnahmen, wie sich die Ästhetik des öffentlichen Raumes von Köln über Bielefeld bis Halle infolge der allgemeinen Mobilmachung so dramatisch wie nachteilig verändert hat. Es ist, als würden die breiten, "autogerechten" Schneisen der Nachkriegszeit die Stadtgrundrisse zersägen. Zu dieser Entwicklung kommen die Emissionen, die auf den Straßen (und Schienen) erzeugt werden. Zumindest Lärm und Gestank könnten nun wieder aus den Städten verbannt werden. Etwas.

Auch für das Wohnen selbst würde sich das positiv auswirken. "Die Häuser kranken ja oft daran, dass sie der Stadt sozusagen den Hintern zeigen", sagt der Städteplaner. "Wohnräume orientieren sich zunehmend weg von den Straßen. Die Fassaden wirken entsprechend verschlossen." Tatsächlich ist die Erfindung der Schallschutzfassade gut für die Ohren - aber meist schlecht für die Augen. Mäckler sieht in der E-Mobilität die Chance zu einer Renaissance europäischer Städte. Die hätten in den vergangenen Jahrzehnten unter der infrastrukturellen Aufrüstung mehr gelitten als unter den Verheerungen zweier Weltkriege zuvor." (...)

 

WAF-Award: St. Trinitas in Leipzig ist religiöses Gebäude des Jahres 2016

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23.11.2016 – Die Herren Professoren Ansgar und Benedikt Schulz wurden für das Projekt Propsteikirche St. Trinitatis Leipzig beim World Architecture Festival (WAF), welches vom 16.-18. November in Berlin stattfand, mit einem der renommierten WAF-Awards 2016 prämiert und die neue Trinitatiskirche als „religiöses Gebäude des Jahres“ ausgezeichnet. Das World Architecture Festival (WAF) ist die globale Inspirations- und Trendplattform der internationalen Architekturszene, die mit einer Vielzahl von Konferenzen, Vorträgen, Auszeichnungen und Ausstellungen den Rahmen für das internationale Networking schafft. Zentrales Veranstaltungselement sind die Prämierungen der WAF-Awards, mit den die besten Gebäude des letzten Jahres herausgestellt werden. In diesem Jahr standen dabei über 350 Projekte aus 58 Ländern zur Wahl. Siegerprojekt in der Kategorie Religion ist der Neubau für die Katholische Propsteikirche St. Trinitatis Leipzig, der von der Jury als eine „wahre städtische Kirche“ mit einem „ausgeklügelten Konzept für einen zentralen, öffentlichen Raum“ ausgezeichnet wurde.

 

Informationsabend zum Auslandsstudium am 22. November 2016 um 18:00 Uhr

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17.11.2016 – Lust auf ein Studium oder Praktikum im Ausland? Wir geben Euch 22.11.2016 um 18:00 im Fakultätssitzungssaal im EG des GB II Informationen zur Vorbereitung und Bewerbung für das Erasmus-Programm sowie einen Überblick über unsere Partneruniversitäten. Außerdem werden Studierende unserer Fakultät, die im letzten Semester im Ausland waren, von ihren Erfahrungen an der jeweiligen Partneruniversität berichten. Alle Interessierten sind ganz herzlich eingeladen!

 

Stadtbausteine - 10 Jahre Dortmunder Architekturausstellung 2006-2015

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17.11.2016 – Die seit 2006 bis 2015 jährlich stattgefundene Dortmunder Architekturausstellung des Instituts für Stadtbaukunst widmete sich im Rahmen der Reihe Stadtbaukunst den Themen: Straßenfenster, Dach, Hauseingang, Treppe, Fassade, Ornament und Detail, Hof, Sockelgeschoss, Stein in der Fassade sowie Balkon-Erker-Loggia. Gezeigt wurden jeweils ca. 30 realisierte Werke von nationalen und internationalen Architekten, denen ein vom Architekten selbst ausgesuchtes, aber nicht selbst entworfenes Bauwerk gegenübergestellt wurde. Die diesjährige Sonderausstellung "Stadtbausteine" zeigt eine Auswahl der besten Beiträge aus den vergangenen 10 Jahren. Gezeigt werden Arbeiten u.a. von: Diener und Diener, Max Dudler, Gigon / Guyer, Andreas Hild, Jan Kleihues, Hans Kollhoff, Arno Lederer , Josep Lluis Mateo, Christoph Mäckler, Valerio Olgiati, Rapp + Rapp, Alvaro Siza, Eduardo Souto de Moura, Luigi Snozzi und Oswald Mathias Ungers.

Die Ausstellung wird vom 30. November 2016 bis zum 15. Januar 2017 in der Hochschuletage im Dortmunder U zu sehen sein. Zur Vernissage am 29.11.2016 um 18:00 Uhr sind Interessierte herzlich eingeladen.

 

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