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Platz den Plätzen! Von der Kunst schöne Stadträume zu planen - Bayern 2 radioThema

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15.07.2015 – Auf die Frage, welche Plätze sich besonderer Beliebtheit erfreuen, werden meistens historische Beispiele genannt: der Petersplatz in Rom, die Piazza della Signoria in Florenz, die Grand Place in Brüssel, der Rynek Glówny in Krakau, der Gendarmenmarkt in Berlin oder der Marienplatz in München. Nach wie vor sind es fast ausnahmslos über Jahrhunderte bewährte Stadträume wie diese, die als identitätsstiftende Orte der Repräsentation und Begegnung wahrgenommen werden. Die Architektur des 20. Jahrhunderts hingegen hat keinen einzigen gelungenen Platz hervorgebracht, meint der Architekt Christoph Mäckler. Eine provokante These, der es nachzugehen lohnt. Denn tatsächlich ist es nicht zu leugnen, dass es fast allen nach 1945 neu geplanten Stadtquartieren an urbaner Qualität mangelt. Warum ist das so? Welchen Einfluss können Stadtplaner eigentlich noch nehmen in Zeiten zunehmender Kommerzialisierung des öffentlichen Raums? Diesen Fragen widmet sich ein Radiobeitrag von Katinka Strassberger.

 

NC-Verfahren Bachelorstudiengänge Architektur und Städtebau sowie Bauingenieurwesen, Mathe-Vorkurs und O-Phase

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06.07.2015 – Das Bewerbungsverfahren (NC-Verfahren für zulassungsbeschränkte Studiengänge) für den Bachelor Architektur und Städtebau sowie den Bachelor Bauingenieurwesen für das Wintersemester 2015/16 läuft noch bis zum 15. Juli 2015. Die Zulassungsbescheide im Hauptverfahren werden ca. Anfang August verschickt. Für die angehenden Erstsemester im Bachelor Bauingenieurwesen empfehlen wir die Teilnahme am Mathe-Vorkurs, der am 7. September beginnen wird. Ab dem 13. Oktober begrüßen wir dann alle Erstsemester unserer beiden Bachelorstudiengänge zur O-Phase. Semester- und Vorlesungsbeginn ist am 19. Oktober 2015. Mehr Informationen zur O-Phase und zum Semesterbeginn folgen.

 

Sommerschule "Veränderliche Festkörper"

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06.07.2015 – Vom 4. bis zum 10. Oktober 2015 findet die Deutsch-Französische Sommerschule „Veränderliche Festkörper – Änderung der Mikrostruktur durch Deformation und Optimierung“ im Jugendgästehaus Bollendorf in der Nähe von Trier unter Leitung des Fachgebietes Numerische Methoden und Informationsverarbeitung der Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen der TU Dortmund statt. Eine Gruppe aus deutschen und französischen Mathematik- und Mechanik-Professoren stellt theoretische Modelle und numerische Methoden zur Beschreibung und Optimierung der Mikrostruktur vor. Das Ziel hierbei ist es, die Materialien so zu entwerfen, dass sie die Anforderungen im praktischen Einsatz optimal erfüllen. Diese Thematik aus dem Bereich der Materialmechanik wendet das Grundlagenwissen der Mechanik auf technisch relevante Ingenieurprobleme an.

Die Veranstaltung richtet sich gleichermaßen an Studierende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Interessierte aus der Industrie. Um vorherige Anmeldung wird gebeten.

 

Stadtbild und Energie - Bericht über das Forschungsprojekt in der aktuellen mundo

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06.07.2015 – Eine der größten bislang ungelösten Herausforderungen in der aktuellen Stadtentwicklung bildet die Frage, wie die Gebäude unserer Städte in ihrer Energiebilanz optimiert und an die EnEV angepasst werden können, ohne die tradierten und von der Breite der Bevölkerung geschätzten Stadtbilder zu zerstören. Die heute gängige Methode, vorhandene Bausubstanz mit Dämmschichten einzupacken, die oftmals aus ölbasierten Materialien hergestellt sind, kann ökologisch bautechnisch, ästhetisch, ökonomisch, sozial und politisch nicht überzeugen. Hier ist ein grundsätzlich anderer Ansatz gefragt. Es geht darum, mit dauerhaft haltbaren Materialien, die auch in der Langzeitperspektive mit Herstellung, Instandhaltung und Entsorgung eine günstige Energiebilanz aufweisen, vorhandene bauliche Situationen energetisch zu verbessern und gleichzeitig die städtebauliche Situation in ihrer Qualität zu bewahren oder zu optimieren. Es ist ganz undenkbar, dass etwa durch eine Bundesverordnung Fachwerkstädte hinter Dämmstoffen verschwinden, die dann ihrerseits nach wenigen Jahren von Grund auf saniert werden müssen. Das Forschungsprojekt geht davon aus, dass für eine nachhaltige Lösung die energietechnischen Fragen mit städtebaulichen Fragen zusammen behandelt werden müssen, um reduktionistische Fehlleistungen wie etwas die Prädominanz der Verkehrsplanung in der verkehrsgerechten Stadt der 1960er Jahre zu vermeiden.

