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Forschungsgebiete

Rembrandt_Die Anatomie des Dr. Tulp_1632_300x450Die Forschung der Professur ist stark auf die Lehre ausgerichtet. Das Fach „Einführung in das Entwerfen“ gibt die Ausrichtung des Lehrstuhls mit dem Schwerpunkt auf dem Entwerfen vor. Das Entwerfen verlangt ein subjektives (künstlerisches) Handeln und Denken auf der Grundlage von objektiven (wissenschaftlichen) Fakten und Gesetzen. Fragen in der Forschung stellen sich nach der Entwurfsmethodik (grundsätzliche Auseinandersetzung), dem Wohnen und der Wohnkultur (inhaltliche Auseinandersetzung) und dem Verhältnis zwischen Form und Typologie.

 

Entwurfsmethodik

Das Lehrkonzept am Lehrstuhl "Grundagen der Architektur" basiert auf dem Arbeiten mit Vorbildern. Nicht das Kopieren von Altem steht im Vordergrund, sondern die Suche nach dem Neuem ist das Ziel. Diese schmale Gratwanderung setzt eine kreative Lehre voraus. Eine Lehre, die sich den „Nutzen und Nachteil der Historie" (Friedrich Nietzsche) im weitesten Sinne zur Aufgabe gestellt hat. Die ständige Wissensanhäufung, das Sammeln von  Vorbildern, ist konzeptionell bedingt. Ebenso das Ausdenken einer individuellen Aufgabe, die passgenau auf das jeweilige Vorbild hin bedacht werden will.

 

Wohnen und Wohnkultur

Anknüpfend an die Erfahrungen, die wir als Bewohner eines Hauses gesammelt haben, ist der Gegenstand unserer Untersuchungen am Anfang des Studiums, immer ein Wohnhaus. Durch die Auseinandersetzung mit dem Vorbild setzen wir uns auch zwangsläufig mit einer bestimmten Wohnkultur auseinander. Der Entwurf eines Wohnhauses setzt voraus, das wir die „alte“ Kultur im Frage stellen und nach Antworten suchen, wie sich die Wohnkultur (heute) geändert hat und sich (zukünftig) ändern wird.

 

Form und Typologie

Im Zentrum der Forschung steht die Architektur als Lehre der Typologien, denn sie ermöglicht es uns, Architektur als Sprache zu verstehen. Durch das Einordnen von Gebäuden in Gruppen mit gemeinsamen Merkmalen können wir diese besser lesen und verstehen. So können wir sofort erkennen, ob es sich bei einem Typus um ein Wohnhaus oder eine Bibliothek handelt. Wir sehen am Beispiel von Typologien aber auch wie sich Bedeutungen von Gebäuden verändern und wie doch gleichzeitig die Kontinuität gewahrt bleibt.

Ziel der Forschung ist es, Häuser typologisch zu klassifizieren und ihr Regelwerk zu entschlüsseln, um es für den Entwurf verfügbar zu machen. Zu Beginn steht die Aufnahme von Gebäuden in verschiedenen Varianten oder Ausformulierungen eines Typus. Sie werden gesammelt und Gebäude mit ähnlichen Merkmalen  oder Teile von Gebäuden werden systematisch in Gruppen oder Kategorien eingeordnet.

Klassifizierungen können nach der Nutzung, der Konstruktion oder der Morphologie (z. B. Hofhaus, Laubenganghaus) erfolgen. Parallel dazu wird das Regelwerk analysiert, das einen Typ beschreibt, und nach dem "Archetyp" geforscht, der abstrakten Idee des Typus. Die Typologien dienen schließlich dazu, dass ihr Regelwerk in einem neuen Entwurf unter Einwirkung des Kontextes angewendet werden kann und zu neuen Varianten führt.



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KONTAKT

 

Technische Universität Dortmund

Lehrstuhl Grundlagen der Architektur

August-Schmidt-Str. 6

44227 Dortmund

Campus Süd

Gebäude I

Raum 202

 

Sekretariat

Ursula Blank-Starmann

ursula.blank-starmann@tu-dortmund.de

Telefon: 0231 755-2509

Fax: 0231 755-5278