Eine ausführliche Darstellung des Projekts, das von Prof. Christoph Mäckler gemeinsam mit Michael Kaune und Markus Motz am Institut für Stadtbaukunst wird, ist soeben in der aktuellen mundo, die sich dem Thema "Zukunftsstadt" widmet, erschienen.

 

Dortmunder Absolvent gehört zu den neun ausgewählten deutschen Finalisten beim BDA-SARP-Award 2015

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22.06.2015 – Florian Gast gehörte mit seiner Masterarbeit "Stadtbad an der Ringstraße in Köln", betreut durch Prof. Christoph Mäckler (Lehrstuhl Städtebau), zu den exzellenten Absolventen, die beim BDA-SARP-Award 2015 für die finale Juryrunde ausgewählt wurden und am Workshop in Warschau teilnehmen durften.

Der BDA-SARP-Award zeichnet jährlich eine herausragende Abschlussarbeit im Fach Architektur aus. Darüber hinaus arbeiten die besten deutschen und polnischen Absolventen in einem dreitägigen Workshop zusammen. 18 aus allen Nominierungen der Hochschulen ausgewählte Finalisten – jeweils neun Absolventen beider Länder – nahmen dieses Jahr in Warschau teil. Die beiden Verbände möchten mit diesem Preis junge Architekten fördern und den Dialog zwischen jungen polnischen und deutschen Architekten stärken. Abschließender Höhepunkt des Zusammentreffens war die Preisverleihung am 15. Juni 2015. Der Präsident des BDA, Heiner Farwick, SARP-Präsident Mariusz Scisło sowie Claas-Dietrich König aus dem Kulturreferat der Deutschen Botschaft in Polen vergaben die Auszeichnungen.

Die Fakultät gratuliert den Preisträgern und allen Finalisten zu dieser besonderen Auszeichnung!

 

Innovation zum Anfassen: Lehrstuhl Stahlbau mit Forschungsergebnissen auf dem Innovationstag Mittelstand des BMWi in Berlin

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22.06.2015 – Mit einer Leistungsschau "im Grünen" präsentierten sich am 11. Juni 2015 rd. 300 Austeller aus ganz Deutschland unterschiedlichster Branchen auf dem 22. Innovationstag Mittelstand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) in Berlin. Im Zentrum des Interesses standen neuartige Produkte, Verfahren und Dienstleistungen unterschiedlichster Technologiebereiche und Branchen, deren Entwicklung vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) finanziell unterstützt wurde. Der Lehrstuhl Stahlbau der TU Dortmund war auf dem Gemeinschaftsstand der Forschungsvereinigung Stahlanwendung e.V. und dem Gemeinschaftsausschuss Verzinken e.V. vertreten. Die Stahlindustrie und die Verzinkungsindustrie stellten dort ihre innovativen Forschungsergebnisse zum Einsatz der Feuerverzinkung im Stahl- und Verbundbrückenbau aus, die federführend am Lehrstuhl Stahlbau erzielt und im Jahr 2014 mit dem Otto von Guericke-Preis ausgezeichnet wurden. Hierfür wurden Großexponate gebaut und umfangreiches Informationsmaterial bereitgestellt. Auf diesem Weg konnten den Besuchern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft die Vorzüge dieser nachhaltigen Bauweise praxisnah verdeutlicht werden. Ein Nachfolgeprojekt zur "Ermüdungsfestigkeit von feuerverzinkten Verbunddübelleisten" läuft aktuell in Kooperation mit der RWTH Aachen.

In 22 Jahren hat sich der Innovationstag zum attraktiven Treffpunkt für den Mittelstand entwickelt. Die Veranstaltung „im Grünen“, die 1994 mit 20 Ausstellern begann, hatte in diesem Jahr über 1.700 Besucher, darunter 25 Mitglieder des Deutschen Bundestages (MdB) und zahlreiche Vertreter aus Bundes- und Landesministerien. So informierte sich unter anderem auch Matthias Machnig, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, umfassend bei Prof. Ungermann über die Vorteile der neuartigen und nachhaltigen Bauweisen (Foto). Er diskutierte mit Forschern und Industrievertretern über den Einsatz von feuerverzinkten Stahl- und Verbundbrücken als Lösung der aktuellen Herausforderungen im Brückenbau. Er zeigte sich beeindruckt von den wirtschaftlichen Vorzügen dieser Bauweise. Es wurde deutlich, dass die verzinkte Ausführung von Brücken bereits bei den Erstkosten wirtschaftlicher als herkömmliche Beschichtungen ist. Die Lebenszykluskosten dieser Bauwerke können zusätzlich gesenkt werden sowie die externen Kosten, die z.B. durch Staus aufgrund von Wartungsarbeiten unter Betrieb der Brücke entstehen, um 20% reduziert werden können. Im Vergleich zu konventionellen Brückenbauweisen, kann durch den Einsatz der Feuerverzinkung zusätzlich eine Einsparung von 20% bei den CO2-Emissionen erreicht werden.

Die präsentierten Forschungsvorhaben wurden über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert. Neben dem Staatssekretär informierten sich zusätzlich eine Vielzahl weiterer Mitglieder des Bundestages über die Eigenschaften von feuer-verzinkten Stahl- und Verbundbrücken. Die Bauweise zeigte sich dabei als positiver Lösungsansatz für eine Vielzahl der an deutschen Bundesautobahnen, Landstraßen und kommunalen Straßen stehenden 120.000 Brückenbauwerke, von denen ein Großteil kurz- bis mittelfristig renovierungsbedürftig ist.

 

Wissenschaftspreis für Dissertation von Christine Beese

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10.06.2015 – Christine Beese hat für Ihre Dissertation "Neue Horizonte im Städtebau. Die Form der Stadt bei Marcello Piacentini (1881–1960)", die sie am Lehrstuhl Geschichte und Theorie der Architektur bei Prof. Dr. Wolfgang Sonne verfasst hat, den renommierten Hans-Janssen-Preis der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen erhalten. In Ihrer Arbeit behandelt sie das städtebauliche Werk des berühmten italienischen Architekten Marcello Piacentini erstmals im Gesamtzusammenhang und in internationaler Perspektive. Piacentinis Werk, vormals hauptsächlich im politischen Kontext des italienischen Faschismus interpretiert, erfährt dabei eine Neubewertung hinsichtlich seiner systemübergreifenden Kontunuität und seiner internationalen Verflechtungen und Wirkungen. Die Arbeit wird in Kürze als Buch erscheinen.

 

Ausstellung "Die Bedeutung der Dinge. Wissenspotenziale eines Baukunstarchivs"

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02.06.2015 – Die Ausstellung "Die Bedeutung der Dinge. Wissenspotenziale eines Baukunstarchivs", die am 11. Juni 2015 um 18 Uhr im Dortmunder U eröffnet wird, feiert das 20-jährige Bestehen des Archivs für Architektur und Ingenieurbaukunst NRW (A:AI) der TU Dortmund und präsentiert das Projekt "Planvoll", das anhand der Sammlungsbestände des A:AI innovative Modelle der objektbasierten Lehre entwickelt hat. Die Ausstellung findet an zwei Orten statt: auf dem Campus Stadt der TU Dortmund im U sowie in der Stadtkirche St. Reinoldi. In den Blick genommen werden auch Bauten auf dem Weg zwischen den zwei Standorten. Einen inhaltlichen Fokus bildet der Wiederaufbau der städtischen Hauptkirche St. Reinoldi nach dem Zweiten Weltkrieg. Verantwortlicher Architekt war Herwarth Schulte, dessen Nachlass im A:AI aufbewahrt wird. Den methodischen Fokus bilden die Erkenntniswege im Baukunstarchiv sowie die innovativen Lehrkonzepte verschiedener Fächer mit den "Dingen" des Archivs.

"Planvoll" wird im Rahmen der Initiative "SammLehr – an Objekten lehren und lernen" von der Stiftung Mercator gefördert. Das Projekt hat zwei Jahre lang Modelle und Methoden der Lehre mit den Objekten des A:AI in verschiedenen Disziplinen und Studiengängen erprobt, um die Universitätssammlung künftig fest in der Lehre zu verankern. Es geht von der methodischen Annahme aus, dass die Bedeutung der Sammlungsobjekte aus den sinnlich wahrnehmbaren Eigenschaften der Objekte entspringt. Es nutzt die universitätsweite Struktur der "Diversitätsdialoge in Studium und Lehre" und eröffnet den Dialog zwischen Studierenden der Architektur (Bauingenieurwesen, Städtebau) und Lehramtsstudierenden des Faches Kunst in den Bereichen Kunstgeschichte und Kunstdidaktik sowie Studierenden des Masterstudienganges Kulturanalyse und Kulturvermittlung, um so die Dialogfähigkeit zwischen verschiedenen Wissenschaftskulturen zu stärken. Die Projektleitung liegt bei Prof. Dr. Wolfgang Sonne (Lehrstuhl Geschichte und Theorie der Architektur) und Prof. Dr. Barbara Welzel (Lehrstuhl für Kunstgeschichte).

Die Ausstellung wird bis zum 5. Juli 2015 an den beiden Standorten Campus Stadt der TU Dortmund im U und in der Stadtkirche St. Reinoldi gezeigt.

 

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